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Punktlandung

Überraschend keine Überschreitung der Kostenberechnung beim Feuerwehrhaus Gondelsheim

Die Baukonjunktur ist überhitzt. Allüberall klagen Kommunen darüber, dass Ausschreibungen mal gar keine Interessenten finden oder Angebote abgegeben werden, die weit jenseits der Kostenberechnungen der Architekten liegen. Umso angenehmer ist die Überraschung, die Gondelsheim mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in den Gölswiesen erlebt.

„Wir leben eine Punktlandung hin“, freute sich Bürgermeister Markus Rupp nach dem dritten Vergabeblock, der die wichtigsten , weil kostenintensivsten Gewerke umfasst. Er führte das darauf zurück, „dass wir eine intelligente Art der Ausschreibung betrieben haben, als die Betriebe ihre Bataillone noch nicht aufgestellt hatten“.

Das zeigte sich, als Bauamtsleiter Sören Rexroth die Submissionsergebnisse der einzelnen Gewerke für die Vergabeblöcke II (Gebäudehülle) und III (Innenausbau/Außenanlagen) vorstellte. An etlichen Stellen konnte er berichten: Das Gebot liegt unter den Kostenberechnungen. Das gilt ganz besonders für die Estricharbeiten, bei denen die Rastatter Karadag mit 11.000 Euro die Kostenberechnung von 23.000 Euro um sage und schreibe 12.000 Euro unterschritt.

Im Vergabeblock II hatte bei den Gerüstbauarbeiten die Pforzheimer Firma Wolf die Nase vorn (19.000 Euro), bei der Dachabdichtung die Pforzheimer Firma Bihler (92.000 Euro), bei den Fenstern die Ettenheimer Beck (43.000 Euro), bei Putz und Stuck die Eutek Bruchsal (41.000 Euro), bei den Feuerwehrtoren Bothe-Hild aus Herborn (23.000 Euro). Im Vergabeblock III gaben die Karlsruher Mohr+Hornickel (48.000 Euro) das günstigste Gebot ab, bei den Fliesenarbeiten die Brettener Firma Kloess (28.000 Euro), bei den Rüttelfliesen die Mainzer Köbau (34.000 Euro), bei den Malerarbeiten die Waghäuseler Day & Sohn (17.000 Euro), bei den Schlosserarbeiten Metzger aus Bruchsal (8.000 Euro), bei den Tischlerarbeiten die Bruchsaler Firma Müller (22.000 Euro), beim Bodenbelag die Waschke aus Offenburg (8.000 Euro) und schließlich lag die Bruchsaler Firma Dickgießer bei den Außenanlagen mit 110.000 Euro 23.000 Euro unter der Kostenberechnung.

Insgesamt belaufe sich damit die Kostenunterschreitungen auf 116.000 Euro, wie Sören Rexroth dem Gemeinderat vorrechnete. Kein Wunder fiel dessen Zustimmung zu beiden Vergabeblöcken einstimmig aus.

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