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Pech und Schwefel

Sperrung der Weingartener Straße sorgt in der Walzbachtaler Bürgerversammlung für Diskussion
Es war ein munteres Frage- und Antwortspiel, das der Walzbachtaler Bürgerversammlung in der Jöhlinger Jahnhalle das Gepräge gab. Die Grundlage dazu lieferte der Bürgermeister. In einer Tour d` horizon beschrieb er in drei Etappen die drei Themenbereiche Soziales, Dorfentwicklung und Infrastruktur. Die rund 70 erschienenen Bürger durften zu allem Stellung nehmen und Fragen stellen, was sie bewegt. Flankiert wurde die Bürgerversammlung von einer einleitenden und abschließenden Möglichkeit, in Gesprächen den direkten Kontakt mit den Mitarbeitern der Verwaltung zu suchen.

Vor und nach dem offiziellen Teil standen Rathausmitarbeiter Rede und Atnwort

Als Schwerpunkte des Interesses bei den Bürgern erwiesen sich zum einen die Kinderbetreuung und zum anderen der Verkehr. Letzteres Thema vor allen Dingen wegen der nur zwei Tage zuvor erfolgten Sperrung der Jöhlinger Straße in Weingarten, die fulminante Auswirkungen auch auf Walzbachtal hat. Schon in seiner Einleitung hatte Karl-Heinz Burgey geahnt, das werde „für dein ein oder anderen ein Thema sein“. Dass die Sperrung der Jöhlinger Straße in Weingarten so problematisch sein werde, habe er in dieser Dimension nicht erwartet. In den letzten drei Tagen seien „heftige Aussagen“ bei der Gemeinde eingegangen: „Wir haben Pech und Schwefel abbekommen.“ Die Sperrung der als Ausweichstrecken bekannten Feldwege durch die Gemeinde Weingarten seien ein zusätzlicher „Aufreger“.

Das bestätigte der erste Landesbeamte Knut Bühler, der auf Nachfrage ebenfalls von empörten Anrufern berichtete, die sich über die Kontrollen beschwerten. Er selbst werde sich auf keinen Fall dafür einsetzen, die Ausweichstrecke über Binsheim nach Obergrombach zu sperren, meinte der Bürgermeister und erhielt dafür lebhaften Applaus.

Selbstverständlich spielte in der Diskussion auch die B-293-Umgehung Jöhlingen und die anfangs dieses Jahres neu formierte Bürgerinitiative eine Rolle. Karl-Heinz Burgey stellt den derzeitigen Planungsstand kurz dar, lehnte aber die inhaltliche Diskussion dazu ab wie auch die mehrfach vorgetragene Forderung, er solle doch sagen, an welchen Stellen die Bürgerinitiative die Unwahrheit gesagt habe, wie ihr von der CDU vorgeworfen worden war. Er verwies auf die bevorstehende Informationsverstaltung mit dem Regierungspräsidium, wo er die Chronologie der Diskussion und die Position der Gemeinde beschreiben werde.

Insgesamt nehme das Dorf eine positive Entwicklung. Aufgrund der regen Bautätigkeit in den Innenbereichen und den Neubaugebieten würden immer mehr junge Familien zuziehen, mit ihnen allerdings auch verstärkter Betreuungsbedarf in den Kindergärten und in den beiden Horten. Mit der Innenentwicklung gingen– so räumte der Bürgermeister mit Beispielen ein – andererseits bauliche Probleme dort einher, wo Bauträger versuchten, das Optimale aus den verfügbaren Grundstücken herauszuholen. Mehrere Redner wandten sich energisch gegen ein solches Projekt in der Jöhlinger Straße.

Daneben gab es Informationen zu eine Reihe weiterer Themen. Gestreift wurde beispielsweise die Anstrengungen der Gemeinde im Bereich der Umwelt, die Wasserversorgung, Wasserenthärtungsanlage, Hochwasservorsorge, Neubau Rathaus („eine bitter nötige Maßnahme“), Gewerbeentwicklung (alle Grundstücke im neuen Gewerbegebiet „Hafnersgrund“ sind an Walzbachtaler Firmen vergeben) oder Forstentwicklung.

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Kommentare (26)

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    Lars

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    Gröstes Problem ist, das anscheinend zwar die Umleitungsstrecke B293 über Berghausen definiert wurde, dort vor dem Tunnel allerdings die Ampelschaltung vor dem Grötzinger Tunnel unverändert ist und dem erhöhten Verkehrsaufkommen nicht Rechnung trägt. Das diese Ampel fast alleinig für die morgentlichen Staus verantwortlich ist, konnte man letzte Woche erkenne, als sie einen Tag ausgeschaltet war….Beinahe null Stau.
    Dort gehört die Grünphase deutlich verlängert, damit der zusätzliche Verkehr besser abfließen kann.
    Aber nein, soweit Mitdenken ist für die netten Mitarbeiter der Verkehrsbehörden ja nicht möglich.

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    Jöhlinger

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    Dass die Sperrung vor der Türe stand war jedem bewusst, doch leider hat sich in meinen Augen keiner einen Kopf über das arbeitende Volk gemacht. Wird schon irgendwie gehen-denke war das Motto.Die Strecke nach Gondelsheim, sehr unübersichtlich, hätte man vorher mal mähen können. Geschwindigkeitsmessung in Höhe Binsheim, so dass einfach normal gefahren und nicht so gerast wird, dass kaum ein Blatt Papier zwischen die Autos passt. Also Weiterleitung an das zuständige Amt hätte genügt. Google über die Sperrung informieren, so dass nicht dauerhaft 40 Tonner noch Richtung Weingarten fahren bzw. doof an den Absperrschilder in Jöhlingen stehen. Absprechung über die Ampelschaltung am Grötzinger Tunnel. Viele kleine Punkte-aber leider wurde nichts getan-mehr als traurig 🙁

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    Thomas

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    1.) dann schnappen Sie sich jetzt den Rasenmäher und mähen mal ab. Dann können Sie sich schon mal an die Rasenmäher-Rambo-Liga gewöhnen.o)
    2.) Keiner verlangt von Ihnen, dass Sie über Binsheim nach Gondelsheim fahren müssen. Über Bretten geht das genauso schnell und vorallem ohne Platzmangel, Geholpere und Wiesen ;o)
    3.) Sie müssen ja riesige Blätter Papier haben. Ich befahre diese Strecke seit ca. 26 Jahren. So gefährlich und schlimm wie Sie es beschreiben ist es nicht. Es ist nur für einen schlimm der diese Strecke sehr selten fährt und Platzangst hat.
    4.) Was hat Google damit zu tun? NICHTS. Also sooo wichtig sind wir und Umgebung für niemanden. Abgesehen davon Google hat besseres zu tun *:o)
    5.)Die Schilder stehen doch schon seit Anfang an. Also erst schauen dann schreiben.
    6.) Ach, gewöhnen Sie sich schon mal an die Ruhe im Dorf, wenn nichts mehr durchfährt. Spätestens wenn die so hochgelobte Umgehung kommt, ist Jöhlingen nur noch eine Schläferstadt (dorf), Kein Einzelhandel, nichts los…einfach tot.
    Und dann werden sich noch einige schwer wundern….;o) und die umliegenden Gemeinden lachen uns aus (machen diese ja schon).

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      Jöhlinger

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      @THOMAS. Wenn Sie nur etwas Ahnung hätten, wäre es ihnen klar, daß die Strecke mit einem normalen Rasenmäher nicht gemäht werden kann.
      Zu Ihrer Beruhigung, ich muß die Strecke nicht fahren, keiner muss sie fahren, dennoch geht’s zu wie auf der Autobahn.Ist doch jeder für sich selbst verantwortlich.Geht nicht um die Fahrer die die Strecke selten fahren oder Platzangst haben, daß die Binsheimer Ängste um ihre Kinder haben, scheint Ihnen egal zu sein. Auch die bereits totgefahrenen Katzen werden Sie sicherlich nicht interessieren. Wenn Sie die Strecke regelmäßig fahren, nehmen Sie sich mal paar Minuten und reden mit den Binsheimern.
      Google hat soweit was damit zu tun, daß viele Lkw Fahrer danach fahren. Und mit einem 40 Tonner oder Autotransporter kurz vor dem Sallenbusch zu wenden, ist sicherlich alles andere als spaßig. Natürlich sind alle selbst schuld, aber Gott sei Dank gibt’s nicht viele so Ego Denker wie Sie, die denken mit und auch die Mitmenschen sind Ihnen noch wichtig.
      Toll finde ich Ihre Glaskugelaktivität bzgl. der Umgehung. Wenns Ihnen zu laut oder mal zu ruhig sein sollte, Reisende soll man ja angeblich nicht aufhalten. Einen so Ego Denker wird sicherlich nicht vermisst.

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    Thomas

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    @JÖHLINGER ;o)
    Was das Mähen betrifft, können Sie auch einen Doppelmessermähbalken, Fingermähwerk, Anbaumähwerk etc nutzen. (das zum Thema keine Ahnung) ;o)
    Bin kein Ego sondern stelle nur fest. Das ist ein großer Unterschied. Solange es Leute wie Sie gibt, die alles dramatisieren aber dennoch auf nichts verzichten wollen, ist ein Feldweg schon seeehr gefährlich.
    Wir alle waren Kinder und leben immer noch, seltsam oder? Und da gab es keine Leute die schon 10meter vorher die Watte auslegten, um sicher zu sein dass wir weich fallen.
    Überfahrene Katzen habe ich schon seeeehr lange nicht mehr gesehen und warum? Weil die meisten Katzen vergiftet wurden.
    Zu den LKW-Fahrer, die Wahrscheinlichkeit, dass ein LKW-Fahrer Google nutzt ist etwas weit hergeholt. bzw können sie sicherlich nicht mal an der Hand abzählen, so wenige sind es.
    Was die Glaskugel betrifft,..mir ist das so egal, was sie darüber denken und machen.
    Wie gesagt Feststellung hat nichts mit Ego zu tun. oder meinen Sie EGO in Oberderdingen? ;o)

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      @Thomas

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      Als Antwort auf: Pech und Schwefel
      Ja klaro, jeder Haushalt hat einen Traktor mit entsprechendem Mähwerk. Welch Aussage 🙁 Sorry ich dramatisiere nicht-sondern halte mich lediglich an den Tatsachen fest, die Sie anscheinend nicht sehen wollen. Bin Rentner von daher ihre Aussage, ich wolle auf nichts verzichten, sehr sehr daneben 🙂 Die Beiträge der Anwohner kann man ganz leicht auf Facebook oder in der BNN nachlesen. Der Bürgermeister trifft sich sicherlich nicht aus Langerweile mit Weingarten und Pfinztal. Also einfach sich mal richtig informieren, sich mit den Leuten und Mitbürgern unterhalten und die Tatsachen sehen.
      Ja wir waren alle mal Kinder und früher war alles besser. Sorry, zählt das hier und jetzt. Der Verkehr, die Anzahl der Autos, die Agressivität der Fahrer, jeder hat Zeitnot, dies hat alles zugenommen. Also wohl kaum noch mit früher zu vergleichen.
      LKW Fahrer nutzen sehr wohl noch Google. Deshalb auch zwei LKWs in dieser Woche in der Bahnhofstraße und Weingartener Str. die beide nicht weiterkamen. Über die Umgehung wird nicht erst seit gestern gesprochen, für mich zählen Tatsachen. Doch für mich sind Sie leider ein Ego Denker, den interessieren weder seine Nachbarn, noch seine Mitmenschen, für mich traurig, aber solche Menschen muss es auch geben.

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    Harald Kann

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    zu: Pech und Schwefel
    Hallo Thomas,
    das ist ja schon arrogant, was Du da von Dir gibst. Ich habe den Eindruck, dass Du den ganzen Tag zu Hause sitzt und nirgends hinfahren musst. ‚Jöhlinger‘ hat schon recht. Die Umleitungsorganisation ist miserabel. Ich kann da auch nur mit dem Kopf schütteln. Am Sonntag, 22.7.2018 ist nachmittags die B293 in Berghausen gesperrt. Wirklich toll. Und auch wenn Thomas jetzt wieder meint, dass ist alles nicht so schlimm, wie soll die Umleitung aussehen? Über Pforzheim und dann Autobahn?
    Ich versteh auch nicht, dass diese Straßensperrung in Weingarten erst seit dieser Woche im Internet der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg anzeigt wird. Ja und Google Maps wird von vielen verwendet. Woher soll denn ein normales Navigationsgerät wissen, dass eine Landstraße gesperrt ist? Einheimische wissen das natürlich, aber die anderen stehen dann vor den Absperrungen.
    Was wären wir jetzt froh, wenn die B293 am Jöhlinger Buckel vorbei, dann über das Mauertal bis südlich von Weingarten zur B3 führen würde. Und auch die Berghausener wären froh. Alle wären glücklich.

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    Gabriele

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    Denke dass es soooo ausartet, wurde sicherlich von niemandem erwartet, obwohls ja irgendwie zu erwarten war, da man ja weiss, dass knapp 8.500 Fahrzeuge durch Jöhlingen fahren. Die Umleitungsorganisation ist jetzt schon nach so kurzer Zeit mehr als chaotisch, und denke die Gemeinden werden entsprechend Lösungen finden. Diese Belastung für die Jöhlinger und Binsheimer Anwohner und für Berghausen ist niemandem für 3 Jahre so zu zumuten.
    Auch wenns sicherlich einige Zeit leider für die LKW Fahrer dauert, vielleicht klappt es mal, und die Baustelle bzw Sperrung wird im Google Maps entsprechend angezeigt, dass sich nicht so viele LKW Fahrer verirren, und teilweise aus Straßen in Jöhlingen nicht mehr rauskommen, bzw. kurz vorm Sallenbusch wieder wenden müssen. Leider trotz Schilder :-(…aber die fahren halt nach Google, bis es nicht mehr weitergeht.

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    Kraichgauer

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    Ja ja … Euer ewig geliebter Schultes. Der hatte lange genug Zeit, nämlich alle Zeit der Welt, sich einmal das Hirn anzustrengen, wie das nach der Sperrung der (Wengerter) Jöhlinger Straße laufen soll. Nicht einmal den Ortstermin in Binsheim hat er auf die Reihe bekommen (wollen…), da verbrunzt er sich hinter Mitarbeitern. So kennen wir ihn. Aber jede Gemeinde wählt sich eben seine Herrscher, die es verdient. Auf Lebenszeit.
    Nun soll Bänziger die seit Jahrzehnten kaputt gesparten Feldwege in Weingarten (so kaputtgespart und viel zu schmal wie in Binsheim) als Rennstrecke für Jöhlinger und Wössinger „Anspruchsberechtigte“ und als Rollbahn für 40-Tonner-Zementbomber bereitstellen. Alderle.
    Den Teufel wird der tun. Die Feldwege sind so marode wie die Jöhlinger Straße, deren Sanierung einschließlich Versorgungsinfrastruktur (Trinkwasseranschlüsse von 1912!) mindestens 40 Jahre zu spät angegangen wurde.
    Tja, in jedem Kaff dasselbe. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Kommt uns irgendwie bekannt vor …

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      Martin

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      Als Antwort auf: Pech und Schwefel
      Sehr geehrter Kraichgauer,
      mit der wievielfachen Schallgeschwindigkeit sind Sie denn durch die Kinderstube gedonnert? Auch wenn Ihnen dieses Thema gegen den Strich geht und Ihre Meinung teilweise nachvollziehbar ist, wäre es wünschenswert, wenn Sie Dritten mit dem gebotenen Respekt begegnen. Den Bürgermeister der Gemeinde Walzbachtal als Herrscher zu bezeichnen und den Bürgermeister der Gemeinde Weingarten nicht mal mit Herr Bänzinger (sondern nur Bänzinger) zu erwähnen, sind m.E. genau wie Ihre Wortwahl nicht geeignet um an einer sachlichen Diskussion teilzunehmen. Dies gilt auch für weitere sich an der Diskussion beteiligenden Personen deren Gemütszustand sich im jeweiligen Schreibstil widerspiegelt. Ich denke, alle die von dieser Situation betroffen sind, haben Anlass sich zu ärgern. Der eine mehr der andere weniger.
      Allen die, nicht nur bei diesem Thema, Misstrauen gegen die Verantwortlichen hegen und Schuldzuweisungen aussprechen, möchte ich anheim geben, sich doch in ihren Gemeinden einzubringen, Probleme anzugehen und Konflikte zu lösen, anstatt darüber zu schwadronieren wer was hätte besser machen können oder hätte sein lassen sollen.
      Fast hätte ich es vergessen: Auch ich bin betroffen von der Straßensperrung. Ich benötige mehr Zeit zur Arbeit, benötige trotz kürzerer Strecke mehr Sprit und stehe (mind.) zweimal am Tag in einem unnötigen Stau.
      Aber anstatt mich hier verbal zu erbrechen, suche ich für mich eine akzeptable Lösung. Zugegeben, das funktioniert nicht bei jedem Betroffenen, aber ich bin so frei und behaupte es würde bei sehr vielen funktionieren. Man muss es halt wollen.
      Beste Grüße
      Martin

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        Waidelich Arnd

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        Ich möchte den Kommentar von Martin aufgreifen und ein bisschen Senf zum Thema hinzufügen, selbst wenn schon genügend Würze drin ist. Ich hab mich in den vergangenen Tagen auch schon über so manchen Kommentar und dessen Ton gewundert. Eineinhalb Jahre schon wird die Sperrung der Jöhlinger Straße in Weingarten kommuniziert und trotzdem tun manche so, als seien sie völlig überrascht. Einein halb Jahre suchen die Verantwortlichen nach Lösungen für eine vertrackte Situation, deren Lösung der Quadratur des Kreises gleicht. Anzunehmen hier seien einfache Lösungen möglich und völlig inkompetente Personen an der Arbeit, die entweder nicht qualifiziert sind oder sich nicht genügend Mühe geben, das zeugt von einer Überheblichkeit die ihresgleichen sucht. Die Kritiker sollten doch selbst einmal die Stellschraube benennen, an der zu drehen die Lösung brächte, anstatt einfach nur zu mosern.

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          Stephan

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          Hallo Herr Waidelich,

          es gibt ja dazu im Web vielfach Rückmeldungen, z.B. auch Facebook. Und – es gibt auch gute Vorschläge, nur werden diese leider von niemanden aufgegriffen.

          Mitunter wird die Pförtner-Ampel in Berghausen genannt, die wohl ursächlich für das Chaos in Berghausen zu sein scheint. Es gab hier an einem Morgen wohl einen Ausfall – Ergebnis war dann, alles lief. (Hier könnte man ja überlegen, die Ampel nur noch für Fußgänger zu lassen – für den KFZ-Verkehr zeigt sich ja jeden Morgen, dass der Reissverschluss funktioniert, gänzlich ohne Regeln)
          Wer tritt nun an die Gemeinden heran, um solche Vorschläge zu prüfen?

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          Kraichgauer

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          Lieber Herr Arnd,
          „Einein halb Jahre suchen die Verantwortlichen nach Lösungen … “
          Es ging darum, dass „Verantwortliche“ nach eineinhalb Jahren, als das Verkehrschaos – völlig überraschend – vom Himmel fiel, nicht mehr auf der Pfanne hatten, als Forderungen an die „Schuldigen“ (= BM von Weingarten) zu stellen, den Verkehr, 9.000 Fahrzeuge täglich, über vollkommen unzureichende Feldwege laufen zu lassen und damit das nächste Chaos und außerdem noch teuere Schäden zu produzieren, allerdings im Nachbarort.
          Wer sich wahlkämpferisch um die Übernahme kommunalpolitischer Verantwortung reißt, der muss sich gefälligst auch dieser Verantwortung stellen! DERJENIGE muss die „Stellschrauben benennen“, und nicht die „Kritiker“, die das Versagen ebendieser Lokalpolitiker zurecht beim Namen nennen. Das hat nichts, aber auch nicht das Geringste mit „mosern“ zu tun.
          Mit Ihrem Senf sind Sie leider auf dem Holzweg gelandet, lieber Herr Arnd, bei allem Respekt vor Ihrem üblichen guten Journalismus.

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        Kraichgauer

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        Ach kommen Sie, Herr Martin!
        Sind Sie tatsächlich so ein naiver, durchheiligter Ästhet und „Unterthan“? Haben Sie in Ihrem Leben schon einmal was von Ironie und Sarkasmus gehört?
        Seien Sie versichert, Herr Burgey genießt als Privatperson denselben Respekt, den ich jedem anständigen Mitmenschen entgegenbringe. Als Lokalpolitiker ist Burgey allerdings beim Austeilen selber alles andere als zimperlich. Da bewegen wir uns im politischen Disput schlicht auf Augenhöhe … 😉
        P.S.: Herr Bänziger schreibt sich übrigens ohne „ng“ -> Bänzi-g-er. Er legt, wie ich aus erster Hand weiß, großen Wert auf korrekte Schreibweise seines Namens.

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          Michael

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          Lieber Kraichgauer,

          ich muss Herrn Waidelich und Martin hier vollkommen recht geben.

          P.S.: Sie haben übrigens schon wieder das „Herr“ => Herr Burgey vergessen, und das hat nichts mit Ironie und Sarkasmus zu tun, sondern nur mit dem nötigen Umgangston bzw. Respekt

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    Radfahrer

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    Mich als Radfahrer, der nach Weingarten fährt betrifft das Problem nicht. Ich benutze jetzt die Straße und nicht mehr den Weg über den Buckel, um den ‚Falschfahrern‘ aus dem Weg zu gehen. Natürlich kann ich die Autofahrer verstehen, insbesondere die, die in Weingarten, Blankenloch, KIT usw. arbeiten. Aber was soll es für eine Alternative geben? Einbahnstraßen über die Wirtschaftswege? Die Wege wären schnell kaputt. Auch müssen die Landwirte ja auch zu ihren Feldern kommen.

    Die Sperrung war schon lange bekannt und die Kanalisation muss nun mal repariert werden. Vielleicht kann ja der eine oder andere Autofahrer auch mal das Fahrrad benutzen. Gerade mit einem Ebike ist es nicht mehr so Schweißtreibend. Trotzdem ist für viele dann eine Dusche am Arbeitsplatz nötig aber leider nicht immer gegeben.

    Auch ist die KVV wegen ihrer Unpünktlichkeit und den überfüllten Bahnen nicht wirklich angenehm. Der zeitliche Aufwand ist nicht unerheblich wenn man mit der Bahn in die nördliche Hardt fährt. Jeder Umsteiger ist aber ein Auto weniger. Mehr Bahnen können im Berufsverkehr auch nicht fahren, da ja die Strecke teilweise eingleisig ist. Auch habe ich bisher noch keinerlei Informationen gefunden inwieweit es eine Planung gibt die eingleisigen Abschnitte, zumindest teilweise auf 2 Gleise auszubauen (z.B. zwischen Berghausen Hummelberg und Jöhlingen Tunnel und Wössingen – Dürrenbückig – Bretten). Dann könnte man im Berufsverkehr den Takt erhöhen und hätte als Walzbachtäler die Möglichkeit zu einem Sitzplatz. Die Planung und Relaisierung dafür dauert sicherlich viel, viel länger als 3 Jahre.

    Hoffnung für eine Besserung gibt es wohl nicht. Jeder wird für sich die beste Lösung suchen müssen (früher / später fahren). Vielleicht kann der eine oder andere auch seinen Arbeitsgeber von Homeoffice überzeugen. Es bleibt sicherlich schwierig -> Ruhig bleiben.

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    Gondelsheimer

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    Meine Anfrage beim KVV vor ca. 2 Jahren nach weiterem Ausbau ergab ein „Nichts“ zwischen Bretten und Karlsruhe. Nur der S4 Abschnitt zwischen Bretten und HN soll irgendwo noch erweitert werden.
    Schade!

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    Raimund Würtz

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    Zu Pech und Schwefel
    Isokrates nennt jene gebildet, welche die täglichen Herausforderungen meistern, in jeder Situation in die beste Lösung fallen, die Unannehmlichkeiten und Beleidigungen anderer leicht hinnehmen, mit ihren Mitmenschen angenehmen Umgang pflegen, ihrer Überzeugung treu bleiben, im Erfolg nicht überheblich werden und sich mehr darüber freuen, was sie ihrer eigenen Leistung und nicht dem Zufall verdanken. Dies in Bezug gesetzt zum Individualverkehr, dem Auto, der Politik und der Wirtschaft setzt eine aufgeklärte und freie Vernunft voraus, die dem Autokult keinen Legitimationsgrund für Gewohnheit, Sitte und Recht gewährt und denselben sogar ins Absolute setzt.

    Obsolet, derartiges Denken. Mythenhaftes wird diesem anachronistischen Vehikel, dem Automobil, das mehr zum Autostabil verkommen ist, angedichtet. Alternativlos notwendig, für fast alles, was unser Leben ausmacht. Image, Wohlstand, wirtschaftliche Prosperität… alles ungebremst in die Zukunft weisend mit dem Faktor x in der Potenz. Unsere Kultur, die hoch und möglichst ewig lebe!

    Vorteil für Fotografen von Land und Leuten wie Herr Waidelich ist, dass sie den Autostau nicht mehr auf der BAB zum Ablichten suchen müssen sondern, direkt auf den Flurwegen ums Dorf finden.

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    Jöhlinger

    |

    Jetzt Mitte August hat sich leider noch nichts getan, weder von den Gemeinden noch von den ganzen großen sprich Goggle. Heute wieder 4 polnische 40 Tonner Richtung Weingarten gefahren, trotz mehrfacher Meldung an Goggle. Man man-kann das alles so schwer sein-oder brauchen die alle für die Lösungen und Meldungen 3 Jahre. Mehr als traurig 🙁

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    Gondelsheimer

    |

    Hallo Namensnachbar,
    also google maps kennt die Sperre seit ein paar Tagen. Schauen Sie sich doch mal an, was https://www.google.de/maps z.B. für den Weg von Jöhlingen nach Stutensee vorschlägt: er kennt halt die offizielle Umleitung nicht, und ob man die Feldwege mit dem 40 Tonner befahren darf, ist eine Frage, die ein PKW-Routenplaner/Navi nicht beantworten kann…

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    Jöhlinger

    |

    Als Antwort auf: Pech und Schwefel
    Hallo Gondelsheimer :-)…..denke dann gibts verschiedene Google Maps Anzeigen. Denn leider zeigt die Route bei normaler Suche immer noch keine Umleitung 🙁
    https://www.google.de/maps/dir/75045+Walzbachtal/Stutensee,+76297/@49.0499866,8.5274482,12.75z/data=!4m13!4m12!1m5!1m1!1s0x47970af33c422011:0x1c1ffd3ff5a4c2b0!2m2!1d8.6035916!2d49.0140976!1m5!1m1!1s0x4797a7b12b84f657:0x62913ef31ce27ffc!2m2!1d8.4695392!2d49.0647553

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    Gondelsheimer

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    Das ist seehr spannend! Bei mir schlägt google sich bei den Naturfreunden(?) ins Gebüsch und vermeidet die Ortsdurchfahrt mit der Jöhlinger Straße in Weingarten.
    Wenn google hier so persönliche Ergebnisse liefert, muss man sich also nicht über 40 Tonner auf dem Holzweg wundern…

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    wessinga

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    Sehr geehrter Jöhlinger,
    die blaue Route ist bereits die (unerlaubte) Umleitung über den Eisberg nach Wengerten.
    Die grauen sind weitere Alternativen, eine davon sogar über den ÖPNV. Google ist ja schon nicht schlecht, aber für alle User gilt trotzdem : die Brain.exe ist vorrangig zu benutzen.
    Also selbst ist der Mann oder die Frau.

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    Lars

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    Zitat:“ die Brain.exe ist vorrangig zu benutzen“

    Leider ist diese Erkenntnis bei den Planern der Baumaßnahme und Entscheidern (Herren über das Sanierungsbudget) in den Rathäusern der Gemeinden und im LRA nicht eingetreten.
    Warten wir mal, bis die Urlaubszeit vorbei ist und man wieder bis zum Fuß des Jöhlinger Buckels steht im Rückstau aus Berghausen.
    Im Moment läufts ja weil alle Welt im Urlaub ist…So herrscht hier Galgenfrist. Fataler Weise wird diese nicht dazu genutzt werden, Verbesserungen der Verkehrssituation für die Restzeit der Baumaßnahme in Weingarten zu finden. Wieder ist man froh, ein Problem vertagt zu haben, aus den Augen aus dem Sinn…

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      wessinga

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      Als Antwort auf: Lars
      Vlt. müsste man noch „falls vorhanden“ hinzufügen. Das Problem ist dass die Planer gar kein Problem sehen. Wenn ein MdL oder gar MdB diese Strecke täglich nutzen müsste sähe es u.U. anders aus. Wenn man nach diesem Drama endlich in der Hochtechnologiestadt KA angekommen ist, gehts doch grad so weiter mit Baustellen und Stau, auch in ausgewiesenen Umleitungsstrecken. Ich weiß auch bald nicht mehr wie ich in die Nordweststadt, und vor allem wieder zurück uff Wessinge komm, Sackzement aber au ….

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        DerAlteFritz

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        Zitat :“Hochtechnologiestadt KA“ Ja, Schbrich glopfe kennese, d´Brigande. Uffbasse, jedds kommt ball widda di „Märchenhafte Weihnachtsstadt“
        -jässas …

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