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Opterra für Umweltpreis nominiert

Wössinger Zementwerk bewirbt sich
(pm) Für den baden-württembergischen „Umweltpreis für Unternehmen 2018“ haben sich 51 Unternehmen beworben. 18 davon sind für die letzte Runde im Auswahlverfahren qualifiziert. Sie seien Vorbilder für eine umweltorientierte Unternehmensführung, so Umweltminister Franz Untersteller. Wie im letzten Jahr ist auch dieses Jahr das Wössinger Zementwerk in die engere Auswahl gekommen. Die Preisverleihung findet am 4. Dezember 2018 statt.

Von insgesamt 51 Wettbewerbsteilnehmern zum „Umweltpreis für Unternehmen 2018“ haben sich 18 Unternehmen für die letzte Runde im Auswahlverfahren qualifiziert. Umweltminister Franz Untersteller lobte die Nominierten: „Schon die Nominierung für den Preis ist ein großer Erfolg. Die Unternehmen haben damit gezeigt, dass sie Verantwortung für den Schutz der Umwelt und des Klimas übernehmen und einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die natürlichen Ressourcen zu schonen.“

Insgesamt sucht die Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaftsorganisationen, Instituten, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Umwelt- und Naturschutzverbänden und Landesministerien vier Umweltpreisträger in den Kategorien Handel und Dienstleistung, • Handwerk, • Industrieunternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden sowie • Industrieunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden. Außerdem gibt es den Jurypreis „Förderung und Erhalt der biologischen Vielfalt“ sowie einen Sonderpreis für Leistungen von Non-Profit-Organisationen zu gewinnen. Die insgesamt sechs Preise sind mit je 10.000 Euro dotiert, die in den betrieblichen Umweltschutz investiert werden müssen. Die Preisträger wird Umweltminister Franz Untersteller bei der Preisverleihung am 4. Dezember 2018 in Stuttgart bekanntgeben.

Die Opterra wurde nominiert in der Kategorie Industrieunternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden. Die Konkurrenten sind • Scheplast GmbH Kunststoffformteile, Schwendi, Wiegel Rheinau Feuerverzinken GmbH& Co KG und • Thomas Preuhs Holding GmbH, Geislingen-Binsdorf

Dotiert ist der Preis mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 60.000 Euro. Die Gelder sind zweckgebunden, die Siegerunternehmen müssen sie für betriebliche Umweltschutzmaßnahmen einsetzen. Ausgezeichnet werden Unternehmen für herausragende Leistungen im betrieblichen Umweltschutz und für eine vorbildliche umweltorientierte Unternehmensführung. Bei der Vergabe des Preises steht im Vordergrund, dass das Unternehmen unter den Gesichtspunkten des Umwelt- und Klimaschutzes, der Ressourcenschonung sowie der Energieeffizienz als beispielhaft und wegweisend eingestuft werden kann.



Opterra selbst hat diese Presseerklärung dazu verschickt:
Opterra Wössingen für Baden-Württembergischen Umweltpreis nominiert Preisverdächtiger Umweltschutz im Zementwerk
Zugegeben, an ein Zementwerk denkt man nicht unbedingt an erster Stelle, wenn es um einen Umweltpreis geht. Verdient hätte es das badische Werk allemal. Das Werk ist seit 2009 im Herstellungsverfahren stets auf dem aktuellen Stand der Technik und gilt als eines der energieeffizienteste und umweltschonendste Zementwerk Europas. Und das Werk in Wössingen ist Vorreiter in Sachen Umweltschutz und Arbeitssicherheit: „Die gesetzlich vorgegebenen Emissionswerte wurden 2017 im Jahresmittel zu 99,9 Prozent erfüllt. Mit zusätzlichen Maßnahmen und Investitionen streben wir weitere positive Entwicklungen an“, erklärt Jörg Heimburg, seit diesem Jahr Umweltleiter. Der Bergbauingenieur ergänzt stolz: „Die Stickstoffemissionen (NOx) beispielsweise wurden 2017 im Mittel erstmals unter 200 mg pro Kubikmeter gesenkt. Damit ist unser Zementwerk in Wössingen Vorreiter für die deutsche Zementindustrie, für die diese Grenzwerte erst ab 2019 gelten.“

Rohstoffgewinnung, Zementproduktion und Umweltschutz – wie geht das? Im ständigen Dialog mit der Bevölkerung strebt die regionale Werkleitung nicht nur geringstmögliche Emissionswerte an, sondern sorgt durch sehr viele große und kleine Aktivitäten für den Erhalt von Natur und Umwelt. Sei es eigene Streuobstwiesen, ein gemeinsam mit Schulklassen entwickelter Naturlehrpfad, Insektenhotels oder durch Rekultivierung des Steinbruchs geschaffener Lebensraum für heimische Tierarten wie Kreuzkröte, Uhu, Fledermäuse und Wanderfalken. Überhaupt gehören Steinbrüche sowie Kiesgruben zur Kulturlandschaft im Südwesten. Unvergessene Badeerlebnisse im Baggersee prägen die Kindheit ganzer Generationen. Renaturierte Steinbrüche sind für bedrohte Fauna und Flora ideale Lebensräume und sorgen für den Erhalt der Artenvielfalt in der Region.

In der Produktion setzt das Zementwerk statt auf fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas und Erdöl immer mehr verschiedene Ersatzbrennstoffe aus der gewerblichen Abfallentsorgung ein. Durch die hohe Flammentemperatur im Drehrohrofen von über 2000 Grad Celsius können diese Stoffe ohne die Entstehung belastender Abgase verbrannt werden. Auch für die Energie der Zukunft zeigen sich die Verantwortlichen aufgeschlossen. Seit März 2017 steht zudem auf dem 12.000 m² großen Dach der Mischbetthalle eine Fotovoltaikanlage. „Selbst wenn wir den Umweltpreis diesmal nicht gewinnen sollten, bleiben wir weiter am Ball. Allein die Nominierung macht uns stolz und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, bemerkt Werkleiter Stephan Schenk.

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