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Eine Straße voller Köstlichkeiten

On the road again Wössinger Straßenfest mit großer Resonanz

Ein Wunsch ging für die Wössinger beim gestrigen Straßenfest nicht in Erfüllung: Der Abbruch des alten Rathauses ist nicht abgeschlossen. Immer noch ragen letzte Reste der Ruine gen Himmel. Sie verhinderten den zahlreichen Besuchern den Blick auf das neue Rathaus, der im Frühjahr so herbeigesehnt worden war. Bürgermeister Karl-Heinz Burgey, aus dem Urlaub kommend zum Fass Anstich im Freizeitlook antretend, witzelte denn auch nicht zu Unrecht: Die größte Attraktion des Straßenfestes sei hinter großflächigen Planen verdeckt worden. Er versprach aber Nachbesserung: am dritten Adventssonntag werde das neue Rathaus und der davor liegende Platz der Bevölkerung öffentlich vorgestellt werden.

Ein zweiter Wunsch des Bürgermeisters hingegen ging in Erfüllung. Der vom Sprecher der Vereine Ernst Reichert angesichts dräuender Wolken mit Blick gen Himmel geäußerten Besorgnis („Ich hoffe s´Wetter hebt noch“) setzte Burgey ein optimistisches „Das Wetter wird sich noch bessern“ entgegen. Der bürgermeisterliche Beistand bewährte sich. Am Sonntag konnte er Vollzug melden. Bei strahlendem Sonnenschein drängte sich eine unüberschaubare Menge an Besuchern an den Ständen zwischen Bloh und Seestraße und ließen es sich nicht nur beim umfangreichen kulinarischen, sondern auch kulturellen Angebot gut gehen.

Auf der Bühne vor dem Rathaus wechselten sich Musikverein, Gesangverein, Akkordeonfreunde, das Kulturwerk Kraichgau und nicht zuletzt abends „One2Crazy“ und das Gesangsduo “Himmelwärts“ ab. Ganz herausragend war die Stimmung im Zelt des Musikvereins, bei dem der Söllinger Musikverein einen fulminanten Auftritt hinlegte. Sänger Marco Wenz brachte das Publikum zum Toben.

Die ganze Organisation des Straßenfestes war nur mit der Hilfe vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter möglich, die sich an den Ständen engagieren. Darauf hatte der Sprecher der organisierenden Vereine hingewiesen. Zwei stellte Ernst Reichert in den Vordergrund seines Dankes. Zum einen ging sein Dank in besonderem Maß an die Adresse des Bauhofes, denn dessen Arbeit sei wegen der vielen Umleitungen noch umfänglicher gewesen als in den Vorjahren. Zum anderen habe sich Severin Moos in einem ungewöhnlichen Ausmaß eingebracht. Ihr sei nichts zu viel gewesen, lobte Reichert die Musikvereinsvorsitzende.

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Kommentare (2)

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    ONE2CRAZY

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    Als Antwort auf: On the road again
    Scheee war’s am Samstag!
    Wobei wir als Duett mal wieder etwas sparsam in die Runde geschaut haben ob der Planung der parallelen Auftritte der Gruppen ein paar Meter weiter. Wieder mal mussten wir auf unsere mitgebrachten Fans vertrauen. Andernfalls hätten wir wieder vor der leeren Straße gespielt. Es war so eine Art Bannkreis zu bemerken, der die Anwesenden förmlich an die gegenüberliegende Hauswand zu drücken schien. Ich wünsche mir von den Wössingern hier ein bisschen mehr Aufdringlichkeit und mehr Gedränge vor der Bühne.

    Musikalische Grüße
    Wolle und AJ

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    Saja

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    Als Antwort auf: On the road again
    Ich musste leider mit bedauern feststellen, dass jede Menge Bilder von Straßenfestbesuchern in der Slideshow zu sehen sind aber von der Hobbyausstellung, vom Kettensägenkünstler und von dem Musikduo Himmelwärts ist überhaupt nichts zu sehen. Die Hobbyausstellung sowie unser dorfeigener Sägekünstler sind noch nicht einmal im Ansatz erwähnt. Schade eigentlich.

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