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Oktober rockte

Krachlederne in der Saalbachhalle
Andreas Gabalier ist einfach ein Ohrwurmproduzent. Sein „Hulapalu“ rockte am Samstagabend gleich zwei Mal die Saalbachhalle während des Oktoberfestes der Arbeitsgemeinschaft der Gondelsheimer Vereine (AGG). Den Auftakt dazu machte Karl Walz. Das Urgestein des Gondelsheimer Musikvereins krönte sängerisch damit den Auftritt der großen Kapelle, die den Samstag unter der Leitung ihres Dirigenten David Haß eröffnete. Genau den gleichen Hit ließ wenig später der Top Act des Abends folgen. Die „Krachledergang“ gab das „Hulapalu“ allerdings in einer weitaus rockigeren Version zum Besten.

Rockige Klänge bestimmten denn auch den Auftritt der Jörg Richter (Gitarre), Michael Deschner (Gitarre), Siggi Springer (Bass) und Jens Sulzer (Schlagzeug) und Markus Hohmann (Gesang und Keyboard). Dessen Nichte Lisa Hohmann bereicherte den Auftritt des Quartetts etwa bei dem „Heavy Cross“ von Gossip. Dennoch blieb dem ganz anderen „Atemlos“ einer der Höhepunkte des Abends vorbehalten. Zu dem Song von Helene Fischer strömten viele der über 400 Besucher auf die Tanzfläche und sorgten dort für eine drangvolle Enge und fast jeder wollte sich auf der Tanzfläche tatsächlich atemlos machen.

Lisa Hohmann Gesang

Ansonsten aber gaben Songs wie „Gimme some Loving“, „We will rock you“, „Knocking on heavens door“, „Satisfaction“ den Ton an. Zwischendrin das „Marmor, Stein und Eisen bricht“, „Schifoan“ oder „Haus am See“ sorgten für eine gelungene Mischung aus bekannten Rocksongs und Partykrachern. Sollten die nicht vollautomatisch schon für Stimmung sorgen, dann mischten sich Michael Deschner oder Siggi Springer mitten unter das Publikum und absolvierten auch mal auf Tischen und Bänken ein flottes mit zwei Schönen ein flottes Tänzchen auf den Bänken.

Gar noch besser war die Stimmung am Freitagabend. Die Münchner Party- und Wiesnband 089 zog nach Angaben von Organisator Andreas Bürker nicht weniger als 900 Besucher an. Der AGG-Vorsitzende hatte die Regie über Turnverein, Tennisclub und Gesangverein, die die beiden Abende organisatorisch und logistisch bestritten. Er war auch für das Sicherheitskonzept zuständig, das ihm nach den unerfreulichen Vorkommnissen bei den Oktoberfesten in Flehingen und Sulzfeld im Vorfeld etliches Kopfzerbrechen bereitet hatte. Er reagierte mit einer verstärkten Security-Mannschaft. Umso größer seine Erleichterung, dass bis kurz vor Schluss keinerlei Probleme auftraten. Allzu große Sorgen musste man sich auch deshalb nicht machen, weil mit dem Revierleiter Bernhard Brenner höchste Polizeigewalt vor Ort war.

So konnten sich die insgesamt rund 1300 Besucher an zwei unbeschwerten Abenden der bayrischen Stimmung hingeben. Denn auf die Lederhosenträger und Dirndlmaiden wartete neben dem typischen Ein-Liter-Maßkrug auch ein entsprechendes kulinarisches Angebot: Schweinshaxe, Obazda und Weisswurst mit Radi und Brezen.

Markus Hohmann (Gesang und Keyboard

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