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Özcan oder Paul???

Spekulationen zum Ausgang der Bürgermeisterwahl am 7. Juli

Für den Ausgang der Walzbachtaler Bürgermeisterwahl gibt es keine Prognosen, die auf Umfragen beruhen würden. Einen einzigen Indikator mag man zu Rate ziehen: Den Applaus am Ende der Vorstellungsrunden während der Kandidatenvorstellungen in Jöhlingen und Wössingen. Doch die jeweiligen Dezibelzahlen werden mit durchaus unterschiedlichen Ohren aufgenommen.

In Wössingen hat sich eine Jöhlinger Beobachtung nicht wiederholt: Dort erhielt Özcan den deutlich stärksten und längsten Beifall, in den sich sogar Jubelrufe mischten. Das war in Wössingen anders.  In der Böhnlichhalle wurden die Favoriten mit etwa gleichem Applaus für ihre Vorstellungen belohnt. Das kann natürlich nur Spekulation sein und keine Basis für eine belastbare Prognose.

Auf jeden Fall haben die beiden Veranstaltungen weitere, neue Fingerzeige gegeben, was das übrige Feld anbelangt. Klamaukkandidat Sascha Oehme begleitete selbst mit einem Grinsen seine Prognose, er werde dieses Mal 10 Prozent erhalten. Er wird weit unter den 6,1 Prozent liegen, die er 2011 als einziger Gegenkandidat von Karl-Heinz Burgey erhielt. Die rauschende Party, die er für seinen Wahlsieg ankündigte, wird ein anderer feiern.

Es wird auch nicht Jürgen Bereswill sein. Ich glaube nicht, dass ihm die Walzbachtaler die 4,6 Prozent geben werden, die er bei seiner krachenden Niederlage am 26. Mai bei der Bürgermeisterwahl in Schifferstadt erhielt. Darüber hinaus übertreibt es mitunter mit der Hemdsärmeligkeit.

Werner Kuhn hat sich selbst aus dem Rennen genommen. Damit bleiben noch vier. Siegfried Weber hat in Jöhlingen einen schwachen Auftritt hingelegt, war auch in Wössingen nicht sehr überzeugend und hat damit die guten Eindrücke aus seinen persönlichen Vorstellungen relativiert. Er verfügt sicher über eine familiäre Hausmacht und aus seinen zahlreichen Kontakten im Bürgerbüro ist ihm noch mancher hold. Zu mehr als einer Zahl zwischen 5 und 10 Prozent wird es nicht reichen.

Iris Würtz hat mächtig aufgeholt. Nach einem sehr schwachen Start bei ihren persönlichen Vorstellungen hat sie bei den beiden Kandidatenvorstellungen gepunktet. Vielleicht manchmal zu sachlich, zu sehr die finanzielle Karte ausspielend, wird sie dennoch jetzt bei etlichen als weibliche Alternative wahrgenommen, wie auch Kommentare auf NadR beweisen. In ihrem Rucksack liegen bleischwer jedoch Altlasten aus Konflikten, die sie und ihr Mann in der Vergangenheit mit den wichtigsten Vereinen ausfochten.

Es bleiben Timur Özcan und Michael Paul. Nach der Jöhlinger Kandidatenvorstellung hätte ich noch nicht mal einen Özcan-Sieg im ersten Wahlgang ausgeschlossen, so eindeutig schlug dort das Sympathiependel aus. Eine Welle an Sympathie war ihm schließlich auch bei seinen beiden eigenen Veranstaltungen entgegen geschlagen.

Diese Einschätzung wurde in Wössingen relativiert. Denn neben ihm kann sich Michael Paul ein ums andere Mal als Kenner der Walzbachtaler Probleme profilieren. Der fundierte Antworten geben kann, wo Özcan mit luftigen Allgemeinplätzen reagieren muss. Doch auch er hat ein Rucksäckchen. Für diejenigen, die mit der bisherigen Kommunalpolitik nicht einverstanden sind, steht er stellvertretend für die Fortsetzung des kritisierten Kurses. Und er ist Jöhlinger. Wiewohl Wössingen und Jöhlingen besser als manche andere Doppelgemeinde zusammengewachsen sind, gibt es in Wössingen immer noch Ressentiments gegenüber einem Jöhlinger Kandidaten.

Wie der Wähler all das gewichtet? Keiner weiß nichts Genaues nicht. Ich lehne mich trotzdem aus dem Fenster und wage eine „Alternativ-Prognose“: – Özcan oder Paul! Dazu würde ich gerne ans Ende dieses Beitrags eine Bemerkung aus einem heute veröffentlichten NadR-Leserkommentar stellen: „Neuanfang oder altes Gewurschtel … der Wähler hat es nun in der Hand!“

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Kommentare (22)

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    Walzbachtaler Junge

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    Dieser Einschätzung und Prognose kann ich größtenteils zustimmen. Allerdings werte ich den Applaus-Zuspruch der beiden Haupt-Kontrahenten unterschiedlich: die lärmende Unterstützung für Michael Paul am Ende der Vorstellungsrede wirkte von seiner Anhängerschaft inszeniert, die Sympathiekundgebungen für Timur Özcan kamen eher aus der Bevölkerungsmitte. Iris Würtz wurde durch die unnötige gestellte „Frage“ (?) des Hr. Würtz am Ende der Veranstaltung fast schon dem Rennen genommen. Schade eigentlich. Natürlich kennt ein „junger Wilder“ von außerhalb noch nicht alle Details und die Historie des Gemeindelebens in Walzbachtal. Nach ein paar Monaten im Amt dürfte das aufgeholt sein. Für mich kein Nachteil.

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    Wähler

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    Dass man das Gemeindeleben schon kennt und Beziehungen zu Einwohnern aufgebaut hat ist für mich kein Vorteil sondern Nachteil. Für mich kommt daher nur jemand „von außen“ in Frage, der natürlich auch die notwendigen Voraussetzungen mitbringt und den Eindruck hinterlässt, dass er sich für das Amt qualifiziert. Herr Özcan hat meine Stimme!

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    Freidenkerin

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    Ich stimme dem Wähler zu, dass vermutlich ein Kandidat von ausserhalb unabhängiger und damit objektiver handeln kann als einer, der vor lauter Pöstchen, Vereinsmitgliedschaften und Verwandschaftsverhältnissen sicherlich an diese “ ungeschriebenen Verpflichtungen“ gegenüber den Freunden und „Vettern“ gebunden sein wird. Unabhängig aber von der Frage, wer es denn letztendlich „wird“ hat sich bei der Fragerunde gezeigt, dass in den Köpfen der Leute immer noch ein „wir“ gegen die „anderen“ zu finden ist. Jöhlingen gegen Wössingen; Fußballverein gegen Turnverein; Jöhlinger Vereine gegen Wössinger Vereine; Zustände im Oberdorf gegen Verhältnisse im Unterdorf etc. Solange Gräben in unseren Köpfen sind, können wir die gemeinsamen Probleme nicht lösen. In einer Zeit der Globalisierung ist es kontraproduktiv, den Focus nur auf dem eigenen Verein, Ortsteil oder Vorteil zu haben. Natürlich ist es vollkommen legitim seine eigenen Probleme und Wünsche zu benennen. Die Lösung oder Umsetzung sollte aber immer auch die „anderen“ – das große Ganze – im Blick behalten. Da ist es sicherlich Zeit, dass auf der politischen Ebene endlich Schluss ist mit der Selbstbeweihräucherung, dem Schönreden von gravierenden Problemen und dem ewigen “ weiter so ! „. Allerdings kann ein Politikwechsel nur gelingen, wenn in den Köpfen der Menschen die Gräben verschwinden und der Wille zur konstruktiven Zusammenarbeit entsteht.

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      Außenstehender

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      Als Antwort auf: Özcan oder Paul??? Als Antwort auf: Freidenkerin
      Diese genannten Gräben gibt es doch nur bei der älteren Generation. Die Handballabteilungen des TV und des TSV machen es vor. Auch die Jugendabteilungen der Fußballvereine zeigen Integration. Vielleicht müssen sich hier auch mal die älteren an die Nase fassen, was hier vorgelebt wird.
      Die Frage bei den Kandidaten, die sich für mich stellt ist, welcher Kandidat bekommt die Jungen und mittelalten Menschen in die Wahlkabine. Ich glaube hier hat Timur Özcan Vorteile. Er verkörpert den Aufbruch, symbolisiert halbwegs ein Interesse für den Sport und das Vereinsleben in Walzbachtal. Herr Paul dagegen stellt das Weiter so dar.

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    Wolfgang

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    … ein Herr P. möchte das Gewerbe in Walzbachtal unterstützen…… war aber beim GR-Beschluss ein Auto in Weingarten zu kaufen dabei….. Toll. Die nächste Erdgastanke ist in Weingarten. Fährt der Hausmeister über Pfinztal ? das muss man sich mal geben ….

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    Bäuerle

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    Kand.: Paul hat sich wie Frau Würtz einige Eier selbst gelegt.
    Kand.: Weber kommt langsam in Fahrt…….nicht zu unterschätzen, wenn auch belächelt
    Kand.: Mannheim….vordergründig wählenswert, braucht er 4 oder 5 Jahre ? eine saubere Vita, aber fängt bei „Null“ an, zweifle am Durchsetzungsvermögen auf kommunaler Ebene. Ist ne gaaaanz andere Hausnummer und nicht zu unterschätzen, denke noch jung.
    Der Rest ist weg….

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      steuerzahler

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      Als Antwort auf: Özcan oder Paul??? Als Antwort auf: Bäuerle
      wichtig für uns wird sein:
      1. dass der neue bürgermeister für mehr als nur eine wahlperiode plant
      2. er das nötige intellektuelle rüstzeug hat eine moderne zukunft zu gestalten
      … und eines kann man herrn özcan zweifelsfrei nicht vorwerfen: dass er an dem 15 mio. schuldenberg mitsamt den fragwürdigen bauvorhaben beteiligt war.
      ich denke man ist gut beraten das zu berücksichtigen

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    Einwohner

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    Die Dauer des Applauses in Wössingen war meiner Wahrnehmung nach bei Timur Özcan am längsten. Aber das hört jedes Ohr vermutlich anders 🙂 Sehr verstört haben mich die Antworten von Frau Würtz, Herrn Bereswill und Herrn Weber auf die Frage zum Ausbau der Kinderbetreuung für Kinder unter 1 Jahr. Antworten im Stil von „Nein, lassen Sie das sein“ und „Geben Sie Ihr Kind nicht so früh weg“ sind absolut fehl am Platz. Es ist in Ordnung, wenn die Kandidaten die Betreuung nicht ausbauen wollen, aber es ist und bleibt die Entscheidung der jeweiligen Familien. Einen Bürgermeister, der mich bevormundet kann ich nicht brauchen.
    Ansonsten kann ich mir schwer vorstellen wie ein Kandidat vieles anders machen will, wenn er die Entscheidungen der letzten Jahre als Gemeinderatsmitglied mitgetragen hat.

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    Jöhlinger

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    In Jöhlingen war zu beobachten das der Applaus aus den hinteren Reihen kam, dürfte die Fanbasis aus Mannheim gewesen sein, clever.

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      Moritz

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      Als Antwort auf: Özcan oder Paul??? Als Antwort auf: Jöhlinger
      Ich saß in den hinteren reihen und wohne in Walzbachtal…

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    Jöhlinger

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    Ich muss mich korrigieren, der Applaus und Jubel für Ö. kam aus den hinteren Reihen, einer davon war aus Walzbachtal.

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    Sven

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    Ich saß ebenfalls in den hinteren Reihen und wohne auch in Walzbachtal…der Applaus kam für mich überhaupt nicht „gestellt“ oder „inszeniert“ vor, im Gegensatz zum Applaus bei Hrn. Paul…

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    Jöhlinger

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    Ein echter Walzbachtaler würde sagen/schreiben ich wohne in Wössingen, Jöhlingen oder Binsheim. Ich kenne keinen der sagt ich wohne in Walzbachtal! Scheinen zwei aus der Fanbasis von Ö. zu sein

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      Waidelich Arnd

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      Darf ich das jetzt so interpretieren, dass die Meinung eines Walzbachtalers weniger gilt als die eines Wössingers oder Jöhlingers?

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      Thomas

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      Als Antwort auf: Özcan oder Paul??? Als Antwort auf: Jöhlinger
      alsoooo… Ich komme aus Jöhlinem und war in Wössingen bei der Veranstaltung.
      Und es waren einige aus Jöhlingen anwesend. Ich und viele andere machen da keinen Unterschied. Für mich ist Jöhlingen und Wössingen Walzbachtal und seltsamerweise steht das sogar in meinem Ausweis. Was steht bei Ihnen im Ausweis, „Jöhlinger“?
      Wenn ich gefragt werde, woher ich komme, dann antworte ich immer mit “ Walzbachtal“, denn Jöhlingen oder Wössingen kennt so keiner.
      …und ich komme viel rum. Bevor ich es vergesse, ich bin echter Jöhlinger.
      An „Gast“:
      Sie haben nichts Verwerfliches gemacht, sondern was ganz normales. Leider gibt es noch einige „Ur“einwohner, die damit nicht klar kommen, dass sich die Erde um die Sonne dreht.

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    Gast

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    Mein Mann und ich kommen aus Walzbachtal und saßen auch in den hinteren Reihen. Wenn ich das hier so lese, kommt es mir vor, als hätten wir etwas ganz Verwerfliches gemacht. Wir wohnen in Wössingen und waren in der Jahnhalle. Ein echter Jöhlinger würde wahrscheinlich nicht in die Böhnlichhalle gehen. Für mich noch ein Grund mehr, Herrn Özcan meine Stimme zu geben. Vielleicht hört dieser Quatsch dann irgendwann auf.

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    Neigschmeggde

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    Ich bin vor Jahren der Liebe wegen nach Walzbachtal gezogen und kann die Streitigkeiten zwischen den beiden Ortshälften nicht wirklich nachvollziehen. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es sowohl in Wössingen, als auch in Jöhlingen sehr nette Menschen gibt. Vor allem aber auch die Erfahrung, dass der Ortsteil keine Rolle mehr spielt, wenn man auf diese Auseinandersetzung gar nicht eingeht und neutral bleibt.
    Bei einem bin ich mir aber sicher, es ist egal wer Bürgermeister wird, wenn die Walzbachtaler ihren Grabenkrieg nicht beenden, dann wird das Dorf in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Egal ob wirtschaftlich, vereinstechnisch oder auch was Jugendarbeit angeht, haben wir nicht genug Kapazität, um uns auch noch gegenseitig auszubooten.

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    Mala

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    Als Antwort auf: Özcan oder Paul???
    Es wird doch langsam immer absurder wenn man sich rechtfertigen muss ein Walzbachtaler zu sein! Vor allem das kategorische Bestehen auf die jeweilige Ortsteilzugehörigkeit, wo wir doch EINE kommunale Gemeinschaft sind! Sollten nicht endlich einmal die Grenzbalken in den Köpfen, vor allem Alteingesessener, geöffnet werden?
    Denn es gilt: „Wo Gemeinschaft herrscht, da herrscht auch Erfolg.“ –
    Publilius Syrus

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    Axel Bohmüller

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    Lieber Arnd,
    dass Du im Vorfeld nicht neutral bist, ist schade, war mir aber schon klar. Dass ich nicht neutral sein kann, ist Dir auch klar, denn ich kenne Michael besser als die meisten Walzbachtäler. Allerdings machen es sich meiner Ansicht nach viele sehr einfach, wenn Sie einen völlig unbekannten und unerfahrenen Mann wählen, und ich bin als Walzbachtäler schwer enttäuscht, dass „Einheimische“ so wenig Berücksichtigung finden.
    Mir fehlt hier auch mal anzumerken, dass ein Bürgermeister-Stellvertreter nicht für evtl. Fehler eines Bürgermeisters verantwortlich ist. Vielleicht könnte man auch mal darüber reden,was Michael Paul zum einen ehrenamtlich viele Jahre lang für die Gemeinde als Gemeinderat getan hat und zum anderen, wie er das kulturelle Vereinsleben der Gemeinde mitgeprägt hat. Ich kenne Ihn als grundehrlichen Menschen, der mehr „Walzbachtäler“ ist als die meisten Einwohner. Wenn jemand versucht, sich mit all seiner Kraft für die Menschen in der Gemeinde zu engagieren, kann es durchaus auch vorkommen, dass mal der ein oder andere Fehler passiert. Das ist auch gut so, denn es ist menschlich!!! Ein Herr Özcan kommt hier immer gut weg, da er noch keine Fehler machen konnte.

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      Moritz

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      Hallo Alex,
      ich respektiere Herrn Paul als Person und für sein Engagement. Ich denke, man sollte beachten, dass Herr Paul sich klar für ein „weiter so“ ausgesprochen hat. Und das Wahlergebnis hat gezeigt, dass nur ein geringer Teil der Bürger Walzbachtals diesem Weg zustimmen.

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    Es mag ja durchaus sein, dass Herr Paul mehr Walzbachtäler ist als manch anderer…. jedoch spielt das überhaupt keine Rolle. Das Ergebnis zeigt eindeutig, dass sich die Gemeinde Walzbachtal einen Bürgermeister wünscht, welcher frischen Wind mit einbringt. Ein großer Vorteil ist, dass Herr Özcan mit neutralem Blick die künftigen Aufgaben angehen kann. Für ihn gibt es von Anfang an kein Wössingen, Jöhlingen oder Binsheim, sondern die Gemeinde Walzbachtal !! Vielleicht hören dann mal die ständigen Diskussionen auf wie z.B. Ständig wird Jöhlingen bevorzugt weil der aktuelle Bürgermeister Jöhlinger ist….warum wird in Wössingen der Haffnersgrund erschlossen etc.. Sollte Herr Özcan am 2. Wahltag gewählt werden, so kann er sich mit neutralem Blick den offenen und neuen Themen annehmen. Sicherlich hat die Gemeinde eine Erwartungshaltung gegenüber dem neuen Bürgermeister…. aber geben wir ihm die Chance sich zu beweisen…. ich glaube er würde mit Herzblut an die Sache gehen…. und das denken knapp 50% der Wähler ebenso !!!

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    Ein Walzbachtaler

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    Emotionale, persönlich anfeindende Kommentare hin oder her es bleibt doch jedem Wähler überlassen wen er wählt. Ob er einen Einheimischen oder eben Timur Özcan wählt.
    Nur dieses Mal gibt es einen Unterschied: Es geht um einen Neuanfang.
    Einmal Namen außen vor gelassen ist doch dies am 1. Wahlergebnis auch deutlich zu erkennen, dass dieses mal 49,88 % der Wähler der Meinung waren das „Weiter so“ wollen wir nicht mehr! Da Herr Paul wohl eher dafür stand hat es halt auch ihn getroffen. Aber in 1. Linie war es doch auch eine Watsche für die Ära Burgey und dessen Mitstreiter aus dem Gemeinderat. Da scheinen doch wohl viele Wähler in beiden Ortsteilen gleicher Meinung gewesen zu sein und das muss man einfach respektieren.

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