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Positive Entwicklung

Alle Jahre wieder feiert der Wössinger Obst- und Gartenbauverein sein Sommerfest. Dieses Jahr allerdings war es ein besonderes. Zum ersten Mal fand es offiziell auf dem neuen Vereinsgelände im „Dieterslöchle“ statt. Zum Auftakt wurden Helfer, Sponsoren und Sympathisanten schon am Freitag zu einem Dankeschönabend eingeladen.

Die Zahl der Namen, die Vorsitzender Ernst Reichert dabei als die Personen vortrug, ohne deren Hilfe das Werk nicht hätte gelingen können, war beeindruckend. Das waren nicht nur die 30 Mitglieder, die insgesamt 1600 freiwillige Arbeitsstunden leisteten, sondern eine ebenfalls stattliche Anzahl von Firmen, die Materialspenden leisteten, Maschinen überließen und Hand anlegten. Mit ihrer und der Gemeinde Hilfe könne der Verein ein „historisches Ereignis“ feiern.

Das Projekt Neubau des Vereinsheims war nämlich ein schon seit Jahrzehnten gehegter Wunsch. Die Widerstände hätten erst mit der Genehmigung zur Erschließung im Jahr 2015 überwunden werden können, berichtete Reichert. Seither sei fleißig an dem Werk gearbeitet worden. Im Gegensatz zu vielen anderen Obst- und Gartenbauvereinen habe man gute Rahmenbedingungen für eine weitere positive Entwicklung geschaffen. Das bestätigte Wolfgang Munz für die Jöhlinger Kollegen und überreichte einen gut gefüllten Briefumschlag.

Mit einem gemeinsamen Fassanstich mit seiner Stellvertreterin Beate Müller gab Bürgermeister Karl-Heinz Burgey am Samstagabend den Startschuss für die Öffentlichkeit. Schon am Samstagabend war das Festgelände sehr gut besucht. Das verstärkte sich am Sonntagmorgen nach dem Gottesdienst unter der Leitung des Pfarrers der Jöhlinger Versöhnungkirche, Oliver Hoops.

Viel Interesse fand nach dem von rund 120 Besuchern besuchten Feldgottesdienst der Sommerschnittkurs. Andreas Siegele kam dabei eingangs nicht um einige Bemerkungen über die Frostschäden herum, die auch den Walzbachtaler Obstbauern die Zornesröte ins Gesicht treiben. Damit hielt er sich nicht allzu lange auf. Der Sommerschnitt am Apfelbaum stand für ihn im Mittelpunkt. Auf seine unnachahmliche Weise umkreiste er die ausgesuchten Exemplare auf der Suche nach Eingriffsmöglichkeiten. Er nahm dabei die Teilnehmer auf einen unterhaltsamen Exkurs mit über die Probleme des Sommerschnitts. Er mündete mitunter in einem lockeren Disput, befanden sich doch unter den Beobachtern sehr viele alte Hasen. Der Sonntagnachmittag stand danach ganz im Zeichen des geselligen Beisammenseins, zu dem hunderte Besucher strömten.

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