Header

Nr 7 (die Zweite)

Sascha Oehme probiert es noch einmal

Eigentlich hatte jeder damit gerechnet, dass die Sitzung des Wahlausschusses für die Walzbachtaler Bürgermeisterwahl am 7. Juli lediglich eine Formalie sein werde. Spätestens um 17:17 Uhr wurde das heute Abend anders. Sascha Oehme gab genau 43 Minuten vor Bewerbungsschluss seine Unterlagen im Rathaus ab.

Damit werden sieben Kandidaten in den Ring steigen in dem Kampf um den Bürgermeistersessel. Der Brettener ist in Walzbachtal kein unbeschriebenes Blatt. Schon vor acht Jahren war er gegen Karl-Heinz Burgey angetreten. Damals versahen ihn die Walzbachtaler mit 6,1 Prozent ihrer Stimmen.

Die Auslosung erfolgte per Kinderüberraschungseier, in die die Namen verpackt waren.

Mirjam Müller-Dietzel bestätigte im Wahlausschuss kurz nach 18:30 Uhr, dass Oehme wie auch alle anderen sechs Kandidaten alle Formalitäten für die Kandidatur erfüllen würden. Einzig die Reihenfolge auf dem Stimmzettel war noch festzulegen. Sie richtet sich nach dem Abgabetermin der Bewerbungen. Michael Paul hatte als einziger seine Bewerbung zum frühestmöglichen Zeitpunkt am 8.4. um 7:30 Uhr abgegeben. Er wird deshalb auf Platz Eins des Stimmzettels stehen.

Die Auslosungsnase vorne hatte Jürgen Bereswill. Er wird auf Position 2 auf dem Stimmzettel stehen.

Da Iris Würtz und Jürgen Bereswill ihre Bewerbungen in der Nacht vom 11. auf den 12. April eingeworfen hatten, musste zwischen ihnen ein Losentscheid um Platz zwei auf dem Stimmzettel durchgeführt werden. Das sorgte für einige Heiterkeit, denn Karl-Heiz Burgey präsentierte zwei Eier aus der Kinderüberraschung, in die die Namen der beiden Kandidaten versteckt wurden. Als „Lostrommel“ fungierte eine schlichte Schachtel. Ergebnis der Burgeyschen Ziehung: Jürgen Bereswill kommt auf Platz zwei, Iris Würtz auf Platz drei. Es folgen Siegfried Weber, Werner Kuhn, Timur Özcan und schließlich auf Rang sieben Sascha Oehme. Wegen der Vielzahl der Kandidaten werden die Vorstellungsrunden in Jöhlingen am 25. Juni und in Wössingen am 26. Juni von den ursprünglich vorgesehenen 15 Minuten pro Kandidat auf 10 Minuten verkürzt. Allerdings hatte sich Sasche Oehme 2011 mit ein, zwei Minuten begnügt.

Nix wird geschummelt – nur zwei Eier drin, präsentierte Mirjam Müller-Dietzel die „Lostrommel“.

Per Handschlag und Unterschrift verpflichtete Karl-Heinz Burgey die Wahlausschussmitglieder.
Interessierte Beobachter waren zugelassen.

Trackback von deiner Website.

Kommentieren

Home Footer Links