Header

Noch ein Ticker

Splitter aus der Bürgermeisterkandidatenvorstellung in der Wössinger Böhnlichhalle

Jetzt ist es offiziell. Werner Kuhn wird nicht zur Wahl am 7. Juli antreten. Das hat er in einem mail der Gemeindeverwaltung angekündigt, wie die Ordnungsamtsleiterin Mirjam Dietzel bestätigte. Auf dem Stimmzettel wird er trotzdem stehen, denn er hat erstens nicht die notwendige Schriftform gewählt und zweitens auch nicht die notwendige Frist für den Rückzug eingehalten.

Auch in der Wössinger Böhnlichhalle das gleiche starke Interesse wie in der Jahnhalle. Die 500 Sitzplätze reichen nicht aus, die interessierten Besucher aufzunehmen. Auch hier verfolgen rund 600 Besucher die Vorstellung. Die Hitze ist gefühlt noch unerträglicher als in der Jahnhalle. „Die Wössinger machen mächtig Wind“, scherzt der Bürgermeister angesichts der zahlreichen Fächer, mit denen sich die Zuschauer Linderung verschaffen wollen. Einige haben sogar wohlweislich ein Handtuch mitgebracht. Der Bürgermeister setzt noch einen drauf: „Es wird von den Sportlern immer geklagt, dass es in der Halle zu kalt ist, deshalb haben wir heute tüchtig eingeheizt“. In einer Ecke steht das DRK bereit, sich um Hitzeopfer zu kümmern, die gottseidank den ganzen Abend über ausblieben. Es blieb bei total durchgeschwitzten Hemden und Blusen.

Michael Paul, Jürgen Bereswill, Iris Würtz haben ihre Vorstellung beendet. Im Moment spricht Siegfried Weber. Auch er leidet wie die Besucher unter der Hitze und besteigt die Bühne mit nassem Hemd.

In der Zwischenzeit sind die individuellen Vorstellungen beendet und die Fragerunde läuft. Große Überraschungen hat es dabei bis jetzt nicht gegeben. Gewerbeförderung und Gewerbegebiete, Finanzen sind bisher Schwerpunkte. Schluss der Veranstaltung mit 20 Minuten Verspätung um 22:20 Uhr nach einer seeehr langen Fragerunde. Morgen gibt es mehr Infos zu den beiden Veranstaltungen,

Trackback von deiner Website.

Kommentare (4)

  • Avatar

    Zuhörer

    |

    Als Antwort auf: Noch ein Ticker
    Es wurde bei der Kandidatenvorstellung auf jeden Fall deutlich, mit wem die ausgetretenen Walzbachtaler Pfade etwas verlassen werden könnten und mit wem nicht. Letztendlich geht es allen aber nur ums kommunale “Krönchen“. Bleibt zu hoffen, dass nicht der gewinnt, der am meisten Pöstchen im Ort und sonstige Ämter sowie den Schwiegervater im Publikum hat. Es stellt sich auch die Frage, ob bei einer ellenlangen Liste von Ämtern manchem Kandidat überhaupt noch Raum, Zeit und Energie für Walzbachtal bleibt.

    Reply

  • Avatar

    Ein Walzbachtaler

    |

    Als Antwort auf: Noch ein Ticker
    Wenn man alle – zumindest die bekannten – Fakten bewertet brauchen die Walzbachtaler wirklich eine Entscheidung: Wollen wir einer neuen unverbrauchten Kraft eine Chance geben oder halt weiterhin den alten Trott zu verfolgen.
    Warum?
    Walzbachtal braucht einen absoluten Neuanfang. Die vom Noch-Bürgermeister und auch von großen Teilen des alten Gemeinderates mit getragene Politik der Total-Verschuldung – mit teils mit fragwürdigen Investitionen – muss gebrochen werden . Es muss künftig um die richtigen Prioritäten und eine zukunftsorientierte Investitionsplanung gehen. Gleichermaßen steht bei dem bereits erfolgten und noch angekündigten Aderlass in der Verwaltung auch dort dringendst das Gebot der Qualifizierung und auch Konsolidierung des noch vorhandenen Personals. Man kann sich doch da schon mal seine Gedanken machen an wem oder an was es liegt wenn in jeder Ausgabe des Gemeindeblattes 2 – 3 Suchanzeigen der Gemeinde geschaltet sind. Auf jeden Fall scheinen das Fachpersonal in anderen Kommunen gefragt zu sein! Also auch hier ist dringend Abhilfe und ein Kulturwandel geboten.
    Resümee: Neuanfang oder altes Gewurschtel … der Wähler hat es nun in der Hand!

    Reply

  • Avatar

    Walter Mayrhofer

    |

    Als Antwort auf: Noch ein Ticker
    Walzbachtal hat in den vergangenen Jahren einiges erreicht. Das ging zweifelsohne zu Lasten der Verschuldung. Ob das fragwürdige Investitionen waren, wage ich zu bezweifeln. Ich habe bei der Frage der Konsolidierung der Finanzen wenig unterschiedliche Ansichten der Kandidaten wahrgenommen. So frage ich mich ob in dieser Lage nicht ein Kandidat mit Erfahrung nicht die bessere Wahl gegenüber einem Kandidaten der erst ca 2 Jahre Verwaltung geschnuppert hat. Es gibt ein Sprichwort: Neue Besen kehren gut, aber die Alten wissen wo der Dreck liegt. In diesem Sinne sollte sich jeder Wähler überlegen, ob er dieses verantwortungsvolle Amt einem unerfahrenen Kandidaten überlassen sollte.

    Reply

    • Avatar

      bauigel

      |

      Als Antwort auf: Noch ein Ticker Als Antwort auf: Walter Mayrhofer
      Wo liegt denn der Dreck? Unter dem Teppich? 🙂

      Reply

Kommentieren

Home Footer Links