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Narren unter Wasser

Wössinger Mondspritzer eröffnen Kampagne beim Namensgeber
„Wasser marsch“ lautet der Schlachtruf der Wössinger Mondspritzer. So wörtlich hätte Petrus am Samstag diesen Schlachtruf nicht nehmen und umsetzen müssen. Um Wasser brauchten sich die Wössinger Narren bei ihrer Kampagneneröffnung rund um ihren Namensgeber, den Mondspritzerbrunnen im Wössinger Bürgergarten, nicht sorgen. Es kam von ganz oben und ganz reichlich und war gar nicht willkommen. Die Zahl der Besucher passte sich den äußeren Bedingungen an und selbst die Technik machte angesichts des reichen Segens von oben das ein oder andere mal schlapp.

Dermaßen von Widrigkeiten bestimmt beließen es Sitzungspräsident Karsten Matt und Elferratspräsident Daniel Veit bei einer eher kurzen Ausgabe der traditionellen Kampagneneröffnung. Befördert wurde dies überdies durch die Abwesenheit von Bürgermeister und Gemeinderäten. Die schwitzten bei einer Haushaltsklausur über den Finanzen der Gemeinde. In Abwesenheit mochte Karsten Matt die vorbereiteten Pfeile an deren Adresse nicht abschießen und schonte den Bürgermeister.

Der allerdings hatte sich zuvor bei den Wössinger Narren überaus beliebt gemacht mit einem sachten „Bestechungsversuch“ und reichlich auf Gemeindekosten fließendem Sekt. Er sei jetzt, so fasste der Sitzungspräsident die Stimmung zusammen, „richtig heiß auf zwei tolle Prunksitzungen“, die am Freitag und Samstag den 9. und 10. Februar abends über die Bühne der Wössinger Böhnlichhalle gehen werden.

Zu Gast waren selbstverständlich die befreundeten Narren der Brettener Bütt. Günter Wolff grüßte die Wössinger mit einer aufschlussreichen Bekanntmachung über die Kappe des Wössinger Sitzungspräsidenten. Die unter Niesel und Kälte schnatternde Tanzgarde machte sich noch einmal mit einem abschließenden Tänzchen warm, ehe sich die muntere Schar zum Abfeiern in die Boule-Hütte im Bürgergarten zurückzog

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