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Nachbarn dürfen nicht

Pflege von Grünflächen ausschließlich in Gemeindehand
Abgelehnt hat der Walzbachtaler Gemeinderat einen Antrag der Fraktion der Grünen für bürgerschaftliches Engagement in den Grünanlagen. Sie hatten im Rahmen der Haushaltsberatungen 2018 den Antrag gestellt, Patenschaften für angrenzende Grünflächen und Bäume einzurichten. Anwohner sollten durch eigenverantwortliche Pflege die Arbeitszeit und gleichzeitig die Kosten des Bauhofes reduzieren.

Der Grundgedanke sei zwar gut meinte der Bürgermeister, fügte aber sofort ein dickes Aber hinzu. So verlockend der Vorschlag sei, sei er doch mit zu vielen Fragezeichen versehen was die Probleme der Verkehrssicherung oder auch der administrativen Belastung des Bauhofes angehe.

Bauhofchef Bernd Scholer unterfütterte das mit großer Leidenschaft. Die Betreuung solcher Patenschaften müsste ihm oder dem Grüngruppenleiter übertragen werden. Damit entstünde ein erheblicher Mehraufwand an Arbeitszeit und Kosten. Das Gegenteil von dem geschehe, was die Grünen beantragten. Scholer verwies in dem Zusammenhang auf gescheiterte Einzel-Versuche in der Vergangenheit. Soi sah es auch die Mehrheit des Gemeinderats und lehnte den Antrag bei lediglich drei Befürwortern ab.

Mehr Glück hatten die Grünen mit ihrem Antrag zur Bestellung eines Behindertenbeauftragten und die Einführung eines Runden Tisches für Angehörige von Menschen mit Behinderungen. Gegen die Stimme des Bürgermeisters und bei einer Enthaltung beschloss der Gemeinderat mit großer Mehrheit dem Vorschlag zu folgen. Gerade im Hinblick auf die Einrichtung einer Wohngruppe im Haus der Gesundheit sei es wichtig, die Belange junger Behinderter mehr zu beachten, forderte Andreas Zipf für die beantragende grüne Fraktion. Auf Anregung von Jutta Belstler (CDU) soll darüber nach einer Kostenüberprüfung letztendlich mit bei den Beratungen für den Haushalt 2019 entschieden werden.

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