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Mitarbeiter verdoppelt

Die Wössinger PREFAG befindet sich auf Wachstumskurs. Binnen acht Jahren hat sie die Zahl ihrer Mitarbeiter nahezu verdoppelt von 160 auf 350. Der in Walzbachtal ansässige Zulieferer von hochminiaturisierten Baugruppen für Weltunternehmen wie Airbus will weiter ungebremst wachsen. „Wir suchen ständig Fachkräfte“, sagt Betriebsleiter Frank Bühler. In dieser Situation habe man sich der Bewerbertage erinnert, die PREFAG vor zehn fünfzehn Jahren erfolgreich abgehalten hatte. „Noch Jahre später haben sich immer noch Leute aufgrund dieses Bewerbertages bei uns gemeldet“, erinnert sich Bühler.

Architekt Horst Domke (rechts) und Familie informiert sich bei Gerold Hettinger



Unter dem Motto „Talent trifft Präzision“ ging man also in eine Neuauflage der erfolgreichen Veranstaltung und erweiterte sie um einen Tag der offenen Tür und einen Ausbildungstag. Bei idealen äußeren Bedingungen wurde sie zu einem Riesenerfolg. Mit rund 2000 Besuchern rechnete Frank Bühler. Das Gedränge auf der abgesperrten Straße vor der PREFAG bestätigte diese Annahme. Bei herrlichem Wetter konnte man es sich entweder auf den Biergarnituren zwischen Schlemmer-, Nasch- und Getränkebüdchen bei Bratwurst, Softeis oder Waffeln gemütlich machen oder bei Bullriding (direkt daneben war das DRK platziert) und Hüpfburg auspowern. PREFAG machte damit deutlich: Wir kümmern uns nicht nur um die Information, sondern auch um das Wohl der Besucher.

Im Zentrum stand allerdings der Bauch des Unternehmens mit seiner rund 11.000 Quadratmeter umfassenden Produktionsfläche. Ein lang gezogener Rundgang war markiert dem entlang sich die Besuchermassen von Station zu Station weiterhangeln konnten. Bei voll umfänglich laufender Produktion standen dort 80 Mitarbeiter bereit und gaben Auskunft zu den hochkomplizierten Fertigungsmethoden, die von computergesteuerten Maschinen bestimmt sind. Eine tolle Gelegenheit sei das auch für die Mitarbeiter, die eigene Firma präsentieren zu können, meinte Frank Bühler.

Mit ganz besonders großem Interesse verfolgte Horst Domke die Präsentationen. Der Architekt war extra aus Rheinstetten angereist, „um mein Kind noch einmal anzugucken“. Er war nämlich nicht unwesentlich beteiligt an der Planung des jetzigen, hochmodernen Erweiterungsbaus und witterte eine Chance, wusste er doch, dass PREFAG die Ärmel auf dem jetzigen Standort längst viel zu eng sind und ein großer Erweiterungsbau in dem neuen Gewerbegebiet „Hafnersgrund“ in der Diskussion ist.

Aus dem schwäbischen Nussdorf kommend hatte Willi Gerlach eine noch weitere Anfahrt hinter sich. Der ehemalige PREFAG-Mitarbeiter wollte seiner Frau seinen ehemaligen Arbeitsplatz zeigen. Einer von vielen Ehemaligen, wie Falk Argast an einer der Stationen bestätigte. Ein ganz anderes Interesse hatte Felix Schmidt. Der Neuntklässler war mit Papa Oliver auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Genau das Kientel, auf das Sandra Böhm ganz am Ende des Rundgangs wartete. Die Personalleiterin warf mit ihrem Team die Netze aus nach neuen Mitarbeitern und Auszubildenden und rechnet damit, dass einige Bewerbungen aufgrund dieses Tages bei PREFAG eingehen werden.

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