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Mit dem Pfeil dem Bogen

Klettern und Schießen bei den Naturfreunden in der „Wüste“
In die „Wüste“ hatten die Jöhlinger Naturfreunde zum Ferienspaß geladen. Alles andere als „wüst“ war das Programm, das die Hochgebirgsgruppe und die Bogensportgruppe auf dem weitab vom Dorf gelegenen Vereinsgelände anboten. Mit Pfeil und Bogen und an der Kletterwand konnten zwölf Kinder in der mittlerweile achten Auflage Abenteuer erleben.

Hoch hinaus ging es an der Kletterwand der Hochgebirgsgruppe. Dort konnten sich die Kinder unter der Anleitung von Peter Siech, Ewald Stäbler, Jochen Morgenthaler und Norbert Müller sieben Meter in die Höhe hieven, immer durch ein starkes Seil gesichert, denn Sicherheit ist bei der Hochgebirgsgruppe das A und O. Ganz oben angekommen wurde das Erfolgserlebnis mit dem Läuten eines kleinen Glöckchens für alle hörbar verkündet.

Ferienspaßaktion der Naturfreunde Jöhlingen in der Wüste.



Der Übersichtlichkeit halber waren die 20 Kinder in zwei Gruppen eingeteilt worden. Wer die Kletterwand absolviert hatte, der wechselte zur Bogengruppe. In einem Gebüsch nur wenige Meter entfernt war ein kleiner Schießstand aufgebaut worden. Dort warteten Stefan Kistner und Bernd Ammann auf die kleinen Robin Hoods. Die beiden stellten zunächst die unterschiedlichen Bögen vor, mit denen die Kinder später schießen durften. Noch mehr als an der Kletterwand ermahnten Ammann und Kistner zur Achtsamkeit, denn in die Flugbahn eines abgeschossenen Pfeils zu kommen ist kein Kinderspiel.

Nach dieser theoretischen Einweisung ging es sofort los. Schnell stellte sich heraus: So eine einfache Geschichte ist das Bogenschießen nicht. Nach der Theorie hatte die Praxis ihre Tücken. Das Zielen war für die meisten nicht so einfach wie erwartet. So mancher Pfeil landete weitab der Scheibe im Grün. Gelegenheit für einen Spaziergang mit suchendem Blick ins Gelände.

Betreuer der Bogengruppe Stefan Kistner

Das musste selbst Valerio Carbone anerkennen. Er war letztes Jahr schon dabei und hatte solchen Spaß, dass er unbedingt wieder mitmachen wollte. „So jetzt kommt der Profi“, kündigte er denn auch selbstbewusst seine ersten Schüsse an, die aber nicht ihren Weg ins Schwarze fanden. Danach ein kurzer Ausflug mit dem Bogen zu den Kletterern? Bernd Ammann grätschte dazwischen. „Den Bogen lässt du da, sonst kommst du nachher mit einem Hasen zurück!“ Sicherheit ging an diesem Tag eben vor als Bogenschütze wie als Kletterer.

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