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Mietspiegel

Gondelsheim kooperiert mit Bretten

Einen qualifizierten Mietspiegel wird Gondelsheim erhalten. Er wird in Kooperation mit der Stadt Bretten, der Stadt Kraichtal sowie den Gemeinden Pfinztal und Kürnbach erstellt werden. Der Gemeinderat beauftragte den Bürgermeister einstimmig, eine Vereinbarung abzuschließen, mit der die Stadt Bretten ermächtigt wird, den Förderantrag zu stellen.

Lothar Rapp („ich erhalte fast jede Woche Nachfragen nach einem Mietspiegel“) freute sich, denn „damit kriegen wir den Mietspiegel umsonst“. Eine sinnvolle Geschichte sei das, die man annehmen sollte, empfahl der Hauptsamtsleiter

Die Bedenken von Thomas Stein (FWV) waren schnell ausgeräumt. Er hatte befürchtet, dass Vermieter damit Anregungen erhalten könnten, die Miete zu erhöhen. Als einen Riesenvorteil sah den Mietspiegel hingegen Jürgen Amend (SPD). Er bringe Sicherheit für Mieter und Vermieter und – so Bürgermeister Markus Rupp – „ist nur ein Anhaltspunkt und gibt die Möglichkeit zum Vergleich“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Erstellung. Förderfähig sind nur Kooperationsprojekte im Rahmen eines Zusammenschlusses verschiedener Gemeinden. Die Kosten werden zunächst von der Stadt Bretten getragen und nach Fertigstellung ebenfalls auf die Teilnehmer umgelegt.

Ebenso einstimmig billigte der Gemeinderat die Bildung eines gemeinsamen Gutachterausschusses und den Bau einer Muldenrinne beim Heimentalweg zu. Dort will man Vorkehrungen treffen, dass Hochwässer künftig nicht mehr über die bisherige Abflussrinne überschwappen und durch die B-35-Unterführung ins Dorf gelangen. Diese unglückselige Erfahrung habe man in den letzten Jahren machen müssen, erinnerte Bürgermeister Markus Rupp. Details der Planung erläuterte Stefan Freitag. Die Entwässerungsrinne wird 22.000 Euro kosten.

Zugestimmt wurde auch einer Überarbeitung der Entschädigungen für die ehrenamtlichen Feuerwehrmänner. Starke Veränderungen beinhaltet sie nicht. Nur moderat sind die Anpassungen bei den stellvertretenden Kommandanten (350 Euro), dem Geräte- (350 Euro),  und Jugendwart (200 Euro). Der Kommandant wird künftig 900 statt bisher 600 Euro erhalten.

Außerhalb der Tagesordnung zeigte sich Markus Rupp optimistisch, dass in Gondelsheim bald durchgängig Tempo 30 eingerichtet werden könne. Entsprechende Signale habe er aus dem Regierungspräsidium erhalten. Thomas Stein griff dieses Thema auf und wies auf extrem überhöhte Geschwindigkeiten hin, die bei Messungen an der Obergrombacher Straße registriert worden seien. Positiv sei hingegen die Entwicklung der Gondelsheimer Gemeinschaftsschule. 51 Anmeldungen für die fünften Klassen lägen in der Kraichgauschule vor. Bretten und Bruchsel (jeweils 30) dümpelten dagegen vor sich hin.

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