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Massig Interesse

Rechbergklinik erstickt unter Besucheransturm beim Tag der offenen Tür

Geladenes Publikum durfte am Freitag die neue Brettener Rechbergklinik bei einem Empfang in Besitz nehmen, zu dem der Landrat gebeten hatte. Einen Tag später, am Samstag, öffnete das Krankenhaus seine Pforten auch für die Normalsterblichen.

Und sie wussten es zu schätzen. Schon weit vor dem offiziellen Beginn spielten sich draußen vor der Tür Szenen ab, die an von Schnäppchenjägern belagerten Supermärkte vor Beginn des Winterschlussverkaufs erinnerten. „Wir haben die Türen einfach eine halbe Stunde vorher aufgemacht“, berichtete Bauprojektleiter Lothar Laier, der das große Interesse sichtlich mit Zufriedenheit kommentierte.

Unter Anleitung von Dr. Volker Ihle versucht sich der Sulzfelder Mathias Dollansky an einer Schlüssellochoperation

Überrascht war er dennoch nicht, dass viele tausend Besucher (zwischen fünf- bis sechstausend lagen seine Schätzungen) die neue Klinik in Augenschein nehmen wollten und sich in drangvoller Enge über die Magistrale in die einzelnen Abteilungen ergossen. Schließlich hatte Laier eine ähnliche Erfahrung Schon bei der Eröffnung des neuen G-Baus in der Bruchsaler Fürst-Stirum-Klinik gemacht. Überwältigt von dem Andrang zeigte sich hingegen Jutta Ritzmann-Geipl. Die Direktorin für Pflege und Prozessmanagement an den Kliniken des Landkreises Karlsruhe hatte alle Hände voll zu tun, den Strom der Besucher mit Informationen zu versorgen. Immer umlagert war der kleine Roboter in der Magistrale und das nicht nur von Kindern.

Als Schwerpunkt des Interesses erwiesen sich die Notaufnahme und die Operationssäle. „Die Chance des Jahrhunderts“ für eine Besichtigung dort ergriffen viele beim Schopf, denn keiner von ihnen wird nach der Eröffnung Mitte März ein Fuß in das Allerheiligste der Klinik setzen dürfen, es sei denn als Patient und daran wiederum war absolut niemand interessiert. Mathias Dollansky war einer, der sogar selbst in das Geschehen eingreifen durfte. Unter Anleitung von Dr. Volker Ihle versuchte sich der Sulzfelder an der Schlüssellochoperation und gestand mit großem Respekt vor der ärztlichen Leistung anschließend: „Gar nicht so einfach die Koordination der Hände“.

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