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Hatte so manchen Scherz auf dem Zettel - Ernst Reichert

Lustig, lustig – Straßenfest

Humoreskes von der Eröffnung der Wössinger Genussmeile
Lustig ging es dieses Mal bei der Eröffnung des Wössinger Straßenfestes zu. Hauptverantwortlicher war dieses Mal nicht nur der Bürgermeister mit dem Hinweis, die größte Attraktion des Straßenfestes – das Rathaus nämlich – sei hinter großflächigen Planen verdeckt worden. Er glänzte auch mit einem auf gute Verbindung nach ganz oben beruhenden Versprechen, das Wetter werde sich von trüb nach hell verändern (was dann tatsächlich am Sonntag reichlich geschah) und.

Tüchtig am Humor beteiligt war Ernst Reichert. Der Sprecher der Vereine und aktiver Grüner im Gemeinderat verhalf zunächst einmal der links von ihm angetretenen politischen Konkurrenz zu einer unverdienten Beförderung. Er begrüßte den SPD-Kandidaten zur Bundestagswahl Patrick Diebold schon als Abgeordneten, was der mit einem wohlwollenden Grinsen kommentierte.

Wenig später wies Reichert auf die Sponsoren des Straßenfestes hin, „die unter der Bühne sind“, womit er sich den amüsierten Zwischenruf einhandelte, die sollten doch mal da unten rauskommen. Gemeint waren aber die kleinen Werbeschilder, die am Fuß der Bühne angebracht waren.

Vielfach wird vermutet, dass etliche frühe Besucher der Straßenfeste sich nur wegen des Freibiers so früh auf den Weg machten. So drastisch wie am Samstag wurde ein Beweis dafür selten geführt. Eine durstige Dame hatte es mit dem Freibier so eilig, dass sie sich noch vor dem Fassanstich einordnete in die Reihe der zum Presse-Foto angetretenen Prominenz, die auf den ersten Hammerschlag des Bürgermeisters wartete. Dort verharrte sie vorfreudig lange Zeit unbehelligt, bis es der grünen Gemeinderätin Andrea Zipf zu bunt wurde und sie aus der Reihe bat.

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Kommentare (1)

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    Kraichgauer

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    Straßenfest – Lustig, lustig?
    Eine ganz profane „durstige Dame“ in der Reihe der angetretenen Prominenz, die auf den ersten Hammerschlag (= Freibier!) des Bürgermeisters wartet ??? Da nimmt jetzt schon das Wahlvolk den Art. 3 des GG derart anmaßend wörtlich ernst und stellt sich einfach mir nichts dir nichts zu den (Aus-)Gewählten in die Schlange fürs Freibier … ! Gott sei Dank ist aber die Grüne Frau Zipf zur Stelle und macht beherzt Schluss mit Lustig. Ja, wo kämen wir denn da sonst hin!?

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