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Linksabbieger weg

Anbindung des Wössinger „Hafnersgrund“ sorgt für Stirnrunzeln

Für leichten Unmut sorgt die Anbindung des neuen Gewerbegebiets Hafnersgrund in Wössingen. Nicht jedem will gefallen, was dort mit der bisherigen Linksabbiegerspur passierte, die in die Brettener Straße führte. In einem Kommentar eines NadR-Lesers, den wir hier zitieren, wird daran heftige Kritik geübt. So heißt es dort:

Das Abbiegen dorfauswärts in die Brettener Straße ist doch ein Witz. Was steckt hier dahinter? Warum ersetzt eine Verkehrsinsel die Abbiegespur? Wer hat das geplant? Wo war unser Bauamt?

Nun, das Bauamt war da, hat aber offensichtlich eine andere Meinung als unser Leser. Aus Sicht der Gemeindeverwaltung sei hier sogar eine gute Kompromisslösung gefunden worden, heißt es in einer Stellungnahme, um die wir den Bürgermeister baten. Und weiter:

Die Gestaltung der Anbindung des Gewerbegebietes „Hafnersgrund“ an die L 571 wurde im Rahmen der Entwicklung des Bebauungsplanes festgelegt. Dabei gab es zwei wesentliche Aspekte:

– Vom bestehenden Gewerbegebiet „Bitschengässle“ soll eine Fußwegverbindung zum neuen Gewerbegebiet geschaffen werden; daher ist diese „Querungsinsel“ notwendig. Die Forderung nach Fußwegverbindung kam sowohl aus der Mitte Gemeinderates, als auch von der Straßenverkehrsbehörde. Darüber wurde auch in öffentliche Sitzung des Gemeinderates beraten und entschieden.

– Die Geschwindigkeit soll in dem betreffenden Abschnitt künftig auf 50 km/h begrenzt werden; Damit entfällt die Anforderung nach einer weiteren Linksabbiegespur.

Mit einer Linksabbiegerspur wurde bisher die Brettener Straße von der L571 her erschlossen.

Eine Fußgängerfurt ersetzt jetzt die Linksabbiegerspur

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