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Kontinuität mit Überraschungen

Brettener Narren bereiten attraktives Programm für die Stadtparkhalle vor

Die 46. Brettener Bütt wird wieder ein Kracher. Da ist sich Bernd Neuschl sicher. Der Präsident der 47. Prunksitzung in der Brettener Stadtparkhalle zieht diesen Optimismus aus seinem Blick auf die Vergangenheit. „Nichts ist erfolgreicher als Erfolg,“ sagt er und verweist auf die nicht nur restlos ausverkauften Vorstellungen

am 2. und 3. März. Dass bis jetzt weiteren 180 Interessenten abgesagt werden musste und sie auf Kartenrückläufer hoffen müssen, beweist die große Anziehungskraft der Brettener Bütt.

„Die Bütt hat eben einfach Niveau“ und das von Anfang an meint Neuschl und erinnert an das Erbe von Werner Sailer, dem ersten Präsidenten der Bütt, der große Spuren hinterlassen habe wie auch sein Nachfolger Fredy Ersch. Jetzt versucht er diesen Spuren gerecht zu werden. Die allermeisten sind sich in dem Urteil einig – er wird dem Vermächtnis der beiden Bütt-Größen gerecht.

Der Präsident schreitet die Reihen ab: Also, nicht übertreiben Jungs mit der Heldenverehrung.

Sichtlich stolz ist Neuschl, dass sich das Brettener Narrenvölkchen wie die Stadt schon einmal vor langer Zeit ein Bollwerk der Qualität aufgebaut hat, in dem es sich erfolgreich verschanzt gegen den Trend, der allerorten zu beobachten ist: Die Faschingsveranstaltungen entwickeln sich weg von der anspruchsvollen Prunksitzung hin zur reinen Partyveranstaltung, was im eigentlichen Sinn nichts mehr mit Fasching zu tun hat. Die Brettener Bütt sei mit drei ausverkauften Veranstaltungen ein populärer Gegenpol geworden. „Wortbeiträge und Show halten sich die Waage und das mit einer unglaublich tollen Publikumsresonanz und professionellen Bühnentechnik,“ beschreibt der Präsident das Erfolgsrezept.

Drei Mal noch musst du daran vorbeiparadieren.

Das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern. Kontinuität, die dennoch mit vielen Überraschungen verbunden sein wird, könnte man als Motto der Sitzung ausgeben. Das Bütt-Team habe eine Dramaturgie für das vierstündige Spektakel in der Stadtparkhalle ausgetüftelt, die für jeden etwas bereithält: Unterhaltsames, Mitreißendes und nachdenklich Stimmendes stünden in einem stimmigen Kontext, verspricht Neuschl.

Wie dieser Anspruch umgesetzt werden wird, will er nicht verraten. Wer allerdings dies tun wird, bleibt kein Geheimnis. Es sind die Akteure der vergangenen Jahre. Das Gardeballett, die Funkenmariechen Elisa Schnorr und Victoria Merkle, das Elferratsballett, die Hofsänger, Antonia Giesche und Sarah Knötig, Hansi Klees, Harald Maiba, Günther Wolf, Sabine Müller, Daniela Mößner und Anette Giesche, Bernd Neuschl, Laura Wick und Benjamin Leicht für die Stimmungsrunden, die Stadtkapelle mit Andreas Frank und Fredy Ersch mit seinem Schlusslied. Mit dieser Riege ist sich Bernd Neuschl einer zweiten Sache sicher: „Mit diesem tollen Team wird das Hundle noch lange bellen“.

… dann singen sie dir ein Lied.
.. und die Mädchen lüpfen das Bein.

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