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Klein backt groß

Bürgertreff, Landfrauen und Familientreff pflegen Weihnachtsbrauch
Die Weihnachtsbäckerei ist einer der Deutschen liebsten Bräuche vor dem Fest. Das gemeinsame Werkeln in der Küche hebt eine Gemeinschaft aus Jöhlinger Bürgertreff, der Landfrauen und des „Familientreffs Kunterbunt“ alljährlich auf eine höhere Ebene. Jeweils am letzten Donnerstag vor den Adventstagen dürfen Kinder und ihre Eltern zwischen drei und sieben Jahren mit Schürze und Wellholz zum gemeinsamen Plätzchenbacken antreten.

Groß und Klein geht das Geschäft leicht von der Hand. Denn Organisatorin Ingrid Bouveret hat mit ihren Helferinnen schon eine wesentliche Vorarbeit geleistet. Sie haben zu Hause mehrere Kilogramm Teig für Buttergebackenes vorbereitet. Niemand brauchte dafür etwas zu bezahlen. Alles kam aus einem großen Spendentopf. Und ganz wichtig:am Ende durften die Kinder gleich zwei Cellophan-Tütchen der selbst hergestellen Plätzchen mit nach Hause nehmen.

Davor war jedoch ein Minimum an eigener Arbeit zu verrichten. Auswellen und ausstechen erwies sich für die Drei- bis Siebenjährigen mitunter als gar nicht so einfach. Es war mitunter gewaltige Zungenarbeit vonnöten, ehe die Teigklösse platt, die Förmchen zum Einsatz gebracht und die Ergebnisse auf den Bachblechen platziert waren.

Dave und Emanuel

Gut von der Hand ging es deshalb, weil Herbert Fröhlich das Werkeln mit Hintergrundmusik versorgte. Auf dem Klavier streute er sacht Weihnachtslieder ein wie etwa „Süßer die Glocken nie klingen“, „O du fröhliche, o du selige“ oder „Stille Nacht, heilige Nacht“. Darunter durfte selbstverständlich Rolf Zuckowskis „In der Weihnachtsbäckerei“ nicht fehlen.

In einer Ecke wartete derweil Jürgen Strube auf seinen Einsatz. Nachdem die erste Runde an Plätzchen in die Küche transportiert und von Gerda Erkert in den Backofen geschoben worden war, überbrückte er die Pause. Einen ganzen Stapel an Bilderbüchern hatte er mitgebracht. In einem großen Kreis versammelte er die Schar zur vergnüglichen Vorlesestunde, in der die Kinder gebannt Struwwelpeter und Co lauschten. Das hat meine Enkelin vor zwei Jahren so sehr fasziniert, das sie schon allein deshalb in diesem Jahr unbedingt dabei sein wolle“, freute sich Oma Ursula Dehm mit der siebenjährigen Svenja Schön.

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