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Kein LKW mehr auf den Festplatz

Gefeiert wird auf dem Wössinger Festplatz in den letzten Jahren eher selten. Andere Aktivitäten sorgen stattdessen für Ärger bei den Anliegern. Baufirmen nutzen verstärkt den Platz als Lagerstätte für Baumaschinen und Baumaterialien. Beschwerden über massive Belästigungen häuften sich. Im letzten Monat hatten sich diese durch die genehmigte Baustelleneinrichtung einer Firma noch verstärkt. Die Firma ist zwar mittlerweile weg, doch immer noch führen Anlieger Klage darüber, dass sie sehr viel Dreck hinterlassen hätte. Der Gemeinderat legte deshalb jetzt Richtlinien für Benutzung des Platzes fest. Viel soll mit ihnen nicht geändert werden, wie Michael Paul (CDU) nach einer kurzen Diskussion zusammenfasste: LKWs und Baumaschinen sollen raus. Alles andere soll in der Benutzung gleich bleiben, beschloss der Gemeinderat bei zwei Enthaltungen von Karin Herlan und Silke Meyer. Die beiden SPD-Fraktionsmitglieder hatten vergeblich für bauliche Veränderungen auf dem Platz plädiert. Karin Herlan hätte gern einen schmückenden Baum mit einer Sitzgelegenheit in der Mitte, Silke Meyer würde gar einen Teil des Platzes für ein Baugrundstück opfern. Die übergroße Mehrheit des Gemeinderats war anderer Meinung. Die Parkplätze sollten am besten markiert, nicht aber durch Bebauung oder Bepflanzung reduziert werden. Für die dort aufgestellten Altglasbehälter gebe es keinen alternativen Standort versicherte Ordnungsamtsmitarbeiter Markus Schrumpf. Er wies auch auf die während der Heimspiele des Fußballvereins dringend benötigten Parkplätze hin.

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