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Kein leichter Weg

Jehlinga Kreizkepf nehmen sich der Verkehrsprobleme an

Es war viel los in Walzbachtal im vergangenen Jahr. Über fehlenden Stoff für ihre beiden Prunksitzungen mussten die “Kreizkepf“ des TSV Jöhlingen nicht klagen. Verkehrsprobleme lieferten bereitwillig aufgenommene Steilvorlagen. Des Walzbachtaler und ganz speziell des Jöhlinger Ortsgeschehens nahmen sich die Narren in der Jahnhalle auf vielfältige Weise und in den verschiedensten Rollen an.

Ganz besonders großen Erfolg hatte damit Sophia Hofheinz. Spätestens als die „freche Göre“ im breitesten Dialekt das Thema L559-Umleitung auf und zur Gitarre griff, raste das Publikum. „Dieser Weg wird kein leichter sein“ beklagte sie mit einem verfremdeten Xavier Naidoo-Titel, ganz besonders schwierig dann nämlich, wenn der Schleichwegfahrer zu Henry Valentinos Uralt-Hit hinter einem Bulldog hertuckern muss.

Das gerade frisch eröffnete Jöhlinger „Haus der Gesundheit“ fehlte in diesem Reigen natürlich nicht. Dort residiert jetzt Dennis Schmiglewski. In seiner Paraderolle als „Luise Struller“ war er als praktischer Arzt eingezogen und hatte für jeden seiner Walzbachtaler Kollegen einen flotten Spruch auf Lager.

Als Multitalent und Frauenverkörperer reihte er sich überdies bei den Tanzgruppen ein, die unter Leitung von Natalie Reichert mit gelungenen Choreographien und phantasievollen Outfits für die optischen Highlights zuständig waren. In genau dem gleichen Genre glänzten die Volleyballer des TSV. Ihre Schwarzlichtshow widmeten sie dem Thema Sport und ließen es bei Tischtennis, Handball, Fußball und selbstverständlich Volleyball ordentlich krachen.

Für ordentlichen Krach sorgten gleich zu Beginn der Sitzung die „Loddler“. Die Jöhlinger Guggemusiker machten als Eisbrecher des Abends mächtig Alarm und brachten die Besucher ein erstes Mal auf die Beine. Was auf die Ohren gab es auch durch den „Elferrat & Friends“. Unter den Vorsängern Stefan Keller und Präsident Reiner Hofheinz sorgten sie mit eigenwilliger Interpretation von Trinkliedern für ordentlichen Umsatz an der Getränketheke.


Walburga Beate Maier, die freche Göre Sophia Hofheinz und
Alexander Mergl stiegen in die Bütt

Als Überraschungsgast sorgte Beate Maier für einen ersten Höhepunkt des Abends. Sie erzählte so überzeugend von ihren Problemen als „lange Dürre“, dass Präsident Reiner Hofheinz (“eine echte Rampensau“) angesichts des reichen Beifalls die erste sechsstufige Rakete steigen lassen konnte. Ebenfalls in die Bütt stieg Alexander Mergl. Der Wöschbach Exil-Elferrat spekulierte über die Burgey-Nachfolge.

Komplettiert wurde das Programm mit der „besten Show der Welt“ der TSV Handballer. Unter der Moderation von Robert Illner und Lukas Heidt kalauerten sie sich durch eine Herzblatt-Imitation, die Marco Reichert mit einer überraschenden Wende beendete, und ließen mächtig die Puppen tanzen bei einem „Let´s dance“-Verschnitt.

Mit besonderen Ehren wurden an dem Abend Gernot Melcher und Thorsten Braun bedacht. Beide sitzen seit mittlerweile nicht weniger als 22 Jahre im Elferrat und wurden dafür von Reiner Hofheinz ausgezeichnet. Thorsten Braun hatte sich in diesem Jahr rar gemacht und nicht nur auf seine Position als Co-Präsident zu Reiner Hofheinz verzichtet, sondern auch auf seine Paraderolle als türkelnder Gastarbeiter, die er mit Bravour seit Jahren mit Hofheinz ausgefüllt hatte.

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