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Kein Geld und Grund

Wohnungsbaugesellschaft hat in Walzbachtal keine Chance
Als derzeit nicht notwendig erachtet der Walzbachtaler Gemeinderat die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft. CDU und SPD-Fraktion hatten zur Haushaltsberatung 2016 den Bürgermeister um Prüfung gebeten, ob ein solches Modell in Walzbachtal zum Tragen kommen könne. Umfangreiche Nachforschungen der Gemeindeverwaltung hatten zu dem Schluss geführt: Grundstücke und Finanzen fehlen für eine Realisierung. Eine solche Gesellschaft sei „ein hehres Ziel“ konkretisierte jetzt Karl-Heinz Burgey in der entscheidenden Sitzung. So etwas mache nur Sinn, „wenn ich etwas deutlich günstiger anbieten kann als Private“. Die Gemeinde verfüge nicht über „eine Kriegskasse“ für Grundstückskäufe. Wegen ein, zwei Grundstücken so ein Konstrukt zu wählen, würde keinen Sinn machen. Der Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum zu erwartenden Erfolg.

CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Paul folgte dem Bürgermeister in diesem Urteil. Die CDU wolle sich dem Ergebnis der ausführlichen Prüfung anschließen und auf die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft verzichten. Etwas differenzierter sah Silke Meyer den eigenen Antrag. Die SPD teile die Auffassung der Gemeindeverwaltung nicht, dass Private das billiger anbieten können.

Ziel müsse es sein, dass sozial Schwächere Wohnraum erhalten. Der Bedarf an preisgünstigen Wohnungen sei auch in Walzbachtal erheblich und ihre Schaffung Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Wenn die Gemeinde die Möglichkeit zum Erwerb von Grundstücken erhalten sollte, dann solle sie davon Gebrauch machen. Das räumte der Bürgermeister ein.

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