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Katze aus dem Sack

Mannheimer Regierungsinspektor kandidiert in Walzbachtal

Die Riege der Bürgermeisterkandidaten erhält weiter Verstärkung. Mit Timur Özcan hat ein sechster Bewerber heute Morgen seine Unterlagen im Walzbachtaler Rathaus abgegeben. Seine Kandidatur war von der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Silke Meyer für einen Zeitpunkt nach der Gemeinderatswahl angekündigt worden.

Nach eigenen Angaben ist er als Regierungsinspektor im Führungs- und Einsatzstab des Polizeipräsidiums Mannheim tätig. Er hat eine umfangreiche Ausbildung im Verwaltungsbereich absolviert und entspricht damit fast idealtypisch dem Anforderungsprofil, das man mit einem Bürgermeisterkandidaten verbindet. Auf seiner homepage (www.timur-oezcan.de) beschreibt er sich als jemanden, der die Bürger an den grundlegenden Entscheidungen teilhaben lassen will.

Von der frei werdenden Stelle habe er zunächst über den Staatsanzeiger erfahren. Zusammen mit den beiden SPD-Vorsitzenden hat er sich danach ein umfangreiches Bild vor Ort gemacht. Schnell habe er gemerkt, „dass das eine Gemeinde ist, die zu mir passt!“. Obwohl in Deutschland geboren, sei er sich bewusst, dass sein Migrationshintergrund in einer dörflichen Umgebung Einfluss auf die Wahlentscheidung haben könnte. Das sehe er allerdings nicht als Hindernis, sondern als Chance. Er werde vielfältige Kontakte suchen, um im persönlichen Gespräch zu vermitteln, mit wem es die Bürger bei einem Bürgermeister Özcan zu tun haben würden.

Mit 28 Jahren wäre er nach Siegbert Heckmann (bei Amtsantritt damals 30 Jahre alt) der bisher jüngste Walzbachtaler Bürgermeister. Er tritt als unabhängiger Kandidat an, wird aber vom Walzbachtaler SPD-Ortsverein unterstützt. Im Gegensatz übrigens zum CDU-Pendant. Michael Paul hat nach eigenen Angaben auf einen formellen Beschluss des CDU-Ortsverbandes verzichtet. Darüber scheint es aber nach mir vorliegenden Informationen einige widersprüchliche Informationen zu geben. 

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