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Insel der Glückseligen

Bernhard Brenner legt einzigartigen Polizeibericht für Walzbachtal vor
Der Leiter des Brettener Polizeireviers hat in der Vergangenheit schon des Öfteren zu Superlativen bei der Vorlage des Polizeiberichts für die Gemeinde Walzbachtal gegriffen. Jetzt setzte er noch einen oben drauf. Es sei gelungen, den Wohnungseinbruch in den letzten eineinhalb Jahren in Walzbachtal komplett zu tilgen. „Das ist absolut einzigartig. Das hatte ich sonst in noch keiner Gemeinde und sei sie noch so klein,“ strahlte Bernhard Brenner angesichts dieses wie er sagte „Highlights“ in seinem Bericht für das Jahr 2017 vor dem Gemeinderat.

Damit nicht genug gab es weitere Erfolgsmeldungen. Bei der Kriminalität habe es einen „sehr schönen Rückgang“ von 246 auf 219 Fällen gegeben, ein Rückgang von elf Prozent, während es im Revierbereich eine Steigerung gegeben habe. In seinem Zuständigkeitsbereich sei Walzbachtal die sicherste Gemeinde noch vor Zaisenhausen, Kürnbach oder Gondelsheim. Das ließ selbstverständlich auch die Gemeinderäte nicht ungerührt. Walzbachtal sei eine Insel der Glückseligen was die Kriminalitätsstatistik angehe, entfuhr es CDU-Fraktionssprecher Michael Paul.

Brenner unterfütterte diese Einschätzung mit weiteren Zahlen und fasste zusammen: 2017 sei ein ungeheuer erfolgreiches Jahr für das Polizeirevier gewesen. Die Aufklärungsquote liege mit 58 Prozent etwas unter dem Revierdurchschnitt, der Anteil der Ausländer bei 34,5 Prozent. Im Gegensatz zu den landläufigen Befürchtungen seien die zehn Vorfälle mit Asylbewerbern eine zu vernachlässigende Zahl.

Bei Vermögensdelikten setze sich die seit Jahren zu beobachtende Entwicklung einer „dezenten Steigerung“ weiter fort. Verantwortlich seien dafür vor allem Internetbetrügereien, die mit 69 Fällen ein Allzeithoch erreicht hätten. Auch der einfache Diebstahl habe drastisch um 34 Prozent zugenommen, vor allen Dingen aus unverschlossenen PKWs.

Positives hingegen aus dem Verkehrsbereich, wo kein einziger Todesfall zu beklagen gewesen sei. Die 175 Unfälle seien ein langjähriges Mittel, auch wenn dabei die Zahl der Leichtverletzten von 7 auf 15 und die der schwer Verletzten von 3 auf 7 zugenommen habe. Im Gegensatz zu Vermutungen, die in der Bürgerversammlung geäußert worden waren, gebe es keine Unfallschwerpunkte auf Walzbachtaler Gemarkung, schon gar nicht auf der B293.

Sicherheit dürfe Walzbachtal auch bei der Besetzung des Polizeipostens empfinden. Nachdem erst vor wenigen Tagen der Leiter Adrian Roser in den Ruhestand verabschiedet sei, sei mit Klaus Müller ein nahtloser Übergang gewährleistet gewesen. Mit seiner unglaublichen Orts- und Personenkenntnis sei er Gewähr für kontinuierliche,gute Arbeit, zumal Michael Stein als dauerhafter Kollege bestätigt worden sei.

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