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Innovative Bank

Volksbank Bruchsal-Bretten präsentiert Jahresbilanz 2017
Gut aufgestellt für die Zukunft präsentierte sich die Volksbank Bruchsal-Bretten bei ihrer Bilanzpressekonferenz für das Jahr 2017 in ihrer Brettener Zentrale. Die Bank stelle sich insbesondere den digitalen Herausforderungen in vielfältiger Form, meinte der Vorstandsvorsitzende Roland Schäfer. So sei ein eigenes digitales Netzwerk für die Mitglieder eingerichtet worden, das weitgehende Mitgestaltungsmöglichkeiten einräume. In einer sehr modernen Variante kehre man damit zu den kooperativen Grundgedanken des Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen zurück. Die Mitglieder würden in vielfältiger Weise eingebunden. Die Bank betreibe die systematische Digitalisierung und Automatisierung in allen Bereichen. Diese Entwicklung werde nicht auf dem Rücken der Mitglieder vorangetrieben. Vor der Implementation von neuen Strukturen würden sie von einer siebenköpfigen Truppe in einer Innovationswerkstatt auf Herz und Nieren geprüft. Als Pilotbank probiere sie immer wieder neue Apps aus. Nicht umsonst habe die Volksbank eine Auszeichnung als eine der innovativsten Banken Deutschlands erhalten.

Präsentierten die 2017er Ergebnisse in der Bilanzpressekonferenz: Gerhard Rübenacker, Roland Schäfer, Volker Gaa (vlnr.) .

Der Vorstandsvorsitzende warf aber selbstverständlich auch einen Blick in die jüngste, erfolgreiche Vergangenheit des über 150 Jahre alten Geldinstituts. Sein Institut sei mit dem Geschäftsjahr 2017 sehr zufrieden, betonte Schäfer. So seien die Kundeneinlagen von 1242 Millionen Euro im Jahr 2016 mit einem Plus von 2,8 Prozent auf 1277 Euro im Jahr 2017 gewachsen. Ein noch stärkeres Wachstum wurde im Bereich der Kundenkredite erzielt. Sie stiegen von 1053 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 1176 Millionen Euro im Jahr 2017, ein Plus von 11,7 Prozent. Das betreute Kundenvolumen wuchs von 3330 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 3538 Euro im Jahr 2017, die Bilanzsumme von 1528 Millionen Euro in 2016 auf 1668 Millionen Euro in 2017. Der Bilanzgewinn betrage wie in den Vorjahren 2,8 Millionen Euro, womit an die Mitglieder eine weit über der derzeitigen Inflationsrate liegende Dividende von 4,25 Prozent ausgeworfen werden könne. Das Eigenkapital betrage mittlerweile 170 Millionen Euro. Diese positiven Ergebnisse interpretierte der Vorstandsvorsitzende als Resultat einer Geschäftspolitik, die sich durch das Schnüren von Paketen auszeichne, „die für unsere Kunden attraktiver sind als die unserer Konkurrenten“. Die müssten sich mit weit niedrigeren Wachstumsraten bescheiden. Es bewähre sich, dass sich die Volksbank sich auf den Markt konzentriere, den sie sehr gut kenne. Als ebenfalls außergewöhnlich erfolgreich bezeichnete Schäfer die Entwicklung der 2016 erstmals aufgelegten Sparpläne. Mit ihnen könnten die Mitglieder Inflationsverlusten entgehen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass bis Ende 2018 weit mehr als 6000 solcher Sparpläne abgeschlossen werden könnten. Gerade in diesem Modell spiegele sich die Idee der Genossenschaftsbank, die vom gemeinschaftlichen Engagement für die nunmehr 48.000 Mitglieder geprägt sei.

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