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In der Faust der Grippe

Patientenversorgung in der Rechbergklinik nach wie vor gefährdet / Bettenknappheit hält an
(PM) Die seit vergangener Woche durch die Grippewelle angespannte Versorgungssituation an den RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe hält unvermindert an. Eine Entspannung ist nach Einschätzung von Regionaldirektorin Susanne Jansen auch heute noch nicht in Sicht. Das Gegenteil ist der Fall: der Patientenzustrom hat in der Nacht von Montag auf Dienstag einen neuen Höhepunkt erreicht. Es werden weiterhin alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um sowohl in Bruchsal als auch in Bretten freie Bettenkapazitäten zu schaffen und das erforderliche ärztliche und pflegerische Personal bereit zu stellen. Oberstes Ziel ist noch immer, freie Intensiv- und Überwachungsbetten zu schaffen. So werden nach wie vor geplante Operationen und Untersuchungen soweit als möglich verschoben und so viele Patienten wie möglich entlassen.

Vor diesem Hintergrund sind die Zentralen Notaufnahmen weiterhin sehr stark frequentiert, so dass anhaltend mit sehr langen Wartezeiten gerechnet werden muss. Für dringende Notfälle in den Abendstunden, Mittwoch nachmittags und am Wochenende stehen vorrangig die Ärztlichen Notfalldienste der Kassenärztlichen Vereinigung zur Verfügung. Diese sind jeweils unter dem Dach der RKH Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal und der RKH Rechbergklinik Bretten ansässig. Gegen Grippe vorbeugen kann man nur durch die jährliche Grippeschutzimpfung. Empfohlen wird zudem regelmäßiges, gründliches Waschen der Hände.

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