Header

Hightech-Feuerwehr

Neue Drehleiter Mittelpunkt des Tages der offenen Tür der Brettener Feuerwehr

Erst am Dienstag nahm die Kernstadtabteilung der Feuerwehr Bretten ihre neue Hightech-Drehleiter in Empfang. Einen Tag später präsentierte sie ihr neues Prunkstück der Öffentlichkeit. Am 1. Mai lud sie mit einem Tag der offenen Tür ins Feuerwehrhaus im Breitenbachweg ein.

Kein schönerer Anlass als dieser, um nach einer zehnjährigen Pause die alte Tradition wieder aufleben zu lassen.

Mit der neuen Drehleiter verfüge die Brettener Feuerwehr landkreisweit über das modernste Exemplar, zeigte sich der stellvertretende Abteilungskommandant und Pressesprecher Achim Pleyer sichtlich stolz auf das Renommierstück, das die Besucher direkt am Eingang zu dem weitläufigen Gelände begrüßte. Eine Drehleiter stehe ganz einfach als Symbolbild für die Feuerwehr.

Der ganze Stolz – die neue Drehleiter

Selbstverständlich wurden zu der Präsentation auch die Nachbarwehren eingeladen. Sie machten von der Einladung regen Gebrauch davon. Die Neugier auf die neue Drehleiter sei der entscheidende Punkt für ihren Besuch gewesen, gestand Anke Dorwarth. Als Mitglied der Knittlinger Feuerwehr habe sie erst einen Tag zuvor bei einem Dachstuhlbrand erlebt, wie viel hilfreicher diese neue Drehleiter gegenüber dem alten Knittlinger Modell gewesen wäre.

Mit einer ganzen Delegation war die Oberderdinger Wehr angereist. Man pflege schließlich freundschaftliche Beziehungen zu den Brettener Kameraden, meinte der stellvertretende Kommandant Mark Leimkötter. Selbstverständlich holte sich und erhielt die Gruppe ausführliche Informationen von Markus Rittmann, dem stellvertretenden Kommandanten der Brettener Wehr.

Darüber hinaus präsentierten die Floriansjünger eine breite Palette an Stationen, an denen die weniger spektakuläre, alltägliche Feuerwehrarbeit zu sehen und sogar auszuprobieren war. So konnte man an einem ausgedienten PKW die Rettungsschere zum Einsatz bringen oder sogar ein echtes Feuer am Feuerlöschtrainer löschen.

Solche Übungen, Demonstrationen und Erklärungen stießen schon bei den Allerkleinsten auf allergrößtes Interesse. Geradezu „feuerwehraffin“ sei ihr fünfjähriges Elias, lächelte eine Ärztin der Bruchsaler Rechbergklinik, die in Karlsruhe wohnend den Tag der offenen Tür gern für einen Ausflug nach Bretten nutzte, „weil ich gehört habe, dass es hier sehr schön ist.“ Ähnlich schön empfand es Marcel Scheurer, der schon seit drei Tage von nichts anderes mehr gesprochen habe als den Besuch bei der Feuerwehr, wie Mama Julia berichtete. Die Fahrt in dem Oldtimer der Wehr sei für den „Riesen-Feuerwehr-Fan“ unumgänglich. Für die mittlerweile in Eisingen lebende Familie sei der Besuch allerdings auch deshalb selbstverständlich gewesen, weil ihr die Feuerwehr bei einem Hochwasser am Saalbach im Jahr 2015 enorm geholfen habe. Seither sei man der Feuerwehr sehr verbunden.

Das Fest zog natürlich aber auch die Großen an. Das Gelände wimmelte schon kurz nach Beginn nur so vor Besuchern. Darunter solche, für die der Tag der offenen Tür nur eine von vielen 1.-Mai-Stationen rund um Bretten war. Markus Gerweck nutzte zusammen mit seiner Frau das herrliche Wetter für eine Radtour zu allen Festen, die in und rund um Bretten stattfanden. Wer andererseits bleiben wollte, für den war allerhand geboten kulinarisch und mit Live-Musik der Krachledergang am Nachmittag, mit Löschangriffen der Jugendfeuerwehr oder – Hauptpunkt des Tages – als die neue und die alte Drehleiter gemeinsam in Aktion traten.

Trackback von deiner Website.

Kommentieren

Home Footer Links