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Hafnersgrund auf dem Weg

Den Abschluss der Erschließungsarbeiten für das Wössinger Gewerbegebiet „Hafnersgrund“ hatte der beauftragte Ingenieur Hartmut Schenk in der Gemeinderatssitzung im Oktober 2017 bei günstigen Witterungsbedingungen für Ende April 2018 prognostiziert. Mit den Witterungsbedingungen hatte er sich verrechnet. Ein überaus nasses Frühjahr machte einen dicken Strich durch diese Rechnung. Über lange Zeit lag die Baustelle still. Das auch noch, als nach einer längeren Trockenphase die Bauarbeiten durchaus möglich schienen.

Christopher Susinaa, Projektleiter im „Hafnersgrund“, räumte die Verzögerung auf Nachfrage ein. Die starken Regenfälle hätten einen Fortgang der Arbeiten unmöglich gemacht. Im Gegenteil wäre dabei mehr Schaden angerichtet worden als Nutzen erzielt. Die bauausführende Firma habe deshalb ihre Kolonne abgezogen und an einer anderen Baustelle einsetzen müssen, bei der sie in der Pflicht stand. Jetzt aber werde im „Hafnersgrund“ mit Vollgas gearbeitet. Er rechne damit, so sagte Susinaa, dass die Erschließungsarbeiten Mitte Juli abgeschlossen sein werden.

Der zögerliche Fortgang der Arbeiten war nicht unbemerkt geblieben. Direkt an der Landesstraße 581 gelegen fiel die Untätigkeit bei den Erschließungsarbeiten direkt ins Auge. Deshalb scharrten etliche Gemeinderäte ungeduldig mit den Hufen. Mehrfach wurde aus ihren Reihen nachgefragt, warum die Arbeiten ruhen. Zuletzt war es Werner Schön (FDP), der in der jüngsten Gemeinderatssitzung den Fortgang der Arbeiten vermisste. Bürgermeister Karl-Heinz Burgey konnte ihn vertrösten. Die Arbeit sei wieder aufgenommen und ihm versichert worden, dass das Projekt im neuen Zeitrahmen wie vorgesehen abgeschlossen werden könne.

In diesem Zusammenhang verkündete Bürgermeister Karl-Heinz Burgey einen wichtigen Vollzug in dem neuen Gewerbegebiet. Die Firma PREFAG habe das mit 37.900 Quadratmetern größte Grundstück im „Hafnersgrund“ gekauft, das fast die Hälfte des gesamten Gewerbegebiets ausmacht. Der Verkauf sei notariell beurkundet. Wegen der jetzt realisierten Kaufabsicht war auf den Bau einer Erschließungsstraße in diesem Teil verzichtet worden. PREFAG erhält eine eigene Anbindung an die L

Der in Wössingen ansässige Präzisionsdrehteile-Hersteller platzt an seinem derzeitigen Standort aus allen Nähten. Teile des Logistikbereichs wurden ins Gebäude des ehemaligen Lebensmittelmarkts Edeka an der Wössinger Straße ausgelagert. Aktuell hat Prefag nach eigenen Angaben rund 350 Mitarbeiter und will weiter wachsen.

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