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Grab sorgt für Aufsehen

Aufwändige Gestaltung zieht Schaulustige an
„So ebbes hats in Jehlingä no net gewwe!“ und „So ebbes hewwe no net gsäe!“ Das sind nur einige wenige Kommentare, die derzeit auf dem Jöhlinger Friedhof zu hören sind. Sie beziehen sich auf den Grabschmuck für einen am Dienstag mit allergrößtem Prunk beerdigten Schausteller.

Außergewöhnliche Grabdekoration

Genau dreizehn kunstvoll und ungeheuer aufwändig gestaltete Kränze und Gestecke reihen sich neben der letzten Ruhestätte auf. Mannshohe Herzgestecke aus Rosen, in Blumen gestaltete Notenschlüssel künden von der Leidenschaft des Verstorbenen oder eine riesige Imitation eines Parfüm-Flacons („Davidoff – Cool Water“) von dessen Duftleidenschaft.

Drei Sprinter wurden beobachtet, die diesen Schmuck von weither brachten. In Binswangen wurden sie von der Meisterin der Blumenkunst Georgeta Röhrl angefertigt. Sie arbeitet nur noch für Sinti, Roma, Jenische und Schausteller. Das Grab hat sich zum Wallfahrtsort für unzählige Neugierige entwickelt. Seit der Beerdigung am vergangenen Dienstag bilden sich davor immer wieder kleine Gruppen, die über den Grabschmuck diskutieren.

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