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Gölshausen rockt

Massenbesuch beim Kultival-Open-Air

Das „Kultival“ darf im Kalender der Musikfans nicht fehlen. Das Open-Air-Festival im Gölshausener Norden wurde auch in diesem Jahr zu einem Event, zu dem Massen an Musikliebhabern strömten. Dies obwohl nicht gerade vom Wetter begünstigt. Doch das schlechte Wetter

– so akzeptiert der Vorsitzende des veranstaltenden Kult-Vereins mit einer gewissen Gelassenheit das Geschehen am Himmel – gehört zum „Kultival“ wie das gute zum Peter&Paul-Fest. „Das ist schon unser Markenzeichen“, grinst Andreas Neuwert und überspielt damit eine gewisse Nervosität, denn der Erfolg des Open-Air-Festivals steht und fällt mit dem Wetter. Die Einnahmen hängen unabdingbar mit den Erlösen aus dem Verkauf von Bratwürsten und Co ab und der wieder von der Zahl der Besucher.

„Mein Bauchweh hört erst am Montagmorgen auf“, sagt er mit einem besorgten Blick gen Himmel. Sein Bauchweh dürfte am Montag nicht allzu heftig ausgefallen sein. An allen drei Abenden erwies sich das Festival als Publikumsmagnet. Das fing schon an am Freitag, als „Extasy“ an die fünfhundert Besucher lockten.

Getoppt wurde das am Samstagabend. Zunächst heizte „Edelweiss“ ein. Ganz im Gegensatz zum idyllischen Namen zeigte sich die Band von der härtesten Sorte. Vor einem skelettierten Stierkopf fegte Lead-Sängerin Tanya zum ACDC-Sound im Stil von Doro Pesch über die Bühne. Sehr feminin auch die Rhythmus-Sektion mit Sabine am Schlagzeug und Theresa an der Gitarre. Die fünfköpfige Band aus dem Rhein-Neckar-Region hat sich vom reinen 1:1-Nachspielen der originalen Hits entfernt. Aus dem Klassiker „Highway to Hell“ machen sie beispielsweise das „Freibier aber schnell“. Das kam gut an beim Publikum und „Edelweiss“ nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Noch stärker und dann vor weit mehr Zuschauern trat „Madhouse“ aufs Gaspedal. Die Karlsruher Jungs legten sich nicht auf ein so enges Spektrum fest. Hauptsache es rockte. Das taten sie zu den diversesten Welthits der vergangenen 30 Jahre. Etwa zu dem „Here weg go again“ von Whitesnake. Die Karlsruher Jungs um Leadsänger Thomas Laubner wussten ebenfalls das mittlerweile an die 1000 Köpfe zählende Publikum zu begeistern.

An den Publikumsliebling konnte das allerdings nicht heranreichen. Der war am Pfingstsonntag auf der Bühne und hieß „Bounce“. Die Bon-Jovi-Coverband ist durch begeisternde Auftritte auf dem Brettener Marktplatz bekannt und eroberte auch an diesem Abend die Herzen der Zuschauer. Eröffnet worden war der Sonntag von „GrupHuub“, einer Formation aus dem schwäbischen Kirchheim/Teck, die einen Mix spielte zwischen Ska, Reggae, Polka und Rock. 0 Quote;\lsdsem

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