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Gesundheit startet

Die ärztliche Versorgung der Menschen weitab der Städte ist eines der Sorgenkinder der Gemeindeoberhäupter auf dem flachen Land. Als probates Gegenmittel werden derzeit die Häuser der Gesundheit immer populärer und auch schon öfter – wie etwa in Oberderdingen – in Betrieb genommen. Walzbachtal geht denselben Weg.

Seit Mitte 2017 laufen in der Jöhlinger Straße die Arbeiten an einem gleichartigen Projekt. Gestern wurde ein entscheidender Schritt getan. Pünktlich zum Pressetermin und Foto am Nachmittag konnte Zahnärztin Jana Wittmeier die erste Patientin nach erfolgreicher Behandlung vom Stuhl lassen.

Startschuss für das Haus der Gesundheit in der Jöhlinger Straße mit Ulrich Eidenüller, Engelbert Müller, Architektin Sonja Schirek , Pablo Müller Camarena, Zahnärztin Jana Wittmeier, Dennis Henkel, Nicole Veith (Yoga), Peter Mieslinger (Therapiepraxis), Dr. Joachim Nees, Bäcker Richard Nussbaumer und Mitarbeiter
Bruno Rihm (vlnr).

Betrieben wird das Haus von der Curavia GmbH. Deren Geschäftsführer Ullrich Eidenmüller, gleichzeitig Investor, Projektträger und zusammen mit Engelbert Müller und dessen Sohn Pablo Müller Camarena späterer Betreiber des Gesundheitszentrums, verkündete zu dieser Gelegenheit die frohe Botschaft: „Das Haus geht in Betrieb. Der Tag der Eröffnung und der Kostenrahmen werden eingehalten“. Die Einweihungsfeierlichkeiten für die 5000 Quadratmeter des 13-Millionen-Euro-Projekts sind für den März geplant.

Eidenmüller räumte ein, dass noch nicht alle der für die gesundheitliche Versorgung vorgesehenen Räume belegt sind. Rund 400 Quadratmeter seien noch frei. Das Haus werde mit einer Kernbelegschaft an den Start gehen. Die Restflächen könnten später mit weiteren Gesundheitsberufen belegt werden. Als einer der Wunschkandidaten gilt der zweite praktische Arzt in Jöhlingen. Dr. Tschersich habe sich jedoch – so war zu hören – noch nicht endgültig entschieden, ob er neben Dr. Joachim Nees die neuen Möglichkeiten nutzen wird.

Eidenmüller zeigte sich gleichzeitig allerdings optimistisch, dass er bei der restlichen Belegung in Bälde Vollzug melden könne: „Bei so einem Projekt muss man zunächst einmal möglichen Interessenten den Mund wässrig machen“. Doch auch in der gegenwärtigen Belegung käme das Projekt über die Runden, versicherte er. Mehr Erfolg konnte Engelbert Müller verkünden. Von 27 Wohnungen nach Modell des betreuten Wohnens seien 16 verkauft, für die restlichen neun lägen bereits Optionen vor.

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