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Gemeinderatssplitterchen

Der Wössinger Hof hat seinen Dienst getan, der Wössinger Hof kann gehen. Zum letzten Mal fand eine Gemeinderatssitzung in der Fachwerkscheune statt, die seit Jahrzehnten nun schon als Sitzungssaal diente und doch nie den Charakter einer Übergangslösung verlor. Die nächste Sitzung am 8. Januar wird zum ersten Mal im repräsentativen Sitzungssaal des neuen Rathauses stattfinden.

Dort fand am vergangenen Wochenende die offizielle Einweihung vor geladenen, begeisterten Gästen statt. Das auch am Sonntag beim Tag der offenen Tür zu hörende Lob brandete in die Gemeinderatssitzung. Zunächst verlieh Jutta Belstler den zahlreichen Komplimenten Ausdruck, die sie von der Bevölkerung nicht nur während ihres Dienstes an der Bratwurst auf dem Rathausvorplatz zu hören bekam. Es sei eine durchweg positive Grundstimmung zu spüren gewesen. Ganz besonders verdient gemacht habe sich Björn Heimann. Dass er es geschafft habe, dass der Vorplatz rechtzeitig fertig geworden sei, „das war ein Segen“.

Volker Trumpf legte schwer nach und wand dem Bürgermeister einen Kranz. Auf das neue Rathaus könne man nur stolz sein, meinte er in Übereinstimmung mit einer in den BNN zitierten Dame. Einen großen Anteil daran habe Karl-Heinz Burgey.

Karl-Heinz Burgey nahm die Huldigungen mit einem bloßen „Es tut schon gut, wenn man auch mal gelobt wird“ recht einsilbig entgegen und verwies seinerseits auf die vielen Themen, die der Gemeinderat im Jahr 2017 abgearbeitet habe. In den wichtigen Fragen der Gemeindeentwicklung sei großes Einvernehmen erreicht worden, das von allen Fraktionen getragen werde.

Unter dem Punkt nichtöffentlich gefasste Beschlüsse verkündete er, dass der Gemeinderat am 4. Dezember Regelungen zur Vereinbarung von Ratenzahlungen genehmigt habe. Was sich dahinter verbirgt, darüber darf Rätsel geraten werden. Auf jeden Fall sei mit der Entgegennahme von etlichen Spenden ein tolles Jahresabschluss gelungen.

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