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Gemeinderatssplitter

Eine durchgeschmorte Sicherung und ein Schaltfehler waren Ursache „einer große Finsternis“ in Jöhlingen, über die Konrad wolf in der Fragestunde Aufklärung erbat. Im Rathaus habe es „auf verschiedenen Kanälen“ Rückfragen gegeben, berichtete der Bürgermeister. Die Behebung habe gedauert.

Zur Dankesgala allererster Güte geriet die Sitzung des Walzbachtaler Gemeinderats am Montagabend. Ein ums andere Mal traten am Ende der ersten vier Tagesordnungspunkte die Sprecher der Fraktionen zum Dankeschön-Marathon an. Der Bürgermeister sattelte abschließend jeweils noch eine ausführliche Würdigung obendrauf. Ob Försterriege, ob Energieberaterin, Jugendsozialarbeiterin oder die Mitglieder der Walzbachtaler Demenzgruppe – alle durften lobüberschüttet den Ratssaal verlassen. Alle nämlich hatten zuvor unabhängig voneinander tatsächlich eine Leistungsbilanz vorgestellt, die zu solchen Lobeshymnen berechtigte. Erst als bei der letzten Projektvorstellung die Lobeshymnen zum Ritual zu werden drohten, gewann Zurückhaltung ein wenig die Oberhand.

Einen kleinen Abstimmungsmarathon gab es um die Benennung der Zufahrt zum neuen Jöhlinger Seniorenzentrum am Kirchberg. Alle Fraktionen hatten über Vorschläge nachgedacht und diese zahlreich eingebracht. Mühsam einigte man sich darauf, welcher Name zuerst zur Abstimmung gebracht werden solle, dann die erste Überraschung. Bei einem Patt von 9:9 (ein Gemeinderat fehlte) wurde die Hegaustraße abgelehnt. Der nächste Versuch mit der Kurpfalzstraße endete genau so: 9:9. Nach einem kurzen Intermezzo zwischen Volker Trumpf und Karl-Heinz Burgey kündigte der Bürgermeister an, er werde sich bei der Abstimmung über den Vorschlag Albtalstraße enthalten, um nicht noch einmal ein Patt zu haben. Gefolgt von einem großen Hallo, als sich die Arme zu einem 14:2:2 in die Höhe reckten. Was der Bürgermeister mit einem „Dann hätte ich mich ja gar nicht zu enthalten brauchen“, kommentierte.

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