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Gemeinderat hyperaktiv

Im Walzbachtaler Gemeinderat tobt eine Antragsschlacht. Die letzten Sitzungen waren geprägt von Beratungen über Themen, die von Grünen, SPD, FDP und CDU eingebracht worden waren. Am Montagabend war es besonders „schlimm“. Von fünf Tagesordnungspunkten beruhten vier auf Anträgen der SPD-Fraktion. Fraktionssprecherin Silke Meyer glaubte deshalb sogar zu Beginn der Sitzung eine Erklärung abgeben zu müssen. Die SPD nehme damit das Königsrecht des Gemeinderats in Anspruch. Jeder Antrag bedeute für die Gemeindeverwaltung zwar Arbeit. Dahinter sollte man aber nicht vergessen, dass mit den Anträgen das Wohl der Gemeinde gefördert werden soll. Viele der Anträge seien schon vor zwei Jahren gestellt worden, würden aber aufgrund einer Absprache erst jetzt behandelt, wiewohl sie sie laut Gemeindeordnung spätestens zwei Sitzungen nach Antrgstgellung hätten behandelt werden müssen.

Erste Belebung für den Rathausplatz brachte der Maibaum. Beim Aufstellen habe es aber einige Probleme gegeben, monierte Karin Herlan. „Warum war die Straße nicht abgesperrt?“ fragte sie besorgt nach, angesichts der Gefährdung von Besuchern durch den fließenden Verkehr auf der Wössinger Straße. Dem Bürgermeister war dabei auch nicht wohl. „Sie rennen bei mir ein offenes Scheunentor ein“, erwiderte er und verwies darauf, dass es dem Musikverein im ersten Anlauf nicht gelungen sei, sein traditionelles Maifest im Anschluss an das Maibaumstellen auf dem Rathausplatz durchzuführen. Die dafür vorgesehene Sperrung der Wössinger Straße sei nicht als notwendig erachtet worden für die lediglich 10 Minuten Maibaumstellen. Das habe sich als Fehler erwiesenn, den man im nächsten Jahr auf jeden Fall korrigieren werde unabhängig davon, ob der Musikverein sein Fest dort ausrichten werde oder nicht.

So jungen Besuch gibt es im Gemeinderat sonst nie. In der ersten Reihe hatten im Kielwasser von „Moby-Dick“-Leiterin Sabine Gemmel-Krauß zehn Kleinkinder Platz genommen. Sie halfen das Projekt „Natur nah dran“ vorzustellen. Eines zumindest war davon sichtlich überfordert und verschlief den ersten Teil bis zur Samenbombenverteilung auf dem Schoß einer Erzieherin.

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