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Frooonkraisch …

Herve` Le Touze freut sich über Sieg seiner Landsleute bei der WM
Es war ein dramatisches Endspiel mit vielen überraschenden Wendungen, das über 23 Millionen Deutsche am Fernseher verfolgten. Mit besonderem Interesse hat das Herve` Le Touze getan. Der Franzose hat schon im Vorfeld dazu Auskunft gegeben. So richtig entscheiden konnte sich Herve Le Touze zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wer nun Favorit des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft in Russland sein würde. Ob Kroatien oder Frankreich – beides seien zwei hochkarätige Mannschaften, „sonst wären sie nicht bis ins Endspiel gekommen“, sagte der seit 1995 in Wössingen lebende Franzose, der dem Endspiel entgegenfieberte. Für Fußball interessiere er sich zwar nicht wirklich. Er sei Rugby-Fan, ein Sport, den er selbst früher betrieben habe. Wenn aber eine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft ansteht, dann ist er voll dabei. In diesem Jahr habe er nicht nur die Spiele der Franzosen, sondern auch fast alle anderen verfolgt.

Gerade deshalb sei er anfangs keineswegs davon überzeugt gewesen, dass „seine“ Mannschaft so weit kommt. Maximal das Halbfinale habe er ihr zugetraut, gesteht Herve Letouze, denn gerade in der Vorrunde hätten eine Reihe von Spielern nicht ihr wirkliches Leistungspotential ausgeschöpft. Von Pogba beispielsweise sei er enttäuscht gewesen. In der KO-Runde habe sich dann aber nicht nur er, sondern die ganze Mannschaft enorm gesteigert. Jeder einzelne sei so stark, dass er das Spiel entscheiden könne, nicht nur die Stars Griezmann oder Mbappe. Das mache „Le Bleus“ so unberechenbar und für ihn zum Favoriten. Überdies verfüge sie mit Didier Deschamps „über einen überragenden, sehr sehr intelligenten Trainer,“ dem er nach der Weltmeisterschaft als Spieler im Jahr 1998 jetzt auch die als Trainer zutraue. Sein Tipp für den Ausgang ist somit klar: „2:1 für Frankreich“.

Verbiestert sieht Herve Le Touze dem Treffen mit den Kroaten dennoch nicht entgegen. Der bessere möge gewinnen, sagt er. Die Kroaten verfügten ebenfalls über eine hervorragende Mannschaft und in der Konstellation, „da brauchst du oft auch nur ein bisschen Glück, um als Sieger vom Platz zu gehen“. Die französische Fahne hängt auf jeden Fall schon seit Beginn der Weltmeisterschaft in seinem Haus in der Wössinger Seestraße aus dem Fenster. Nach einem Sieg wird sie sicher geschwenkt. Der Sekt ist auch schon kalt gestellt. Mit dem Schlückchen und dem Siegesschrei will er sich nach einem französischen Sieg dann aber begnügen, denn „für mich ist das immer noch nur ein Spiel“.

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