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Fotografenwonne II

Fotos vom Peter-und-Paul-Fest 2019 von Arnd Waidelich und Corinna Stein

Sein traditionelles Peter- und-Paul-Fest feierte Bretten am Wochenende. Das überregional bekannte Volksfest stand in diesem Jahr im Zeichen der Hitze. Die gemessenen knapp 40 Grad machten sich besonders während des Höhepunktes, dem traditionellen Festumzug, bemerkbar. Nicht nur dass der Festzug um einen Gutteil gegenüben denen der Vergangenheit verkürzt wurde, hatte die veranstaltende Vereinigung Alt Brettheim (VAB) auch die Festzugteilnehmer im Blick.

Das galt besonders für die Tiere. Der Hundeverein mochte die Hitze seinen Vierbeinern nicht zumuten und verzichtete komplett auf die Teilnahme. Die Reihe der Rösser fiel dieses Mal ebenso deutlich lichter aus wie die Zuschauerreihen. Dennoch oder vielleicht auch deshalb waren keine Hitzeopfer zu beklagen. Auch deshalb, weil die Umzugsteilnehmer wo nur möglich den Schatten suchten. Deshalb herrschte auf der Tribüne, auf der normalerweise das Defilee des Umzugs abnehmen, gähnende Leere.

Opfer anderer Art gab es im Verlauf des Festes aber reichlich. Die Verbindung von Alkohol und Hitze stieg dem ein oder anderen mehr zu Kopf als ihm zuträglich gewesen war, so dass Bernhard Brenner, Leiter des Polizeireviers Bretten, „eine dezent leicht erhöhte Rate an Körperverletzungen“ gegenüber den Vorjahren feststellen musste. Der Höhepunkt war eine Schlägerei am frühen Samstagmorgen, bei der zwei Täter dermaßen brutal auf ein am Boden liegendes Opfer eindroschen, dass es mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Sein Zustand hat sich mittlerweile nach Angaben der Polizei wieder stabilisiert.

Wenn 10.000e Menschen auf so engem Raum zusammenkommen, dann ist das eben nicht erst seit den Ereignissen auf dem Berliner Breitscheidtplatz eine Sicherheitsrisiko. Die Polizei setzte deshalb erstmals eine Drohne ein zur Überwachung der Menschströme an den kritischen Stellen. Man habe mit der hoch auflösende Kamera sehr positive Erfahrungen gemacht, zog Bernhard Brenner eine positive Bilanz dieses Einsatzes, der aus seiner Sicht in den kommenden Jahren wiederholt werde.

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