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Forstreform

Die Reform der baden-württembergischen Forstverwaltung schlägt sich auch in der Organisation des Walzbachtaler Gemeindewalds nieder. Mit Martin Moosmeyer wurde ein neuer Kreisforstamtsleiter bestellt, der die Aufgaben von Bernd Schneble übernehmen wird. Er stellte sich dem Gemeinderat persönlich vor.

Nach der Trennung des Staatswald von den anderen Waldarten setze er seinen Schwerpunkt darauf, die Qualität der Betreuung zu halten, wenn nicht gar zu verbessern. Die Karte Waldnaturschutz sei in der Vergangenheit zu wenig gespielt worden von den Förstern. Mit Waldpädagogik für Kinder wie für Erwachsene wolle er in diesem Bereich mehr einsteigen und ökologische Zusammenhänge vermitteln.

Mit Gondelsheim zusammen sei ein großes Revier entstanden, das weit über der durchschnittlichen Größe liege. Da sich das Land aus der Beförsterung zurückziehe entstehe eine Mehrbelastung von 52.000 Euro. Das gelte auch für wegfallende Bezuschussung beim Holzverkauf, was rund 15.000 Euro mehr bedeuten werde. Er hoffe, dass die Leitung des Reviers bei Christian Wachter bleiben werde. Die Natur andererseits „nimmt keine Rücksicht auf unsere Personalsituation“, meinte Mossmeyer und prognostizierte einen deutlichen Anstieg des Schadholzanteils durch Borkenkäferschäden. Das werde die betrieblichen Erwartungen für die nächsten drei Jahre dämpfen, da es ein riesiges Überangebot an Schadholz in Europa gebe.

Sein Vorgänger Bernd Schneble wurde vom Gemeinderat mit sehr viel Lob verabschiedet. Die Waldbegehungen seien hoch informativ und die Highzlights der Gemeinderatsarbeit gewesen, sagte CDU-sprecher Michael Paul. Der so hoch Gelobte revanchierte sich mit einem knappen „Es hat mir hier saumäßig gut gefallen“. Er habe sehr gerne hier gearbeitet und werde Walzbachtal in angenehmer Erinnerung behalten.

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