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Essen teurer

Gemeinderat passt Gebühr für Mittagessen an
Erhöht hat der Gemeinderat das Entgelt für die Mahlzeiten in den kommunalen Kindergärten zum 1. Januar 2018. An der Preiserhöhung von derzeit 3 Euro auf 3,50 Euro beteiligt sich auch der katholische Kindergarten Sankt Elisabeth. In der evangelischen Kirchengemeinde als Träger des Oberlinhauses gebe es noch Diskussionen, ob man sich an der Preiserhöhung beteiligen werde. Damit soll der Zuschuss von derzeit deutlich über 100.000 Euro pro Jahr reduziert werden. Der bei den Eltern erhobene Betrag von 3,00 Euro pro Essen deckt bisher noch nicht einmal die anfallenden Aufwendungen für die Bezahlung des Caterers. Zusätzlich sind nicht unerhebliche Personalkosten zu tragen für die Ausgabe des Essens, Spülen des Geschirrs.

Michael Paul (CDU) bezeichnete die Entscheidung als „ein schönes Beispiel für den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und sozialer Verantwortung.“ Dieser Verantwortung sei sich der Gemeinderat bewusst. Der gegenwärtige Preis gelte schon viele Jahre. Der Zuschuss im sechsstelligen Bereich habe einfach Handlungsbedarf erzeugt.

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Kommentare (2)

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    Emmelmann

    |

    Als Antwort auf: Essen teurer
    Sehr schade wie immer mehr soziale Verantwortung der Gemeinde, Land und Staat verloren geht. Was hat denn eine ordentliche Verpflegung unserer Zukunft nämlich die Kinder mit Wirtschaftlichkeit zu tun? Und wenn ist es eine Investition…
    Ich bin der Auffassung, das sich eher darum gekümmert werden sollte, daß die Kinder ordentlich unterstützt werden und damit ihre und unsere Zukunft gesichert ist. Dies nenne ich Verantwortung….

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      bauigel

      |

      Als Antwort auf: Emmelmann
      Wenn eine ordentliche Verpflegung – nicht nur – unserer Kinder nichts mit Wirtschaftlichkeit oder Sparsamkeit zu tun hätte, hätte es bei etlichen Lebensmitteln eine ordentliche Steigerung der Erzeugerpreise in den letzten Jahrzehnten gegeben – und nicht nur (wenn überhaupt) 10% in den letzten 30 Jahren. Ein „Preis“ von 3,50 € für eine Kinderportion treibt einem da nur noch die Tränen in die Augen…

      P.S. richtige Tränen in den Augen hatte ich vor einiger Zeit, als mir bei einer Entrümpelung Erzeugerabrechnungen der Milchzentrale Karlsruhe (die es seit 29 Jahren nicht mehr gibt) in die Hände gefallen sind. Angesichts der heutigen Diskussion über einen Erzeugerpreis von mindestens 0,23 € je Liter scheint der damalige Auszahlungsbetrag von 0,47 DM je Liter wie von einer anderen Welt. Lebensmittelqualität und -sicherheit von damals zwar auch, aber darüber will ja kaum jemand reden oder nachdenken.

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