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Erlauchter Kreis eröffnet

Neues Walzbachtaler Rathaus eingeweiht
Einem Foto-Finish glich die Fertigstellung des Walzbachtaler Rathauses. Bis zur letzten Minute war nicht sicher, ob der Vorplatz zu dessen Einweihung am gestrigen Freitag fertiggestellt sein würde. Am Abend aber konnte sich Karl-Heinz Burgey entspannt zurücklehnen. Die Bauarbeiter hatten ihre Maschinen geräumt als Landrat Christoph Schnaudigel, der Landtagsabgeordnete Joachim Kößler und ein kleiner erlauchter Kreis wie es der Bürgermeister nannte ohne Stolperfallen erstmals durch den repräsentativen Haupteingang das Gebäude betreten konnten.

Der Bürger erwarte heute selbstbewusst von seiner Gemeinde, dass sie sich um alle Themen und Anforderungen kümmere mit hoher Fachkompetenz, mit Service, Freundlichkeit und Qualität so betonte der Bürgermeister nach dem eröffnenden „Freude schöne Götterfunken“ des gemeinsamen Ensembles der Feuerwehrkapelle Jöhlingen und des Musikvereins Wössingen. Dazu bedürfe es eines Rathauses, das vielfältige Ansprüche erfüllt. Das alte Rathaus sei schon seit langer Zeit diesen Ansprüchen nicht mehr gerecht geworden.

Das neue Gebäude bezeichnete Karl-Heinz Burgey als „einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Gemeinde“. Offen und einladend sei das neue Haus und biete eine angenehme Atmosphäre. Das Gebäude wirke mit seiner Transparenz und schlichten Eleganz repräsentativ, aber nicht überheblich. Es bedeute eine deutliche Aufwertung des Innenortsbereiches von Wössingen.

Rathäuser symbolisierten, was die Gemeinden geschaffen haben. Sie seien die Visitenkarte einer Gemeinde, sagte Landrat Christoph Schnaudigel. Walzbachtal habe jetzt eine besonders gelungene. Architekt Afshin Arabzadeh unterstrich das. Rathäuser verdienten besondere Beachtung in ihrer Gestaltung, weil sie wie sonst kein Gebäude öffentliche Funktion haben. Dem würde das von ihm geschaffene Gebäude gerecht. Joachim Kößler gratulierte Im Auftrag des Landes, das nicht unerheblich mit Zuschüssen zur Finanzierung des Projekts beigetragen habe. Wesentlich sei dafür allerdings auch der Walzbachtaler Bürgermeister gewesen. Wo Zuschüsse abzuholen seien, sei Karl-Heinz Burgey immer vorne mit dabei. Das mache einen guten Bürgermeister aus, dass er alle Wege gehe, um das Optimale für seine Gemeinden zu erreichen. Der CDU-Landtagsabgeordnete bezeichnete das Rathaus als ein Haus der Demokratie, das mit Leben erfüllt werden müsse

Am morgigen Sonntag werden die Bürger von dem Haus Besitz ergreifen dürfen und von dem Platz davor. Darauf werden die Gemeinderäte an diesem Tag eine besondere Rolle spielen. Sie würden mit „vollen Händen“ wie Burgey formulierte, Bratwürste, und Glühwein an die Bürger ausgeben. Die Temperaturen scheinen dazu zu passen. Nicht nur Glühwein wird es an diesem Tag erstmals auf dem Platz geben. Erstmals wird auch das kostenfreie WLAN auf dem Rathaushof am Sonntag online gehen. Die Frage: „Was wird aus dem Platz in der Zukunft?“ sei aber noch nicht entschieden, meinte Burgey. Welche der vielen Vorstellungen, die vom Weihnachtsmarkt und Maibaum bis zum Wochenmarkt reichten, letztendlich realisiert werden können, müsse sich noch herauskristallisieren.

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