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Elisabeth renoviert

Jetzt auch Außenanlagen des katholischen Kindergartens Jöhlingen vergeben

Der Jöhlinger katholische Kindergarten Sankt Elisabeth wird saniert. Nach dem Mutterhaus war letzte Woche auch der Flachbau so weit, dass die Kinder wieder einziehen konnten. Alle Kinder über drei Jahren sind im Flachbau untergebracht, die jüngeren im Elisabethenhaus. Jetzt fehlen nur noch die Außenanlagen.

Darüber wie auch über jeden anderen Sanierungsschritt musste der Gemeinderat entscheiden, denn die Gemeinde trägt den Löwenanteil der Kosten. Eine 2016 abgeschlossene Finanzierungsvereinbarung mit der katholischen Pfarrgemeinde soll die ordnungsgemäße Abwicklung der Sanierung garantieren. Der Gemeinderat hatte sich denn auch vor seiner Entscheidung bei einem Vor-Ort-Termin von Vertretern der Pfarrgemeinde und des Planungsbüros den aktuellen Stand der Bauarbeiten detailliert erläutern lassen.

Der Bausachverständige des Kirchengemeinderats Wolfgang Bohmüller wies darauf hin, dass Sankt Elisabeth nach der Sanierung dem Stand der heutigen Pädagogik entspreche. Projektkontroller Rudi Lenhardt, von der Gemeinde zur Überprüfung der korrekten, finanziellen Abwicklung eingesetzt, legte überdies seinen mittlerweile 14. Kostenbericht vor. Insgesamt rechne er mit einer Überschreitung des ursprünglichen Kostenvoranschlags von nur neun Prozent. Das sei im Wesentlichen auf die anfangs nicht vorgesehene Aufwertung des Dachs zurückzuführen. „Angesichts dessen was derzeit in der Bauwirtschaft vor sich geht“, so formulierte er, sei er über diese Bilanz und den Stand der Bauarbeiten „heilfroh“. Die Substanz sei erhalten worden und was daraus entstanden ist, sei eine sehr gute Lösung, die sich sehen lassen könne.

Planer Steffen Heckeroth stellte Details zu den jetzt anstehenden Außenanlagen vor. Auf 900 Quadratametern seien Kletterspinne, Wasserspirale, Holzwerkstatt, Malwerkstatt, Theaterfläche vorgesehen, die vielfältig eingesetzt werden können. Die Ausschreibungen dafür laufen schon, berichtete Heckeroth. Es gebe erste Rückmeldungen interessierter Firmen. Er rechne mit Kosten in Höhe von 229.000 Euro, ergänzte Wolfgang Bohmüller.

Eine Summe, die der Gemeinderat einstimmig bereit war, mitzutragen. Silke Meyer signalisierte für die SPD-Fraktion Zustimmung, denn für das „richtig schöne Projekt“ seien neun Prozent Überschreitung durchaus annehmbar. Die Außenanlagen würden voraussichtlich bis Mitte Juli zur Einweihungsfeier und dem Tag der offenen Tür mit Kindergartenfest am 20. Juli fertig sein, versicherte der Architekt,.

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