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Einsatz für den Frieden

Am 6. August 1945 fiel die erste Atombombe der Menschheitsgeschichte auf Hiroshima. Dieser Tag wird als Antikriegstag begangen. Teil dieser Bewegung ist der sogenannte „Pacemakers-Marathon“. Seit 12 Jahren machen sich friedensbewegte Radfahrer auf Initiative der deutschen Friedensgesellschaft auf einen 340 Kilometer langen Weg zur pfälzischen Air-Base, wo die letzten US-amerikanischen Atomwaffen auf deutschem Gebiet vermutet werden.
Ankunft der Pacemaker auf dem Marktplatz Bretten und Empfang durch Bürgermeister Michael Nöltner

Ankunft der Pacemaker auf dem Marktplatz Bretten und Empfang durch Bürgermeister Michael Nöltner

Seit einigen Jahren ist Bretten zentraler Ort der Pacemakers. Sie starten hier ihn aller Herrgottsfrüh und werden abends auch hier wieder empfangen. Am Samstagmorgen mussten sie zum ersten Mal ohne formvollendete Verabschiedung durch einen Vertreter der Stadt auf den Weg machen. Um 5:45 Uhr war der urlaubende OB selbstverständlich nicht zur Stelle und ein Vertreter konnte nicht aufgetrieben werden. Mehr als ausgeglichen wurde das durch den Empfang durch die Heidelberger und Mannheimer Oberbürgermeister. Am Abend sollte das anders werden. Der Fanfarenzug unter der Stabführung von Siegfried Schneider stimmte die Besucher der Gaststätten rund um den Marktplatz auf das Zurückkommen ein. Bürgermeister Michael Nöltner informierte über die Hintergründe der Fahrt.
Ankunft der Pacemaker auf dem Marktplatz Bretten und Gespräch mit Bürgermeister Michael Nöltner

Gespräch mit Michael Nöltner

In die hatte sich eine stattliche Delegation des Radsport-Clubs Bretten (RSC) eingereiht und rollte an der Spitze des rund 150-köpfigen Teilnehmerfeldes auf dem Marktplatz ein. Darunter sogar Sascha Schulz, dessen Ankunft keineswegs selbstverständlich war. Ihm waren nämlich die Speichen seines Hinterrads geplatzt, ein neues musste her. „Das hat mir mein Sohn nach Landau gebracht“, strahlte der glückliche Papa nach der Rückkehr.
Ankunft der Pacemaker auf dem Marktplatz Bretten und Gespräch mit Bürgermeister Michael Nöltner

Ankunft der Pacemaker auf dem Marktplatz Bretten und Gespräch mit Bürgermeister Michael Nöltner

Auf dem Marktplatz warteten neben dem Bürgermeister nur einige wenige Aktive der Brettener Friedensinitiative auf das Feld. Die allerdings hatten sich zuvor mächtig ins Zeug geworfen und eine ausladende Tafel mit Schnittchen, jede Menge Obst und Gemüse aufgebaut – mit allem versehen also, was Ausdauersportlern verbrauchte Energie zurückbringt. Eines allerdings sei dafür allerdings besonders wichtig, unterrichtete einer der Teilnehmer Michael Nöltner, der sich als Moderator unter die Radfahrer-Meute gemischt hatte: „Meine Kollegen laden mich auf ein Bier ein!“ Das hatte zu diesem Zeitpunkt das heftig schwitzende RSC-Mitglied Steffen Domes, der sich auf einer der Bierbänke niedergelassen hatte, schon zu einem Gutteil geleert. Für einige Teilnehmer war mit der Station Bretten die Fahrt noch nicht zu Ende. Für die ganz Harten ging es in kleiner Formation als Nachttour mit den „Pacemakers XXL“ weiter. Sie schienen mächtig erfrischt durch die Brettener Ladestation. Erstaunlich war, mit welcher Geschwindigkeit sie nach dem kurzen Snack auf dem Marktplatz mit 340 Kilometern in den Beinen Bretten verlassend die Steigung am „Gaisberg“ hinaufschossen. seine Erläuterungen lauschten Michael Nöltners Erklärungen

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