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Ein Magnet

Bürgerbüro in der Jöhlinger Straße 73
Die Verwaltungsstelle der Gemeinde Walzbachtal und das Jöhlinger Rote Kreuz sind im Speyerer Hof untergebracht. Wegen Brandschutzmängeln war dieser Standort nur übergangsweise geduldet. Ein neuer Standort musste für beide gesucht werden. Als Alternative hat die Gemeinde im Herbst 2016 das Erdgeschoss und rund 200 Quadratmeter des Untergeschosses in der Jöhlinger Straße 73 gekauft. Die große Fläche ermöglicht es, dort auch die Gemeindebücherei unterzubringen. Das derzeit in den Räumen residierende Unternehmen wird am 28. Juli mit dem Räumungsverkauf beginnen. Um den Jahreswechsel wird die Gemeinde nach Angaben des Bürgermeisters mit den Umbauarbeiten beginnen können.

Karin Iserloh erhielt den Auftrag, die Umgestaltung der Räume zu planen. Die Wössinger Architektin legte dem Gemeinderat ihre Planungen vor. Sie sehen eine deutlich größere und attraktivere Bücherei mit Loungebereich, flexible Raumeinteilung für Veranstaltungen in den Büchereiräumen vor sowie einen weiteren Veranstaltungsraum für Schulungen des DRK oder auch kleinere, kulturelle Veranstaltungen. Das DRK wird im Untergeschoss Lager- und Stauraum, Umkleidemöglichkeiten, außerdem eine kleine Teeküche für internen Bedarf sowie Duschgelegenheiten erhalten. Die neue Verwaltungsstelle erhält einen Bereich in der Mitte des Erdgeschosses. Der Wartebereich soll Besuchern möglichst viel Sichtkontakt zu den Mitarbeitern der Verwaltungsstelle, aber auch zur Bücherei bieten und eventuell notwendiges Warten möglichst kurzweilig werden lassen.

Karl-Heinz Burgey unterstrich, dass der vielfältige Einsatz des Roten Kreuzes eine entsprechende räumliche Ausstattung verdiene. Die Mitglieder gingen nicht nur einem Hobby nach wie in anderen Vereinen. Das verdeutlichte der Bürgermeister mit dieser Bilanz: Neun Einsätze, 81 Notfallhilfen, 21 Sanitätsdienste und damit insgesamt 110 Einsätze im vergangenen Jahr für die Öffentlichkeit wiesen dem DRK einen anderen Status zu als die anderen Vereine.

Karin Iserloh traute sich zu, dem „Gebäude, das seine besten Tage hinter sich hat,“ neue Attraktivität einzuhauchen. In dem Kostenrahmen von 350.000 Euro versuche sie, „die Wünsche und Begehrlichkeiten der Gemeinde unterzubringen“. Hauptziel sei eine attraktive Bücherei. Ein Ort der Begegnung mit Magnetfunktion müsse entstehen.

Nicht nur der Bürgermeister auch die Gemeinderäte empfanden das Iserloh-Konzept einstimmig als gelungen mit einer optimalen Lösung für das Bürgerbüro. Für Michael Paul (CDU) war es längst überfällig, dass die derzeit kaum tragbare Situation in der Verwaltungsstelle ein Ende finde. Unabdingbar sei, dass die wertvolle Arbeit des DRK eine vernünftige Heimat bekomme. Ein weitaus größeres Problem werde die sinnvolle Nutzung des Speyerer Hofs sein.

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