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Drumherum

Beobachtungen bei und Fotos von der Kandidatenvorstellung

Das Interesse an der Walzbachtaler Bürgermeisterwahl ist riesig. Das wird nicht nur durch die Zahl der Kandidaten deutlich. Die Zahl der Besucher der beiden Kandidatenvorstellungen in der Jahnhalle und der Böhnlichhalle unterstreicht das. Nach einer mit 600 Besuchern völlig überforderten Jahnhalle strömten noch einmal an die 600 Besucher in die Wössinger Böhnlichhalle. Und dies obwohl der Wettermann noch eine Schippe drauf gelegt hatte.

Sehr viele der Besucher erschienen deshalb vorsorglich mit Fächern, einige hatten sogar Handtücher mitgebracht, mit denen sie sich den Schweiß von Stirn und Hals wischen konnten. Anders als in Jöhlingen, als die Getränkevorräte schon zur Halbzeit zur Neige gingen, konnten sich die Besucher die ganze Veranstaltung über mit Mineralwasser versorgen.

Volle Jahnhalle

Wie groß das Interesse war zeigte sich nicht nur in der Halle. Draußen konnte man kaum mehr einen Abstellplatz für sein Fahrrad finden. Noch schlimmer traf es die Autofahrer. Die Plätze um die Jahnhalle und beim FC Viktoria waren natürlich schon weit vor Veranstaltungsbeginn belegt. Es blieb nur der Heckerweg. Die dort parkenden Autos standen etliche hundert Meter weit über das FC-Clubhaus hinaus in Richtung Wössingen. 

Selbst der Fahrradabstellplatz beim TSV war total überfüllt.In Wössingen blieb der Zweiradandrang erheblich geringer.

Angesichts der Hitze tat es gut, dass hin wieder einer der Kandidaten für Aufheiterung im Publikum sorgte. Wie schon Jöhlingen beantwortete Sascha Oehme die Fragen mit einemverschmitzten Grinsen und einem kurzen knackigen Zitat. Das kulminierte am Ende in seiner Ankündigung, die Gemeinde werde bei seinem Wahlsieg eine rauschende Party feiern „und wenn wir wieder nüchtern sind setzen wir uns zusammen und lösen die Probleme“.

Volle Böhnlichhalle – auch rund 600 Zuschauer

Eine ganz besondere Rolle hatte in beiden Veranstaltung natürlich der Bürgermeister als Moderator inne. Laut Gemeindeordnung, so wies er aufkommende Kritik zurück, müsse ein nicht mehr antretender Bürgermeister automatisch den Vorsitz des Wahlausschusses und damit auch die Leitung der Kandidatenvorstellungen übernehmen. Da oben musste ihm aber an vielen Stellen die Ohren geklingelt haben. Was musste er sich alles anhören, was seine Nachfolger besser machen wollen und er mithin nicht so gut gemacht haben kann. Da war ein großes Quantum Körperbeherrschung gefordert. Nur einmal – in Wössingen – zuckte seine Mikrophonhand, als mal wieder mit schwerem Gerät auf seine bisherige Arbeit eingedroschen wurde. Doch er war in dieser Situation weise und beließ es beim Zucken. Hier zeigte der Bürgermeister weise Zurückhaltung, die ihm im letzten Jahr an anderen Stellen (PREFAG, närrischer Umzug von Moby Dick) gut zu Gesicht gestanden hätte.

Karl-Heinz Burgey gab die Regeln vor

Die Jöhlinger  Veranstaltung selbst verlief inhaltlich parallel zu der in Jöhlingen. Das bezog sich auch auf die persönlichen Vorstellungen der Kandidaten, die wie ein Ei dem anderen glichen. Etwas unterschiedlich war die Resonanz im Publikum. Während in Jöhlingen Timur Özcan geradezu begeistert gefeiert wurde, war der Applaus in Wössingen eher gleichmäßig verteilt. Wie in Jöhlingen war auch in Wössingen das Interesse an der finanziellen Situation der Gemeinde sehr groß. Während in Jöhlingen das Thema Kinderbetreuung eher ein Randthema war, stand es in Wössingen eher im Vordergrund einer breiten Palette an Fragen. Mit einer viertelstündigen Verspätung erst machte Bürgermeister Karl-Heinz Burgey Schluss mit dem Appell, am 7. Juli mit dem Gang zur Wahlurne die Chance zur Mitbestimmung der Geschicke der Gemeinde zu nutzen.

Mannschaft zu Beginn der Veranstaltung in Wössingen

Hinter den Kulissen hatte sie die Fäden in der Hand: Ordnungsamtsleiterin Mirjam Dietzel

Seine Bibel – Timur Özcan will sich die Vorschläge der Bürger in diesem Büchlein notieren und abarbeiten.

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Kommentare (1)

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    Mensch

    |

    Als Antwort auf: Drumherum
    Vorstellung in Wössingen: Es gab kostenlose Getränke; but aus Plastik, wie peinlich !!!! keinem Bewerber aufgefallen, aber kalt. Bei uns in Jöhlingen aus der Wirtschaft; Glas, bezahlen musste man…….Bei dem Umsatz wurde die Halle bestimmt der Gemeinde kostenlos zur Verfügung…..grins.

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