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Doch keine Kaufland-Schließung?

OB schließt nach einem Gespräch mit der Geschäftsführung Wende nicht aus
Mit einer Presserklärung reagierte OB Martin Wolff auf die Demonstration der Kaufland-Mitarbeiter und ein Treffen mit Kaufland-Vertretern am gestrigen Mittwoch. Gestern Morgen noch hatte er davon gesprochen, er werde diese Woche einen Gesprächstermin mit der Kaufland-Geschäftsführung haben. Umso mehr überrascht es, dass er jetzt von dem Ergebnis eines Gesprächs berichtet, das nur wenige Stunden später stattgefunden haben muss. Noch überraschender die Bemerkung in dieser Presseerklärung, dass er sich mit der Geschäftsleitung einig sei, „dass dieser Standort auch in Zukunft eine wichtige Rolle für die Nahversorgung Brettens einnehmen muss.“

Was diese Formulierung letztendlich bedeutet, ist der Presseerklärung nicht zu entnehmen. Soll der Standort Melanchthonstraße plötzlich doch erhalten bleiben? Noch am 20. Juli hatte Wolff die Idee geäußert, das Areal nach 2019 für eine Wohnbebauung zu nutzen.



Hier die Presseerklärung des OB im Wortlaut:

Wenige Tage nach Bekanntwerden der Schließung der Kaufland-Filiale in der Melanchthonstraße Mitte 2019 fand am 26. Juli ein persönliches Gespräch zwischen OB Wolff und Vertretern der Unternehmensgruppe Schwarz im Brettener Rathaus statt. Am gleichen Tag hatten Teile der Belegschaft für den Erhalt des Kauflandes in Bretten demonstriert und OB Wolff gesammelte Unterschriften besorgter Bürger übergeben. Diese Unterschriften hat OB Wolff am Abend den Vertretern der Unternehmensgruppe überreicht und mit Nachdruck die Interessen der Stadt Bretten verdeutlicht. Der Erhalt der Arbeitsplätze der derzeit 47 Mitarbeiter sowie eine qualitativ hochwertige Nahversorgung haben für Bretten höchste Priorität.

Die Unternehmensgruppe hat OB Wolff hierzu versichert, dass auch Kaufland an einer Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter hohes Interesse hat und unverzüglich Einzelgespräche mit den Mitarbeitern aufgenommen werden. Des Weiteren bestand Einigkeit darüber, dass dieser Standort auch in Zukunft eine wichtige Rolle für die Nahversorgung Brettens einnehmen muss. OB Wolff betonte deutlich, wie wichtig dieser Einkaufsstandort, besonders auch für ältere Menschen ist, und forderte ein gleichwertiges Nachfolgekonzept.

Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass die Schwarz-Gruppe Herrn OB Wolff zugesichert hat, dass gemeinsam mit der Stadt Bretten Lösungen für ein geeignetes, zukunftsfähiges Konzept für diesen Standort entwickelt werden sollen. Die weiteren Entwicklungen auf dem firmeneigenen Gelände sollen gemeinsam mit der Stadt auf den Weg gebracht werden. Hierzu werden in den kommenden Monaten viele Gespräche folgen. Der nächste Termin in gleicher Runde bei Herrn OB Wolff wurde bereits vereinbart.

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