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Diskutieren über alles

Die baden-württembergische Gemeindeordnung verpflichtet die Gemeinden zu einer jährlichen Bürgerversammlung. Wie diese Pflicht genau ausgeübt wird, ist nicht festgelegt. In Walzbachtal hat man sich dazu schon verschiedener Modelle bedient. Jetzt schlägt die Gemeindeverwaltung für die Einwohnerversammlung am 22. November ein neues Format vor. Während man sich bisher auf ein, zwei Themen konzentriert hatte, will der Bürgermeister jetzt eine offene Diskussion, in die die Bürger alle sie beschäftigenden Probleme einbringen können. Im Mittelpunkt sollen für rund zwei Stunden jedoch die Themen Kinderbetreuung, Seniorenbetreuung, Entwicklung der Friedhöfe, das Rathaus und das Bürgerzentrum Jöhlingen stehen.

Neu ist: Vor dem offiziellen Beginn und nach der Versammlung sollen für die Bürger alle Fachbereiche mit ihren Leitern und weiteren Mitarbeitern zum persönlichen Gespräch zur Verfügung stehen. Damit wolle man auch jenen die Möglichkeit zur Artikulation geben, die sich dazu in der großen Runde nicht trauen würden. „Als eine gute Kombination und Angebot an unsere Einwohnerschaft“, empfand Karl-Heinz Burgey seinen Vorschlag. Genau so sah das auch Michael Paul für die CDU-Fraktion. Durch dieses Format werde die Motivation zu kommen größer, wenn „der Bürger das Gefühl hat, seine Fragen werden beantwortet“.

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