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Dialog mit der Politik

Dritte Auflage der politischen Veranstaltungsreihe ‚Was uns bewegt‘

(PM lra) Mehr Bürgerbeteiligung, über Politik jugendgerecht informieren, e-Mobilität in Fahrschulen initiieren, größere Verkehrsverbünde, gemeinsamer Ethikunterricht: In wenigen Stunden haben Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen des Gymnasiums an den Beruflichen Schulen Bretten diese und weitere Forderungen an die Politik formuliert. Adressaten waren die Bundes- und Landtagsabgeordneten des Landkreises Karlsruhe, Vertreter des Kreistags sowie Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. Letzterer hatte zu der Veranstaltung „Was uns bewegt – Jugendlichen und Politiker im Gespräch“ eingeladen, welche am vergangenen Montag den Rahmen für den Austausch zwischen Jugendlichen und Politikern bot. „Es ist bereits die dritte Veranstaltung dieser Art, die wir an unseren Beruflichen Schulen durchführen, zuvor in Ettlingen und Bruchsal. Wir bieten den jungen Menschen damit eine Plattform, um in einen direkten Dialog mit den politisch Verantwortlichen treten zu können“, begrüßte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel die rund 150 Schülerinnen und Schüler. Er betonte dabei das Wort „Dialog“, denn auch für die politisch Handelnden ist „Was uns bewegt“ eine Gelegenheit, von der Jugend ein direktes Feedback zu erhalten. Schulleiterin Barbara Sellin ermunterte die Schülerinnen und Schüler, von dieser Gelegenheit intensiv Gebrauch zu machen, denn es sei nicht selbstverständlich, dass so viele Politikerinnen und Politiker gleichzeitig als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Sie und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel konnten den Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer (CDU), die Abgeordneten des Landtags Dr. Rainer Balzer (AfD), Joachim Kößler (CDU) und Andrea Schwarz (Bündnis 90/Die Grünen) sowie als Vertreter des Kreistags Christine Geiger (Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Jürgen Wacker (FDP), Sven Weigt (Fraktionsvorsitzender CDU) und den Brettener Oberbürgermeister Martin Wolff (Freie Wähler) begrüßen.

In fünf Arbeitsgruppen konnten die Schülerinnen und Schüler in rund 90 Minuten Fragen, die sie zuvor im Schulunterricht erarbeitet hatten, an die Politik stellen und ihre eigene Sicht der Dinge darlegen. Die Themen der Gruppen spiegelten die ganze Bandbreit der Politik wieder: Radikale Tendenzen? / Rechtsruck, Neue Formen politischer Beteiligung, Integration, Soziale Teilhabe Jugendlicher und Mobilität/ÖPNV. Die Ergebnisse der Diskussion fassten die Gruppen in gezielten Forderungen zusammen und präsentierten diese zum Abschluss vor allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Politikerinnen und Politiker zeigten sich vom Engagement der Jugendlichen und deren umfassender Vorbereitung auf die Themen beeindruckt. Innovative Forderungen, wie beispielsweise e-Mobilität im Fahrschulunterricht in Theorie und Praxis aufzunehmen und so für diese neue Form zu begeistern, oder auch pragmatische Forderungen wie die bestehenden Verkehrsverbünde zu vergrößern, um nicht mehrere Tickets zu benötigen, überzeugten die politisch Verantwortlichen. Sie ermunterten die Jugendlichen, sich aktiv für Themen einzusetzen, von denen sie überzeugt sind und sich Mitstreiter dafür zu suchen. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel sagte zum Abschluss zu, die Forderungen zu sammeln, mit den verantwortlichen Stellen Kontakt aufzunehmen und den weiteren Prozess gemeinsam mit der Schule zu begleiten.

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