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Das Staunen über ein Ergebnis

Fotos von der Auszählung der Walzbachtaler Bürgermeisterwahl

Es bleibt nicht mehr viel Neues zu vermelden vom Ergebnis der Walzbachtaler Bürgermeisterwahl. Ein paar Details mögen vielleicht noch kommen und eine erste Analyse. Das Ergebnis erinnert an das der letzten Brettener OB-Wahl. Mit zwei Stimmen lag damals Marin Wolff vor seinem Widersacher Aaron Treut. Es geht also noch knapper als in Walzbachtal. Eine richtige Zahl, wie viele Stimmen absolut gefehlt haben, um einen zweiten Wahlgang zu vermeiden,

war bisher aus dem Rathaus nicht zu hören. Da sind ein paar Rechenübungen vonnöten. Von 4798 gültigen Stimmen erhielt Timur Özcan 2393. Die Hälfte von 4798 beträgt 2399. Zum kompletten Özcan-Durchmarsch fehlten also nur sechs Stimmen.

Die anderen verbliebenen fünf Kandidaten können sich in Trauergewänder hüllen. Insbesondere Michael Paul hatte sich viel mehr erhofft. Mit nur 23 Prozent (Jöhlingen 29, Wössingen 13 Prozent) hat er noch nicht mal die Hälfte der Özcan-Stimmen erreicht. Selbst in seinem eigenen Wahlbezirk Attental-Gageneck lag er mit 128 Stimmen noch mehr als  deutlich hinter Özcan (201 Stimmen) Kein Wunder hat er gegenüber den BNN schon angekündigt, zum zweiten Wahlgang nicht mehr anzutreten.

Noch überlegen will hingegen Siegfried Weber. Er hat hinter Paul für eine kleine Überraschung gesorgt. Selbst wenn er mit seinen 16,8 Prozent unzufrieden ist, ist das ein respektables Ergebnis, das vor allen Dingen auf dem Ortsteil Wössingem beruht, wo er immerhin 26 Prozent erhielt.

Am Mittwochabend wird der Wahlausschuss erneut tagen und festlegen, welche Bewerber zum zweiten Wahlgang antreten. Die Spekulationen schießen derzeit (auch in den NadR-Kommentaren) ins Kraut, es werde aus den CDU-Reihen ein neuer Bewerber ins Rennen geschickt. Ich darf in diesem Zusammenhang an den NadR-Bericht erinnern, dass die CDU sich ursprünglich auf den Weg gemacht hatte, einen Kandidaten von außerhalb zu suchen. Trotzdem nur schwer vorstellbar, dass ein Kandidat dieses große Risiko eingehen wird und sich für die Bewerbung in einer anderen Gemeinde mit einem schlechten Ergebnis gegen einen mit hoher Wahrscheinlichkeit siegenden Özcan „verbrennt“.

Da bleibt kein Umschlag versteckt …

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Die Höhe der Stapel seeehr unterschiedlich – schon hier zeichnete sich daseindeutige Wahlergebnis ab.
Der Sieger läuft mitder Familie ein und strahlt schon
18:48 Uhr – Hier schien die erste Anspannung schon der Freude gewichen.
etwas bedröpelt die Mienen der anderen Kandidaten.
Lange blieb die Leinwand blau
Wimmelbild – Zählergebnis bitte melden
Ungläubiges Staunen bei der Verkündung des Endergebnisses
Erste Interviews

Da bleibt kein Umschlag versteckt ...

Bild 1 von 13

Da bleibt kein Umschlag versteckt ...

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Kommentare (14)

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    Inge Hamm

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    Als ehemalige Wössinger SPD-Vorsitzende (1984-93) und Gemeinderätin gratuliere ich Timur Özcan ganz herzlich und wünsche ihm für den 2. Wahlgang viel Erfolg! Ich freu‘ mich ganz narrisch!
    Mit herzlichen Grüßen aus Berlin ins Walzbachtäle
    Eure Inge Hamm

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    S. Fabry

    |

    Als Antwort auf: Das Staunen über ein Ergebnis
    Glückwunsch auch meinerseits, einem neuen Bürgermeister, dem es in Mannheim nicht mal in den ‚Mannemer‘ Gemeinderat gelungen ist.

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      Machridro

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      Im Mai 2019 Gemeinderatswahl in Mannheim hat es mit 1,6% nicht gereicht, 4 Wochen später versucht man es dann in Walzbachtal mit der Wahl zum Bürgermeister!?Wo h ätten Sie Sich als nächstes aufstellen lassen? Wie weit liegen Ihnen die Belange Walzbachtals am Herzen?

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      Einwohnerin

      |

      Als Antwort auf: Das Staunen über ein Ergebnis Als Antwort auf: S. Fabry
      Wer im Glashaus sitzt… Vielleicht prüfen Sie den eigenen Beitrag nochmal.

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      Mala

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      Ich verstehe nicht, warum einige wenige so auf dem Mannheimer Ergebnis rumreiten. Herr Özcan lebt erst seit 2 Jahren in Mannheim und ist dieses Jahr zum ersten Mal dort zur Kommunalwahl angetreten. Da ist es völlig verständlich, wenn man in so einer großen Stadt nicht so viele Stimmen bekommt wie andere. Zudem sollte man sich nur über die Rechtschreibfehler anderer beschweren, wenn man selbst keine Kommata- und Rechtschreibfehler macht.

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        Waidelich Arnd

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        Ich möchte die Rechtschreib-Schlacht beenden. Der Sinn der Kommentare ist nun wirklich nicht, sich gegenseitig Schwächen in der Rechtschreibung vorzuwerfen. Die entsprechenden Stellen werde ich aus den Kommentaren entfernen. Ich betrachte sie als Mittel, den anders Meinenden mit der Keule der Rechtschreibung zu treffen. Wichtig ist mir hingegen allein die inhaltliche Auseinandersetzung. Also bitte liebe Kommentatoren: keine Bemerkungen mehr zur Rechtschreibung, ich werde überdies versuchen, vor dem Freischalten die mir auffallenden Fehler zu beseitigen.
        Und noch eines: Es gibt einige Kommentatoren, die unter verschiedenen Nicknames kommentieren. Eine sogar unter drei. Es gibt Wege, das herauszufinden. Das verbietet schon die Fairness und überdies auch die NadR-Netiquette. Die entsprechenden Kommentare werde ich nicht freischalten.

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    Freidenkerin

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    Einen Zusammenhang herzustellen zwischen dem Ergebnis der Walzbachtaler Wahl mit der OB Wahl in Bretten entzieht sich meinem Verständnis. In Bretten lagen 2 Stimmen zwischen dem 1. Platzierten und dem 2. Platzierten. Der Wählerwille war deshalb wenig eindeutig und die Autorität des Gewinners deshalb recht schwach. In Walzbachtal fehlen 6 Stimmen zur ABSOLUTEN MEHRHEIT für Herrn Özcan im 1. Wahlgang. Der Vorsprung zum 2. Platzierten beträgt 1263 Stimmen! Das ist doch ein eindeutiger Ausdruck des Wählerwillens. Dieser kann auch durch solch seltsame Verknüpfungen unterschiedlicher Sachverhalte nicht kleingeredet werden.

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    Jürgen Bereswill

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    Hallo Herr Bohmüller, Danke für Ihr Einstehen für Herrn Paul!
    Ich bin als ehemaliger Bürgermeisterkandidat zu 100% Ihrer Meinung.
    Wahlkampf ist das Eine, aber wie Herr Paul hier durch die Gasse getrieben wird ist richtig unanständig! Wer sich so positiv im Ehrenamt für seinen Ort einsetzt, und dann wie ein Bösewicht beschimpft wird…
    Schämt Euch Ihr Walzbachtaler, schämt Euch.
    Das gleiche Schicksal erleidet wahrscheinlich auch Herr Weber, wo ist
    eure Dankbarkeit und Wertschätzung in Jöhlingen und Wössingen.
    Schämt Euch…

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      Dorfmuggel

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      Als Antwort auf: Das Staunen über ein Ergebnis Als Antwort auf: Jürgen Bereswill
      @Arnd Waidelich: auf welchen Kommentar bezieht sich Hr. Bereswill?

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        Waidelich Arnd

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        Ich weiß es nicht. Ich kann nirgends das „durch die Gasse treiben“ von Michael Paul entdecken oder ein „wie ein Bösewicht beschimpfen“. Zumindest in meinen und den Kommentaren der NadR-Leser nicht. Vielleicht sollten wir mal Herrn Bereswill fragen.

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    |

    @Herr Bereswill, ich weiß ehrlich gesagt nicht wer hier Herrn Paul durch die Gassen treibt oder beschimpft, das ist natürlich nicht in Ordnung !!…Allerdings sollten Sie hier nicht alle Walzbachtäler über einen Kamm scheren. Die Walzbachtäler haben durch dieses Wahlergebnis klar gemacht, dass Sie einen Kurswechsel in Walzbachtal haben wollen. Sie waren in der Vergangenheit nicht immer mit allem einverstanden was der noch amtierende Bürgermeister und der Gemeinderat entschieden haben…jetzt herzugehen und uns Walzbachtäler so anzugehen empfinde ich als frech und respektlos. Ich denke, dass eher Sie sich für Ihr Kommentar schämen sollten und das als ehemaliger Bürgermeisterkandidat! Hätten Sie Ihr Kommentar ebenfalls so verfasst, wenn Sie knapp 50% erhalten hätten?? Hätten sich die Walzbachtäler ebenfalls schämen sollen wenn Sie gewählt worden wären und nicht Herrn Paul oder Herrn Weber??
    Ich schätze wohl kaum!

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    Daniela L

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    Herr Bereswill, wo wird hier Herr Paul durch die Gassen getrieben oder als Bösewicht beschimpft? Ich bin jetzt die Kommentare hier mehrfach durchgegangen, ich kann davon nichts lesen. Manch einer erklärt/begründet hier öffentlich warum er Herrn Paul nicht als BM sehen wollte, das hat aber nichts mit einer Hetzjagd zu tun.
    Herr Paul hat die Mehrheit der Bevölkerung einfach nicht von sich überzeugen können, und so ist das nun mal im Wahlkampf. Der Mensch Michael Paul wird hier weder beschimpft noch durch die Gasse getrieben, ihm gebührt Respekt, keine Frage! Den Politiker Michael Paul wird der ein oder andere nicht gewählt haben, weil frühere Entscheidungen des Gemeinderats, in dem er nun mal war, einem einfach nicht gefallen, man sie als Fehlentscheidung sieht. Und die Mehrheit hat ihn nicht gewählt, weil man sich einfach eine Veränderung in Walzbachtal wünscht. Jemanden junges und frisches, unvorbelastet, mit einem neutralen Blick aufs Walzbachtälchen. DAS lese hier ich hier in den Kommentaren, genauso wie den Wunsch von vielen, dass nicht mehr so viel von Jöhlingen und Wössingen sondern von Walzbachtal als ganzen geschrieben wird. Und dass es keinen Unterschied machen sollte ob man nun hier geboren wurde oder nur Zugezogene ist.
    Ich bin so eine Zugezogene und ich lebe gerne hier in Walzbachtal, eben weil die Menschen hier einen herzlich aufnehmen und nicht immer schief angucken und fragen „wo kommst du her?“. Im übrigen denke ich, hätte die CDU noch einen anderen Kandidaten (junger Familienvater, früheres Gemeinderatsmitglied, Namen lasse ich bewusst aussen vor) überzeugen können zu kandidieren, und dann ins Rennen geschickt, wäre die Wahl vielleicht auch komplett anders ausgegangen.
    Mir bleibt nur die Frage an Sie Herr Bereswill, warum sollten wir Walzbachtaler uns also schämen? Für mich totaler Quatsch

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      Alex Reuter

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      Dani, man hätte es nicht besser ausdrücken können.

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      Dormuggel

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      Großes Dankeschön für diesen Kommentar, Dani!

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