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CDU stellt sich vor

Wahlkampfauftakt zur Gemeinderats-, Kreistags- und Europawahl 

(PM) Vor annähernd 100 BürgerInnen präsentierte die CDU Walzbachtal am Donnerstag, den 21.03.2019 im Wössinger Hof den Anwesenden im Rahmen eines „Kommunal- und Europatages“  ihre KandidatInnen zur am 26. Mai 2019 stattfindenden Gemeinderats- und Kreistagswahlen.

Die stellvertretende Gemeindeverbandsvorsitzende Jutta Belstler hieß unter anderem den Gemeindeverbandsvorsitzenden der CDU Stutensee, Ansgar Mayr, den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Frank Hörter, den stellvertretendenBürgermeister Walzbachtals, Michael Paul sowie den Ehrenpräsidenten der IHK Karlsruhe, Bernd Bechtold  herzlich willkommen. In den turbulenten Zeiten des Brexit freue man sich besonders als Referenten zu europapolitischen Themen, den seit 2004 den Wahlkreis vertretenden Europaparlamentarier und stellv. CDU Landesvorsitzenden Daniel Caspary gewonnen zu haben.

Die 18 CDU KandidatInnen Walzbachtals für die Gemeinderats- und Kreistagswahlen stellten sich persönlich mit ihrer privaten und beruflichen Vita eindrucksvoll vor und skizzierten ihre politischen Zielsetzungen für die anstehende Wahlperiode im Gemeinderat. Als erfahrene Gemeinderätin spannte Jutta Belstler zum Schluss den Bogen der Vielfältigkeit und Attraktivität kommunalpolitischer Themen und warb in einer Tour d‘ Horizon für die Gestaltungsfähigkeit einer Gemeinde durch die gewählten VolksvertreterInnen. Die CDU Walzbachtal freue sich, dass sich so hervorragende Persönlichkeiten bereit erklärt haben, Verantwortung in diesem Ehrenamt zu übernehmen, ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus dem Berufs- und Privatleben einzubringen und damit einen Beitrag für unsere Demokratie zu leisten.

Die musikalische Umrahmung des Abends gestalteten in bezaubernder Weise Jasmin Klee an der Violine, von ihrer Mutter Jou-Chun Klee am Klavier begleitet. Virtuos wurde von der mehrfachen Preisträgerin Jasmin Klee und ihrer Mutter verschiedene europäische Weisen vorgetragen, getreu dem Motto des Abends, was mit begeistertem Applaus honoriert wurde. Neben der Kunst durfte auch die Kulinarik nicht fehlen, so konnte man in gemütlicher Gesprächsrunde europäische Spezialitäten genießen.

Der Vorsitzende der CDU/CSU Gruppe im europäischen Parlament und Spitzenkandidat Daniel Caspary skizzierte in einem wahren Parforceritt die europäischen Gegenwarts- und Zukunftsthemen, wie der Aufbau einer gemeinsamen europäischen Außenpolitik, der Aufbau eines wirksamen europäischen Außenschutzes, der Einrichtung einer europäischen Polizei zur Sicherung der persönlichen Freiheitsrechte und last but not least die Sicherstellung einer gerechteren Verteilung der Aufgaben innerhalb der Mitgliedsländer. Die Umsetzung dieser Aufgabenfelder seien von zentraler Bedeutung, damit auch die EU Bürger wieder ein stärkeres Vertrauen in die Europäische Union finden und damit Nachahmungen à la „Brexit“ durch andere Mitgliedsländer zum Nachteil Aller vermieden werden können. In einem Schlussplädoyer  warb er für eine Ausübung des Wahlrechtes, um auch durch eine starke Wahlbeteiligung die Wahlchancen der populistischen Parteien gering zu halten.   

Für die CDU Walzbachtal

Bernhard Belstler

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Kommentare (5)

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    Raimund Würtz

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    Als Antwort auf: CDU stellt sich vor
    Ja, es geht um die Gemeinderatswahl. Eine weitere Wahl für die Gemeinde wird folgen. Folgen für die Zukunft der Gemeinde wird weniger die Zusammensetzung, sondern die Qualität des Gemeinderates haben. Visionäre mit Gestaltungswille, verantwortungsvolle Menschen, die bei jeder Entscheidung das Wohl der Gemeinde, die Schaffung von Werten für die Gemeinde im Blick haben, sind gewünscht.
    Dem Autor des obenstehenden Artikels, pm, sei es belassen, die vorgestellten Kandidaten als hervorragende Persönlichkeiten herauszustellen, jedoch bedarf es einer ordentlichen Portion Wohlwollen, hier politische Profile auszumachen. Wahrgenommen wird Platzhirschentum. Auch Flapsiges, wie z.B. ein „berufsloser“ Lehrer oder multiplexe Vereins- und Wissenschaftsgremienzugehörigkeit. Letztere und auch die Moderation, ebenfalls Kandidatin, beides Altgestirne, versuchten, in Nebenbemerkungen nicht Gelungenes auf einer Zeitachse zu installieren. Der eine sieht sich in der Position des Hinterherrennens, die andere im Mangel, vorausschauend zu sein an der Wirkkraft getätigter Entscheidungen. Auch Lobbyisten meint man zu erkennen. Da kommt der Gedanke auf, doch bitte alle anstehenden Entscheidungen auf die Zeit nach den Neuwahl zu verschieben und somit neuen Entscheidungsträgern nicht noch mehr zu verbauen.
    Unausbleiblich, die hier doch etwas schnell aufkommende Frage: Wo sind die Alternativen? Mein Ruf ins Dorf gilt den anderen. Das hier Erlebte reicht nicht aus für eine zu gestaltende Zukunft. Da braucht es noch personelle Alternativen. Zeigt euch und kämpft, ihr Kandidaten!
    Und den Wählern möchte man als “Hallo Wach Pille“ begegnen. Prüft, ob es Sinn macht, immer den Gleichen Stimme und Verantwortung zu geben. Der Heiterkeit und dem Humor, mir immer ein Anliegen, ist der Aufruf zuzuordnen: Nieder mit dem Ancien Régime.

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    Bernhard Belstler

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    Antwort auf Raimund Würtz zu „CDU stellt sich vor“ vom 24.03.2019

    Sehr geehrter, lieber Herr Würtz,
    es ist normalerweise nicht meine Art einen Leserbrief zu kommentieren, aber bei Ihren Einlassungen zum örtlichen Wahlkampfauftakt der CDU Walzbachtal sehe ich mich geradezu genötigt, einige Klarstellungen Ihnen und der interessierten Öffentlichkeit in Erinnerung zu rufen. Dies tue ich als Privatperson, nicht in der Funktion als Pressesprecher der CDU Walzbachtal.
    Das KandidatInnenangebot der CDU Walzbachtal ist ein breiter Mix aus erfahrenen Kommunalpolitikern, von Menschen, die in der Fülle ihres beruflichen und privaten Wirkens im Leben stehen sowie von engagierten, jungen Menschen, die Interesse an der politischen Mitgestaltung ihrer Heimatgemeinde zeigen. Auch die beruflichen Qualifikationen sind breit gestreut – ich möchte fast meinen – ein Abbild unserer heutigen modernen Gesellschaft: Handwerker, Techniker, kaufmännische Angestellte, Krankenschwester, Lehrer, Selbstständige und Unternehmer, natur-, ingenieurs- und wirtschaftswissenschaftlich ausgebildete Akademiker usw., die in ihren Berufen verantwortungsvoll und erfolgreich wirken. Alle Parteien und demokratischen Kräfte in unserer Gemeinde sollten sich über jede Person freuen, die bereit ist, ihre Freizeit für ein Ehrenamt zur Verfügung zu stellen.
    Eine bessere Abbildung der Gesellschaft einer beinahe 10 000 Einwohnergemeinde kann man fast nicht aufbieten. All dies sind eingebrachte Qualifikationen, die im Falle der Wahl der KandidatInnen hervorragende Voraussetzungen für eine verantwortungsbewusste Weiterentwicklung der Gemeinde Walzbachtal liefern, unter der Voraussetzung, dass sich auch wieder ein/e fähige/r BürgermeisterIn – wie dies der jetzige Amtsinhaber 16 Jahre unter Beweis gestellt hat – gewählt wird.
    Mit Ihrer Fundamentalkritik werden Sie den engagierten Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Walzbachtal nicht gerecht und leisten im Gegenteil einer noch stärkeren Parteienverdrossenheit Vorschub. Demokratie ist die Kunst in der politischen Auseinandersetzung und Diskurs zur besten Lösung zu gelangen. Darin ist auch der Wesenskern der Demokratie implementiert, in aller Regel Kompromisse, zumal auf örtlicher Ebene, schließen zu müssen. Auch die begrenzte finanzielle Möglichkeit der Gemeinde Walzbachtal hat den GemeinderätInnen vergangener Perioden/laufender Periode keine großen Spielräume für eine „Wunschgestaltung“ gesetzt. Ganz überwiegend resultieren die Investitionen in die Infrastruktur und auch die Personalausgaben der Gemeinde aus Pflichtvorgaben des Bundes und des Landes, kontrolliert durch das Landratsamt und die Gemeindeprüfungsanstalt des Landes. Insoweit wird auch Ihre pauschalierte Fundamentalkritik den VertreterInnen des aktuellen und der früheren Gemeinderäte nicht gerecht und verunglimpft diese in fast bösartiger Absicht.
    Dass dies von der überwiegenden Mehrheit der Walzbachtaler Bürgerinnen und Bürger anders als von Ihnen wahrgenommen wird, dessen bin ich mir fast sicher.
    Nicht, wie Sie „humoristisch“ schreiben: „Nieder mit dem „Ancien Régime““, das in den vergangenen Perioden in Walzbachtal nicht – wie Sie suggerieren wollen – für ein Obrigkeitsverhalten der demokratisch gewählten Kräfte stand, sondern für eine bürgernahe, transparente Politikgestaltung auf örtlicher Ebene, wie sie in der Vergangenheit praktiziert wurde und aktuell wird, sollten wir uns alle gemeinsam einsetzen.

    Bernhard Belstler

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      wessinga

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      Als Antwort auf: Bernhard Belstler
      Weihrauchkessel „schwing“… Ist mir völlig neu dass Kritik an der solchen, die Politikverdrossenheit fördert. …“bürgernahe, transparente Politikgestaltung“…

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      Raimund Würtz

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      Die durch Argumentation gekennzeichnete Form der Kommunikation, der Diskurs, zeigt, dass problematisch gewordene Geltungsansprüche zum Thema gemacht und auf ihre Berechtigung hin untersucht werden sollten und welche Rolle Macht dabei spielt.

      Realität zu erzeugen und zu strukturieren ist Ziel des Diskurses. Spannend für den Zuhörer, ob dies mit den Mitteln der Vernunft oder des Wahnsinns geschieht. Der Wahnsinn scheint aktuell bei der Schaffung von Realitäten zu dominieren. Das Wahrheitsinteresse wird dem Wirkinteresse geopfert. “Gut ist, was wirkt“.

      Nicht gut ist, einen Kommentar nur bruchstückhaft wahrzunehmen, um dann zu einem Rundumschlag auszuholen. Erstaunlich, was alles aufgetischt und herbei phantasiert wird.

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        Raimund Würtz

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        Als Antwort auf „Philosophie der Kommentare
        Voltaire, ein „Spring ins Feld“ auf allen Ebenen, hat es geschafft, mehr als Goethe mit ähnlicher Attitude, sich als Philosoph zu setzen. Da ich mich gerade mit einem Faszikel über Goethes „Maximen und Reflexionen“ beschäftige, kreuzt Ihr Zitat von Voltaire passend den Weg. D’accord – sagt ein nicht immer mit Ihnen Stimmiger zum Zitat dieses „Spezial One“.

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