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Bürgermeister noch saurer


Ergänzung unseres Artikels „Bürgermeister sauer“

Bei der Berichterstattung über den Bürgermeister-PREFAG-Dissens ist uns ein Fehler unterlaufen. Wir haben aus Unachtsamkeit den letzten Absatz des Schreibens von Karl-Heinz Burgey an Werksleiter Jürgen Umhang nicht veröffentlicht. Das ist um so bedauerlicher als darin der von Karl-Heinz Burgey abschließend angeschlagene Ton sich sogar noch verschärft und kulminiert in der Formulierung, die Gemeinde werde ihr Arbeitsverhältnis zu PREFAG „neu bewerten“.

Im Folgenden der Wortlaut dieses letzten Absatzes, den wir andersfarbig auch an den ursprünglichen Text angehängt haben:

Dieses Vorgehen ist aus Sicht der Gemeindeverwaltung die einseitige Abkehr Ihres Unternehmens von einem konstruktiv-kritischen, aber bislang vertrauensvollen Dialog zwischen der Unternehmensleitung und der Gemeindeverwaltung. Die Gemeindeverwaltung wird daher ihr Arbeitsverhältnis zu Ihrem Unternehmen überdenken und ggf. neu bewerten.

Jürgen Umhang war am Freitag nicht mehr zu erreichen für eine Stellungnahme. Heute bat er um Verständnis darum, dass er das erst am Donnerstagabend bei der Podiumsdiskussion tun wolle.

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Kommentare (2)

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    KaTM

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    Als Antwort auf: Bürgermeister noch saurer
    Hier erkennt man sehr deutlich die Demarkationslinie zwischen Wirtschaft und Öffentlichem Dienst. Jeder Wirtschaftstreibende weiß, dass ein Wechsel in der Führungsebende Auswirkungen hat, noch bevor er stattgefunden hat: die Liquidität wird anders bewertet, die Kreditwürdigkeit auch; die neue Führungspersönlichkeit muss sich erst beweisen, die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern erst neu formieren.
    Dass es da ein „natürliches Bedürfnis“ der Geschäftspartner ist, potentiellen Kandidaten auf den Zahn fühlen zu können, heißt nicht per se, dass die aktuelle Zusammenarbeit als „schlecht“ bewertet wird. Sie wird aber definitiv anders. Es ist ein Mittel der Risikoanalyse/-vermeidung, um das eigene Geschäft weiterhin leistungsfähig zu halten. Da die Möglichkeit besteht, warum sollten sich die Gewerbetreibenden nicht ein Bild vom neuen Chef im Rathaus vorher machen, wie eine Zusammenarbeit aussehen kann, wie der Nasenfaktor, die zwischenmenschliche Chemie für das laufende Geschäft so steht. Vielleicht auch Themen zu adressieren, die im ferneren, zeitlichen Fokus stehen und die Chancen auf Durchsetzung abzuwägen.

    Es dreht sich eben nicht alles um den Noch-Bürgermeister, aber wenn man sich den Schuh anzieht…

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    Ein Walzbachtaler

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    Als Antwort auf: Bürgermeister noch saurer
    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Hr. Burgey hat doch recht. Natürlich wird sich die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, mit einem neuen Gemeinderat und einem neuen Bürgermeister in Bezug auf alle ansässigen Firmen in Walzbachtal grundlegend ändern. Da wird die Firma PREFAG nicht die Ausnahme sein. Das liegt auf der Hand. Nur hat Hr. Burgey wohl vergessen, dass Ihn das dann Nichts mehr angeht.

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