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Unendliche Verdienstliste

Dieter Bühler erhielt Landesehrennadel
Die Ehrennadel des Landes wird verliehen für Verdienste im Ehrenamt. Das ist in aller Regel das langjährige Engagement in Vereinen und sozialen Organisationen. Wenn ein Walzbachtaler Bürger dieses Etikett in Anspruch nehmen kann, dann ist es Dieter Bühler. Das machte Bürgermeister Karl-Heinz Burgey bei einer Feierstunde zur Verleihung genau dieser Landesehrennadel mit einer schier unendlich erscheinenden Liste deutlich.

Im Gemeinderat saß Dieter Bühler 19 Jahre, 45 Jahre ist er in der CDU Mitglied, lange war er aktiv in der Wössinger Feuerwehr, in der evangelischen Kirche, war Aufsichtsratsvorsitzender der damaligen Raiffeisenbank. Und das ist noch nicht einmal die Hälfte seines Engagements. Denn hinzu kommt Verantwortung im Gewerbeverein, aktives Mitglied beim Kleintierzuchtverein, beim Ziegenzuchtverein, beim Wössinger Turnverein, bei der Tischtennisgemeinschaft und dem Harmonikaring Wössingen und in der jüngeren Vergangenheit Heimsprecher des Pflegezentrums Losenberg, Leiter einer Runde im Seniorenzentrum „Kronengarten“ und seit Jahren Vorsitzender des Walzbachtaler Seniorenbeirats.

Angesichts dieser Liste bezeichnete der Bürgermeister Dieter Bühler als einen der Menschen, die nicht fragen, wo es einen Profit geben könne. Vielmehr sei der neue Träger der Landesehrennadel bereit gewesen, für andere zu arbeiten, sich zu engagieren in Vereine und vielfältige Verantwortung zu übernehmen. Darüber hinaus sei er vielfach persönlicher Helfer und Ratgeber und damit Vorbild gewesen. Die Gesellschaft funktioniere nur durch die Mitarbeit solcher Menschen, meinte Burgey, der stolz darauf war, „diese hohe Auszeichnung für einen aus unserer Mitte“ vergeben zu können.

Dieter Bühle zeigte sich nach dem Verlesen der Liste des Engagements selbst überrascht über deren Länge. Er habe immer in dem Sinne eines der berühmtesten Kennedy-Zitats gearbeitet, heruntergebrochen auf die kommunale Ebene: „Frage nicht was die Gemeinde für dich tun kann, sondern was du für deine Gemeinde tun kannst.“ Unter diesem Stern stand auch sein Engagement beim Handharmonikaring Wössingen und schließlich dessen Nachfolgeverein, den Akkordeonfreunden Walzbachtal. Dessen Ensemble hatte die Feierstunde mit einem „ungarischen Tanz“ von Johannes Brahms eröffnet und später weiter umrahmt.

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